Tag Archives: München

SZ Photo Creative: Unsere Auswahl für Ihre kreativen Projekte!

Sonnenschirme auf Balkonen eines Altbaus an der Agnes-Bernauer-Strasse 154 in Laim.   Illustratives für sonnige Tage finden Sie bei SZ Photo Creative © Alessandra Schellnegger  

München und Bayern haben traditionell einen besonderen Platz im Portfolio von Süddeutsche Zeitung Photo. Für Sie haben wir nun unsere schönsten Bilder aus unserem regionalen Schwerpunktbereich ausgewählt und zum Fundament einer neuen Kollektion gemacht: SZ Photo Creative.

Ästhetisch und doch authentisch, zeitlos und doch zeitgemäß: In unserer Kollektion SZ Photo Creative finden Sie eine Vielfalt an Motiven für eine Vielfalt an kreativen Verwendungsmöglichkeiten. Ob Werbung oder Corporate Publishing, ob Reisemagazin oder Postkarte – mit den illustrativen Bildern aus unserer neuen Kollektion verleihen Sie Ihrem Projekt das gewisse Etwas.

Die Bilder dazu liefern die Fotografen der Süddeutschen Zeitung mit ihren überraschenden Perspektiven auf die Landeshauptstadt und ihr Umland sowie ausgesuchte Fotografen und Partneragenturen mit regionalem Fokus.

Unsere Auswahl für Ihre kreativen Projekte – lassen Sie sich inspirieren von SZ Photo Creative!

Damit Sie Ihr perfektes Bild in unserer neuen Kollektion noch schneller finden, bietet Ihnen unser Webshop ab sofort auch eine Farbsuche.

Einen kleinen Eindruck von unserer großen Bandbreite an Bildthemen bekommen Sie hier:

Creative Collection - Landschaften, Stadtbilder und Architektur - Außenaufnahmen aus München und Bayern

Stadt & Architektur und Natur & Landschaft: Spannende Gebäudeansichten und tolle Landschaftsaufnahmen – hier finden Sie Ihr Bild von Bayern!

Creative Collection - Gebäude und Innenarchitektur - Innenansichten aus München und Bayern

Hinter den Kulissen: Bei Neueröffungen in München sind die SZ Fotografen immer als erstes vor Ort und liefern ungewöhnliche und detailreiche Innenansichten aus der Landeshauptstadt.

Creative Collection - Frühling in München und Bayern

Der Frühling ist da! Und die passenden Bilder zur Jahreszeit erwarten Sie bei SZ Photo Creative.

Creative Collection - Essen und Trinken - Gastronomie in München und BayernGastronomie, Essen & Trinken: Bayerische Schmankerl im Biergarten oder lieber trendige Küche aus Münchens Gastroszene?

Creative Collection - Arbeit, Berufe und Handwerk in München und Bayern

Ob traditionelles Handwerk oder moderne Technologie – hier finden Sie vielfältige illustrative Fotos zu den Themen Wirtschaft, Arbeit & Berufsleben.

Creative Collection - Menschen, Gesellschaft und Soziales München und BayernMenschen, Gesellschaft & Soziales: Symbolhafte Fotos zum Zusammenleben der Kulturen aber auch zu gesellschaftlichen Problemen fehlen in der Kollektion SZ Photo Creative ebenfalls nicht.

SZ Photo Creative wird stetig über unseren gesamten Bestand erweitert. Es lohnt sich immer wieder vorbeizuschauen!

Fotos: Andy Fox (2), Robert Haas (2), Catherina Hess, Veronica Laber, Florian Peljak (4), Stephan Rumpf, Alessandra Schellnegger (6), Johannes Simon (4)

Ausstellungstipp: FORUM 042: Alessandra Schellnegger – Einblicke. Hinter den Mauern des BND in Pullach

   © Alessandra Schellnegger  

Ab 24. März präsentiert das Münchner Stadtmuseum im Rahmen der großen neuen Ausstellung No Secrets! Bilder der Überwachung in einer „Ausstellung in der Ausstellung“ die fotografischen Arbeiten von Alessandra Schellnegger vom Bundesnachrichtendienst in Pullach unter dem Titel FORUM 042: Alessandra Schellnegger – Einblicke. Hinter den Mauern des BND in Pullach.

Es war ein wahrer Glücksfall als Alessandra Schellnegger im Auftrag der Süddeutschen Zeitung nach langem Warten endlich Zugang zum Gelände des BND in Pullach im Isartal erhielt. Von dort aus wurde nämlich die Welt bespitzelt! Mit feinem Gespür dokumentiert die SZ-Fotografin vergangene deutsche Geschichte und damit vom Selbstverständnis eines Teils der Staatsmacht im 20. Jahrhundert.

