Tag Archives: Fotoausstellung

Ausstellungstipp: FORUM 042: Alessandra Schellnegger – Einblicke. Hinter den Mauern des BND in Pullach

   © Alessandra Schellnegger  

Ab 24. März präsentiert das Münchner Stadtmuseum im Rahmen der großen neuen Ausstellung No Secrets! Bilder der Überwachung in einer „Ausstellung in der Ausstellung“ die fotografischen Arbeiten von Alessandra Schellnegger vom Bundesnachrichtendienst in Pullach unter dem Titel FORUM 042: Alessandra Schellnegger – Einblicke. Hinter den Mauern des BND in Pullach.

Es war ein wahrer Glücksfall als Alessandra Schellnegger im Auftrag der Süddeutschen Zeitung nach langem Warten endlich Zugang zum Gelände des BND in Pullach im Isartal erhielt. Von dort aus wurde nämlich die Welt bespitzelt! Mit feinem Gespür dokumentiert die SZ-Fotografin vergangene deutsche Geschichte und damit vom Selbstverständnis eines Teils der Staatsmacht im 20. Jahrhundert.

FORUM 042: Alessandra Schellnegger – Einblicke. Hinter den Mauern des BND in Pullach

Vernissage am Donnerstag, den 23. März um 19Uhr

bis zum 16. Juli 2017 im

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

Öffnungszeiten:
Di – So   10:00 – 18:00
Mo geschlossen

Weitere Informationen finden Sie unter www.muenchner-stadtmuseum.de

 

Ausstellungstipp: Savoir-vivre. Fotografien von Catherina Hess

Savoir-vivre © Catherina Hess  

Seit 5. März präsentiert das Theaterforum Gauting die Ausstellung Savoir-vivre unserer Fotografin Catherina Hess im Kulturhaus Bosco in Gauting bei München.

In Savoir-vivre zeigt die langjährige Fotografin der Süddeutschen Zeitung ausdrucksstark inszenierte Schwarz-Weiß-Bilder, die im Sommer auf einer fotografischen “Tour de France” durch München entstanden sind. Hauptdarsteller dieser verträumten Suche nach der französischen Lebenskunst in der bayerischen Landeshauptstadt: ihr Sohn Leon.

Savoir-vivre. Fotografien von Catherina Hess

noch bis 8. April 2017 im

Theaterbüro im bosco
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting

Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr  9:00 – 12:00 + 15:00 – 18:00
Mi  9:00 – 12:00
Sa  10:00 – 12:00
sowie während der Abendveranstaltungen

Weitere Informationen finden Sie unter www.bosco-gauting.de.

Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU – Ausstellung von Regina Schmeken in Dresden

Blutiger Boden Schmeken09.09.2000, Nürnberg, Liegnitzer Straße © Regina Schmeken

Seit 4. November 2016 präsentiert das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden die Sonderausstellung “Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU. Fotografien 2013 – 2016” unserer Fotografin Regina Schmeken im keilförmigen Erweiterungsbau von Daniel Libeskind.

“An Schmekens Aufnahmen wirkt gerade das Unauffällige, Banale und Gewöhnliche unheimlich. Gespenstisch wirkt eine Normalität, aus der jede Spur von Common Sense verschwunden ist.” Hans Magnus Enzensberger

Regina Schmekens Fotografien der NSU-Tatorte wirken auf den Betrachter wie ein böses Erwachen. Die Tatorte erscheinen in ihren Bildern einerseits verstörend alltäglich, andererseits aber auch wie aus der Zeit gefallen. Es zeigt sich deutlich durch die Gewalttaten ist das räumliche und zeitliche Kontinuum dieser deutschen “Un-Orte” zerbrochen. Hierbei schaute die Fotografin ganz genau hin und rang den Orten ihre eigene Ästhetik ab. Denn die Ambivalenz zwischen dem Wissen um die Verbrechen und dem Fehlen erkennbarer Spuren auf den Tatortfotografien erzeugt die Spannung, welche beim Betrachter den Wunsch nach Sichtbarkeit und Bewusstsein weckt.

Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU. Fotografien 2013-2016 von Regina Schmeken

Ort: Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Öffnungszeiten: Vom 4. November 2016 bis 7. Mai 2017: täglich 10-18 Uhr, montags 10-21 Uhr, mittwochs geschlossen (Tel: 0351 823-2803 oder E-Mail: mhmeingang@bundeswehr.org)

Eintritt: 5€ / 3€                                     Weitere Informationen finden Sie unter www.mhmbw.de

Katalog zur Ausstellung, Hatje Cantz Verlag: Regina Schmeken: Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU, Hrsg. Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Dresden; Texte von Hans Magnus Enzensberger, Barbara John, Gorch Pieken, Katja Protte, Annette Ramelsberger, Feridun Zaimoglu. Hatje Cantz Verlag, Berlin 2016, ca. 35 Euro, ISBN 978-3-7757-4158-3

Zum gesamten Portfolio von Regina Schmeken auf Süddeutsche Zeitung Photo.

