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Ausstellungstipp: Regina Schmeken im Bundesministerium der Finanzen

Fall der Mauer - Grenzöffnung in Berlin, 1989
Fall der Mauer – Grenzöffnung in Berlin, 1989 © Regina Schmeken

Vom 27. August bis 11. November 2015 zeigt das Bundesministerium der Finanzen die Ausstellung “Gesichter des Wandels” mit Fotografien von Ulrike Schamoni und unserer Fotografin Regina Schmeken, aufgenommen zwischen dem 10. November 1989 und dem Herbst 1990, dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung.

Die Ausstellung – mit teilweise bisher unveröffentlichten Fotografien – zeigt historische Augenblicke und Szenen des Alltags, dichte Einbild-Erzählungen in Schwarz-weiß der Künstlerinnen. Durch die jeweilige Perspektive der Fotografinnen entstanden zwei Bildserien aus einer Zeit der Umbrüche und des Wandels, die sich deutlich voneinander unterscheiden und sich in ihrer Verschiedenheit ergänzen. Regina Schmekens Fotografien zeigen die Ereignisse jener Tage in einer ihren Bildfindungen eigenen, dichten Dramaturgie. Ulrike Schamoni lässt in ihren vielschichtigen Portraits die Menschen aus Ost-Berlin zu Wort kommen.

Gesichter des Wandels. Fotografien 1989/1990 von Regina Schmeken und Ulrike Schamoni
Ort: Bundesministerium der Finanzen, Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Vom 27. August bis 11. November 2015: Jeden Freitag von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Zur Besichtigung ist eine Anmeldung mindestens einen Tag vorher beim Referat für Bürgerangelegenheiten erforderlich (Tel.: 030 18 682 33 00 oder Email: buergerreferat@bmf.bund.de). Am 29. und 30. August 2015 (Tag der offenen Tür): Jeweils von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Finanzen.

In unserer Datenbank finden Sie eine Auswahl von beeindruckenden Aufnahmen von Regina Schmeken aus den bewegten Jahren 1989 und 1990.

Zum gesamten Portfolio von Regina Schmeken auf Süddeutsche Zeitung Photo.

Wenn Sie sich für den Nachdruck eines Fotos von Regina Schmeken interessieren, kontaktieren Sie uns gerne unter:

Süddeutsche Zeitung Photo
Telefon: +49 89 2183 – 302
E-Mail: service@sz-photo.de

“25 Jahre Mauerfall” – die App für Ihr iPad

Mauerfall, 1989
28 Jahre stand die Berliner Mauer. Sie war Symbol der deutschen Teilung und eines menschenverachtenden Systems. Eine militärisch ausgebaute Grenze trennte Nachbarn, Familien und Liebende. Viele, die sie überwinden wollten, bezahlten den Versuch mit dem Leben oder landeten für lange Jahre in Gefängnissen der DDR. Mit dem Fall der Mauer vor einem Vierteljahrhundert endete zugleich das Zeitalter des Eisernen Vorhangs, der Europa als Folge des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs in zwei Blöcke gespalten hatte. Als die Schlagbäume in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 geöffnet wurden und die Menschen von Ost nach West strömten, galten die Deutschen für einen Moment als das glücklichste Volk auf der Welt. Der anschließende Weg vom Mauerfall zur Deutschen Einheit war keineswegs vorgezeichnet, bis heute ist der Einigungsprozess nicht abgeschlossen. Wo aber einst Grenzanlagen und Mauer standen, erinnert kaum noch etwas daran. Auch die DDR ist verschwunden. Was bleibt, sind die historischen Fotografien. In ihnen wird dieses wichtige Kapitel deutscher Geschichte wieder lebendig.

Zum 25. Jubiläum des Mauerfalls entstand in einer Kooperation von Timeline Images, der historischen Fotocommunity der Süddeutschen Zeitung, mit SZ Photo und ullstein bild eine App, die Sie auf eine eindrucksvolle fotografische Zeitreise einlädt. “25 Jahre Mauerfall” verbindet professionelle Agenturbilder mit hochwertigen Fotografien aus privaten Archiven und liefert so einen einzigartigen Einblick in die Lebensrealitäten an der Grenze, die Deutschland 40 Jahre lang spaltete.

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