FORUM 042: Alessandra Schellnegger – Einblicke. Hinter den Mauern des BND in Pullach

Vernissage am Donnerstag, den 23. März um 19Uhr

bis zum 16. Juli 2017 im

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

Öffnungszeiten:
Di – So   10:00 – 18:00
Mo geschlossen

Weitere Informationen finden Sie unter www.muenchner-stadtmuseum.de

 

Ans Licht geholt: Al Herb

Schlafender Mann in einem Schließfach in München, 1972Schlafender Mann in einem Schließfach in München, 1972 © Al Herb  

München – sauber, prüde, langweilig. Dieses Klischee ist nicht neu. Schon in der Nachkriegszeit galt die Landeshauptstadt Bayerns als die spießigste aller deutschen Großstädte. Die Bilder, die der junge Fotograf Al Herb in den 50er Jahren auf seinen nächtlichen Streifzügen durch die Straßen rund um den Hauptbahnhof machte, erzählen jedoch eine andere Geschichte. Sie zeigen ein anderes München. Das München der “Schönheitstänzerinnen” und der Prostituierten, der amerikanischen GIs und ihrer “Frolleins”, das München der Obdachlosen und der Kriegskrüppel. 50 Jahre lang war Al Herb der fotografische Chronist des skurrilen und sündigen Münchens.

Al Herb (*1931) brachte sich das Fotografieren während seines Jura-Studiums selbst bei. Aus seinem Hobby wurde ein zweites Standbein: Von 1954 bis 1997 arbeitete er u.a. für die Bildagentur Keystone. Trotzdem beendete er sein Studium und arbeitete hauptberuflich als Jurist bei verschiedenen Unternehmen. Zuletzt lebte Al Herb in München-Laim.

Seine Faszination galt seit den Nachkriegsjahren ganz besonders den Verrückten und den Verlierern, den Gescheiterten und den Gestrandeten der Stadt. Das Münchner Bahnhofsviertel war Al Herbs Revier. Dort zog er mit seiner Kamera durch Striplokale und Spelunken – wie auch die amerikanischen Besatzungssoldaten, die versuchten ihren Teil des “Fleshpots”, des an “Frolleins” so reichen Münchens, abzugreifen. Al Herb lichtete die Animiermädchen und Amüsiersüchtigen vor und in den einschlägigen Schuppen wie der Havana Bar oder der Bongo Bar ab.

Es sind mitunter Szenen zum Schmunzeln, die der Fotograf im frivolen München der Nacht festhielt. Aber gerade die Nacht hatte schon immer ihre Schattenseiten. Tragische Schicksale verbargen sich hinter und zwischen den glitzernden Fassaden der verruchten Amüsierlokale. Gerade den Heimatlosen und den Alkoholikern, den Kriegsversehrten und den Prostituierten vom Straßenstrich galt Al Herbs Interesse. Bis in die 90er Jahre hinein sollten die Gescheiterten der Gesellschaft ihren besonderen Platz im Portfolio des Fotografen behalten.

Darüber hinaus fotografierte er eine Reihe ausgesprochen ästhetischer teils skurriler Straßenszenen in der bayerischen Landeshauptstadt.

Al Herb verstarb im Jahr 2015.

Sein Sündiges München ist im gleichnamigen Bildband publiziert worden.

All unsere Bilder von Al Herb finden Sie in unserer Datenbank. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Amerikanische Soldaten und Prostituierte in München, 1954

Amerikanische Soldaten und Prostituierte in der Senefelderstraße in München, 1954 © Al Herb  

Nonnen vor dem Karlstor in München

Nonnen vor dem Karlstor in München (undatierte Aufnahme) © Al Herb  

Mann mit Beinprothese auf Parkbank

Mann mit Prothese auf Parkbank im Alten Botanischen Garten (undatierte Aufnahme) © Al Herb  

Punks in München, 1984

Punks an der Mariensäule in München, 1984 © Al Herb  

Musiker und Mädchen in der Fußgängerzone in München, 1984Musiker und Mädchen in der Fußgängerzone in München, 1984 © Al Herb  

Mann mit Adler in München, 1960

Mann mit Adler in München, 1960 © Al Herb  

Menschen vor einem TV-Geschäft in München, 1984Menschen vor einem TV-Geschäft in München, 1984 © Al Herb  

Ausstellungstipp: Savoir-vivre. Fotografien von Catherina Hess

Savoir-vivre © Catherina Hess  

Seit 5. März präsentiert das Theaterforum Gauting die Ausstellung Savoir-vivre unserer Fotografin Catherina Hess im Kulturhaus Bosco in Gauting bei München.