Haben Sie Interesse an einem Nachdruck von Regina Schmeken, kontaktieren Sie uns unter:

Süddeutsche Zeitung Photo
Telefon: +49 89 2183 – 302
E-Mail: service@sz-photo.de

Beweggründe. Fotografische Augenblicke zwischen Aufbruch und Ankunft

Eine Ausstellung von Süddeutsche Zeitung Photo und ullstein bild

Italienische Gastarbeiter bei ihrer Ankunft in München, 1960 © Jenö Kovacs/SZ PhotoItalienische Gastarbeiter bei ihrer Ankunft in München, 1960 © Jenö Kovács/SZ Photo

Die Ausstellung Beweggründe präsentiert Bilder und Geschichten von Menschen, die sich in verschiedenen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts aus unterschiedlichsten, aber stets starken Beweggründen auf den Weg machen: Sie wollen die Welt erkunden oder fremde Länder bereisen, sie folgen dem Versprechen der Freiheit oder dem Ruf der Pflicht, sie erhoffen sich mehr vom Leben – oder wollen einfach nur überleben.

Beweggründe zeigt die Weltreisen des frühen 20. Jahrhunderts ebenso wie die Anfänge des Massentourismus mit der Reisewelle nach Italien in den 1950er Jahren. Im Blickpunkt sind sowohl russische Emigranten, die ins Berlin der 20er Jahre flohen, als auch jüdische Auswanderer, die 1931 auf Ellis Island die „Neue Welt“ betreten. Fotografien vom Leben amerikanischer GIs im besetzten Deutschland der Nachkriegszeit stehen gleich neben jenen von Gastarbeitern aus Südeuropa, die in den 1960er Jahren in der Bundesrepublik ankommen.

Die Bilder sind das Werk renommierter Bildautoren, allesamt professionelle Pressefotografen ihrer Zeit, darunter Größen wie Erich Salomon, Martin Munkácsi, Otto und Georg Haeckel oder Max Scheler, Jenö Kovács, Alfred Strobel und Kurt Schraudenbach. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt von Süddeutsche Zeitung Photo und ullstein bild. Die historischen Aufnahmen gehören zum Bestand der Agenturen.

Ausstellungsdauer: 22. April – 30. Juni 2016

Vernissage: 21. April 2016, 18:30 Uhr
Zur Eröffnung spricht Dr. Harald Eggebrecht, Feuilletonredakteur der Süddeutschen Zeitung.

Foyer des Süddeutschen Verlages
Hultschiner Straße 8
81677 München

Mo – Fr 9:00 – 17:00 Uhr
Der Eintritt ist frei

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Dieter Deventer und Juri Gottschall

Süddeutsche Zeitung Photo präsentiert die AusstellungDieter Deventer Juri Gottschall

 

 

Dieter Deventer: Sotto l’autostrada       |       Juri Gottschall: Parkhäuser in München

vom 9. Oktober bis 28. November 2014 im Foyer des Süddeutschen Verlages in München.

In seiner Serie Sotto l´autostrada widmet sich Dieter Deventer den Autobahnbrücken Liguriens. Inmitten der italienischen Idylle ragen die Giganten aus Stahl und Beton empor wie groteske, in die Landschaft montierte Fremdkörper. Dieter Deventer beleuchtet das Schicksal der Menschen im Schatten der mächtigen Viadukte, ihre radikal veränderte Umwelt und Heimat.

Daneben steht die Serie Parkhäuser in München von Juri Gottschall. Die Bilder von großen, leeren, aber dennoch bebauten Flächen strahlen sowohl Kälte und Anonymität als auch Freiheit und Ordnung aus. Einst nützlich und innovativ, weichen die Betonflächen heute mehr und mehr Einkaufszentren und anderen Bauprojekten.

Beide Fotoserien begeistern durch unbekannte und ungewöhnliche Perspektiven von besonderen Orten im Spannungsfeld von Mensch und Architektur.
Unter Dieter Deventer und Juri Gottschall finden Sie weitere herausragende Arbeiten der beiden Fotografen.

Dieter Deventer arbeitet als freischaffender Kameramann und Fotograf in München. Er dreht seit 30 Jahren weltweit Werbespots sowie Spielfilme für Kino und TV. Für seine Film- und Fotoarbeiten erfuhr er internationale Anerkennung, unter anderem gewann er 2013 den Kodak Vision Award for Best Cinematography am Slamdance Film Festival.Seine Fotoarbeiten wurden bereits in München, Vicenza, Venedig und Buenos Aires ausgestellt.

Juri Gottschall ist freischaffender Fotograf in München und arbeitet für verschiedene Zeitungen und Magazine, insbesondere für jetzt.de. Seine Arbeiten wurden 2010 und 2011 mit dem Bayerischen Pressefotopreis ausgezeichnet sowie mit einer Anerkennung beim Europäischen Architekturfotopreis bedacht.

Ausstellung:               9. Oktober bis 28. November 2014
Ort:                               Foyer des Süddeutschen Verlages, Hultschiner Str. 8, 81677 München
Öffnungszeiten:        9:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Eintritt frei