In Savoir-vivre zeigt die langjährige Fotografin der Süddeutschen Zeitung ausdrucksstark inszenierte Schwarz-Weiß-Bilder, die im Sommer auf einer fotografischen “Tour de France” durch München entstanden sind. Hauptdarsteller dieser verträumten Suche nach der französischen Lebenskunst in der bayerischen Landeshauptstadt: ihr Sohn Leon.

Savoir-vivre. Fotografien von Catherina Hess

noch bis 8. April 2017 im

Theaterbüro im bosco
Oberer Kirchenweg 1
82131 Gauting

Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr  9:00 – 12:00 + 15:00 – 18:00
Mi  9:00 – 12:00
Sa  10:00 – 12:00
sowie während der Abendveranstaltungen

Weitere Informationen finden Sie unter www.bosco-gauting.de.

Bilder einer Stadt. Eine Sommerserie von den Fotografen der Süddeutschen Zeitung

Hackerbrücke vor Sonnenaufgang in München, 2016

Hackerbrücke vor Sonnenaufgang in München, 2016 © Stephan Rumpf

Als Chronisten des Tagesgeschehens in München prägen die Fotografen der Süddeutschen Zeitung gleichsam das Bild der Zeitung wie auch das Bild der bayerischen Landeshauptstadt. Tagtäglich laufen ihre neuesten Fotos auch exklusiv in die Datenbank von SZ Photo ein. In der Sommerserie “Bilder einer Stadt” zeigten und zeigen die Fotojournalisten in der SZ nun aus ganz verschiedenen Blickwinkeln ihr ganz persönliches München.

Während Stephan Rumpf das urbane München in den Fokus nimmt, sucht Johannes Simon “das Kleine im Großen”, den Dorfcharakter der Stadt. Wo München im Sommer schwitzt, zeigt Florian Peljak. Robert Haas beobachtet dagegen jene, die lieber dem Müßiggang frönen. In der anonymen Hektik des Münchner Hauptbahnhofs, wo täglich 420.000 Menschen einsteigen, umsteigen und aussteigen, nimmt sich Alessandra Schellnegger Zeit für persönliche Einzelporträts von Reisenden.

Sommerkleid in München, 2016

Sommerkleid in München, 2016 © Johannes Simon

Siedlerhäuser in München; 2016

Siedlerhäuser in München, 2016 © Johannes Simon

Kartfahrer in München, 2016

Kartfahrer in München, 2016 © Florian Peljak

Erholungspause im Olympiapark in München, 2016 © Robert Haas

Die Fotografen der Süddeutschen Zeitung und ihr besonderer Blick auf das Leben an der Isar – über 100.000 aktuelle Bilder stehen in unserer Datenbank zum Download und zur Lizenzierung bereit, gesammelt in unserer neuen Kollektion “SZ Fotografen!

Alle Folgen von “Bilder einer Stadt” und mehr zu den Menschen hinter der Kamera auf SZ.de:

Folge 1: Wo München Großstadt ist – von Stephan Rumpf
Folge 2: Wo München entspannt ist – von Robert Haas
Folge 3: Wo München Dorf ist – von Johannes Simon
Folge 4: Wo München schwitzt – von Florian Peljak
Folge 5: Kosmos Hauptbahnhof – von Alessandra Schellnegger
Folge 6: Wo München aussieht wie Paris – von Catherina Hess
Folge 7: Wo München nicht wie München aussieht – von Lukas Barth

Das Fotoarchiv Otfried Schmidt

Romy Schneider, 1962

Romy Schneider, 1962 © Fotoarchiv Otfried Schmidt   

Vom Bildberichterstatter im Zweiten Weltkrieg zum Stammfotografen der Münchner Schickeria: Das Fotoarchiv von Otfried Schmidt zählt zu den spannendsten Sammlungen bei SZ Photo.

Otfried Schmidt wurde 1913 im Erzgebirge geboren und schoss die ersten Fotos bereits während seiner Gymnasialzeit. 1934 machte er erste Fotoreportagen mit seiner eigenen Leica und es folgten daraus schon Presseveröffentlichungen. Während des Krieges war er Bildberichterstatter in Frankreich, Russland und Italien. Die Gesellenprüfung für Fotografen legte er erst 1947 ab. In den Nachkriegsjahren war er vor allem freiberuflich tätig, u.a. für das Abendblatt, die Berliner Illustrirte Zeitung und die Münchner Illustrierte als auch für die Zeit, die Bild und den Stern.

Kurt Schumacher

Kurt Schumacher, 1946

Ab Mitte der 50er Jahre arbeitete Schmidt verstärkt für die Abendzeitung und begleitete insbesondere den berüchtigten Klatschkolumnisten Hannes Obermaier – besser bekannt unter seinem Pseudonym “Hunter” – bis zu dessen Abgang zur Bild auf unzähligen Veranstaltungen der noch jungen Münchner Schickeria. Ob lokale Prominente oder Größen des internationalen Showgeschäfts – Otfried Schmidt hatte Sie alle vor seiner Linse. Neben der Gesellschaftsfotografie waren seine Themen v.a. die Mode, Politiker und immer wieder der Zirkus und Tiere.

Kessler-Zwillinge, 1956

Alice und Ellen Kessler, 1956

Elizabeth Taylor

Elizabeth Taylor mit Ehemann Richard Burton, 1965

Henri Verneuil, Regisseur

Regisseur Henri Verneuil, 1965

Dompteur Fredy Knie junior mit Nashorn im Circus Krone, 1969

Dompteur Fredy Knie jr. mit Nashorn im Circus Krone, 1969

Aber auch zeithistorische Ereignisse und schwierige Themen finden sich in Fotoarchiv von Otfried Schmidt. In der Nachkriegszeit dokumentierte er die Deutschen auf ihrem Weg zurück in die Normalität, besuchte Flüchtlingslager und Arbeitsstätten für Kriegsversehrte. Den Wiederaufbau Münchens – etwa mit einer schönen Reportage von der Fertigstellung der Frauenkirche – hielt er ebenso fest wie die erste Wiesn nach dem Krieg im Jahr 1946.

Arbeiten an der Frauenkirche in München, 1953

Arbeiten an der Frauenkirche in München, 1953

Zu Beginn der 1970er Jahren dokumentierte er das Leben contergangeschädigter Kinder.

Während der Olympischen Sommerspiele 1972 fotografierte er nicht nur Sportler aus aller Welt im Olympischen Dorf oder die Chefhostess Silvia Sommerlath, sondern auch den Tag und die schrecklichen Ereignisse des Olympia-Attentats. Noch am Vorabend des Massakers machte Schmidt gar Bilder der israelischen Sportler, die die Geiselnahme am nächsten Tag nicht überleben sollten.

Silvia Sommerlath, 1972

Silvia Sommerlath als Hostess bei den Olympischen Spielen in München, 1972

Shmuel Rodensky mit Mitgliedern der israelischen Olympiamannschaft, 1972

Shmuel Rodensky mit israelischen Sportlern am Abend vor dem Olympia-Attentat, 1972

Otfried Schmidt starb 1991 in München und hinterließ ein vielfältiges zeithistorisches Fotoarchiv, aus dem über 3.000 Bilder in unserer Datenbank verfügbar sind.

Fotoaufruf von SZ und Timeline Images: Die Wiesn in der Nachkriegszeit

Die Wiesn in der Nachkriegszeit

Oktoberfestimpressionen aus den 50er Jahren © helga52, HRath, Dillo (alle Timeline Images)

Die Süddeutsche Zeitung blickte jüngst zurück auf die erste Wiesn nach den Jahren des Zweiten Weltkriegs – mit Fotos aus unserem schönen Bestand von Otfried Schmidt.

Anlässlich des 70. Jahrestags sucht die Süddeutsche Zeitung gemeinsam mit unserer historischen Fotocommunity Timeline Images Leserfotos vom Oktoberfest der Nachkriegsjahre.

Ob Bilder von der Premierenvorstellung des Flohzirkus anno 1948, von Thomas Wimmers Kampf mit dem Fass beim ersten Anstich 1950 oder einfach von Ihrem allerersten Oktoberfest-Besuch – die SZ und Timeline Images bewahren Ihre historische Wiesn-Momente aus den Jahren 1946 bis 1959 vor dem Vergessen.

Den schönsten Motiven und Bildstrecken unter den Einsendungen winkt eine Veröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung.

Alle Infos zum Fotoaufruf finden Sie unter: www.timelineimages.de/fotoaufruf.

Einsendeschluss ist der 3. Oktober 2016.

Wonnemonat!

Die Tage werden länger, das Wetter wärmer und die ersten Sommerboten locken
die Menschen auf die Straße - der Mai hat begonnen!
Unnötigen Ballast der grauen Wintertage kann man in München seit Samstag auch
loswerden: Auf den Hofflohmärkten in den Münchner Wohnvierteln.

Einen schönen Mai wünscht Ihnen
Ihr SZ Photo Team

Hof-Flohmarkt in Haidhausen, 2011
Hofflohmarkt in Haidhausen, 2011 © Alessandra Schellnegger