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Das Beste aus 60 Jahren SZ Photo: Die Lieblingsbilder der Mitarbeiter

Bei der täglichen Arbeit mit 1,2 Millionen Bildern in unserer Datenbank und vielen Tausend noch nicht digitalisierten Archivbildern, die sich im Lauf der vergangenen 60 Jahre angesammelt haben, begegnet man immer wieder Motiven, die sich besonders im Kopf einprägen.

Das sind nicht immer die Bilder, die sich gut verkaufen oder Arbeiten, die einem namhaften Fotografen zu verdanken sind. Viel eher sind es Bilddetails, geschichtliche Besonderheiten oder ganz persönliche Assoziationen, aufgrund derer uns diese Bilder besonders gefallen.

Zu unserem Jubliäum haben die Mitarbeiter von Süddeutsche Zeitung Photo ihre Lieblingsbilder aus dem Agenturbestand ausgewählt. All unsere Lieblingsbilder finden Sie gesammelt in unserer Datenbank.

Hier ein Vorgeschmack mit einigen unserer absoluten Favoriten und persönlichen Worten der Mitarbeiter – eine zumindest thematisch bunte Auswahl:

Augusto Jose Ramon Pinochet Ugarte

© José Giribás

Mich faszinieren Bilder, die mehr als nur das bloße Abgebildete erzählen. Das können klassische Reportagen wie das glückliche Mädchen im Flüchtlingsheim sein (ID 00086329), die Aufnahme von Olaf Schülke, auf der nur eine Person ganz anders ist und eben nicht hinschaut (ID 01029793), oder das Foto eines absurd wirkenden Bauwerks aus Baku (ID 00840650) – von dem, nur nebenbei bemerkt, ein Abzug bei mir daheim an der Wand hängt. Das Bild von Helmut Schmidt soll hier stellvertretend für die ausdrucksstarken Portraits von Regina Schmeken stehen, wobei mich diese Aufnahme ganz besonders beeindruckt (ID 00159621).
Mein absolutes Lieblingsbild aber wurde von José Giribás aufgenommen. Pinochet wird durch das Taschentuch von seinem “Thron” geholt und wirkt fast lächerlich. Giribás karikiert und kommentiert mit seiner Fotografie die Geschichte Chiles. Der schnäuzende Diktator, ein mutiges Portrait, das einen Platz an einer Wand verdient hat (ID 00828419).

 

Offizieller Abschied von den alliierten Truppen in Berlin, 1994

© Regina Schmeken

Schwarz-Weiß Fotos sind mein Ding! Auf Color Fotos tritt die Farbe oft zu sehr in den Vordergrund. Ein SW-Bild muss hingegen schon richtig gut sein, damit es etwas aussagt – und wirkt nicht nur durch die Farben. So sehe ich das auf jeden Fall…
Deswegen mussten drei meiner Lieblingsbilder von Regina Schmeken dabei sein. Die Bahngleise: wenig zu sehen und trotzdem kann man viele Gedanken zu dem Bild haben, wo führt der/mein Weg hin? Wie geht es nach der Kurve weiter? Ein Lichteffekt der sich weiterbewegt oder genau dort stehen bleibt (ID 00587549)?
Ebenfalls nicht weglassen konnte ich das berühmte Major/Kohl-Foto. Andere Fotografen waren unzufrieden mit der Standposition. Frau Schmeken hat hingegen die
Besonderheit der Situation erkannt: Major und Kohl verschmelzen zu einer Person (ID 00341664).
Farbe kann ich ganz gut “ertragen”, wenn es Farben in der Natur sind: Eisberge, Wolken, natürliches Grün… insofern haben es dann doch noch Farbfotos in meine Auswahl geschafft (ID 00029864, ID 00813626). Jimmy Hendrix ist dabei, weil er der Lieblingsmusiker meines Lieblingsmusikers ist 00248697). Und die Skulptur aus dem Vigelandspark nur wegen meiner Norwegen Leidenschaft (ID 00113057).

 

Maurer vor dem Atomforschungsreaktor Garching© Kurt Schraudenbach

Am spannensten finde ich, dass man mit unseren Bildern nicht nur an andere Orte, sondern auch in andere Zeiten reisen kann. Sie zeigen nicht nur, wie Personen und Städte aussahen, sondern auch welche Details, welche Szenen und Augenblicke für die Fotografen von Bedeutung waren.
Futuristisch wölbt sich, in der Aufnahme von Kurt Schraudenbach aus den 50er Jahren, das Garchinger Atomei in den Himmel und scheint den Weg der Zukunft zu zeigen (ID 00662722). Im Vordergrund ein Maurer, der eine Backsteinmauer mit den Händen anfertigt, die in einem starken Kontrast zu dem silbrigglänzenden Bau des Forschungsreaktors steht.
60 Jahre später streckt eine Windkraftanlage bei Florian Peljak Ihre Rotorblätter in den Himmel (ID 00936619).

 

Po mit Boule-Kugeln.

© Gerd Pfeiffer

Privat mag ich Farbfotografie viel lieber und bin jetzt selbst über meine rein schwarzweiße Bildauswahl überrascht. Fotos müssen etwas bei mir auslösen, mich berühren und das tun diese auf die unterschiedlichste Art und Weise (ID 00074938, ID 00369153, ID 00829266, ID 00831028, ID 00881169).

 

Vergnügungspark auf Coney Island© Kurt Schraudenbach

Gleich zwei Fotos von Coney Island sind in meiner Auswahl – reiner Zufall. Gefallen mir diese beiden Bilder schon so lange, dass mir dies gar nicht bewusst war bislang (ID 00037855, ID 00385574).

 

Bademode, 1929

© Scherl

Mein absoluter Favourite ist dieses Bild von Maria Paudler am Strand. Warum? Das Bild zeigt eine Mischung aus Gelassenheit, purer Entspannung und Spaß am Leben!

 

Adolf Hitler mit Christian Weber, 1935© Scherl

Diese Aufnahme ist mein absoluter Favorit, denn es ist ein Bild, das ohne Posieren gemacht wurde und Hitler in einem Moment der Erschöpfung (vermutlich nach seiner Rede im Bürgerbräukeller) zeigt, die ihn wohl immer recht mitgenommen haben. Ausnahmeweise also kein Propagandabild, sondern eine Paparazzi-Aufnahme.

 

Deutsche Soldaten fahren mit der Eisenbahn an die Front, 1914

© Scherl

Soldaten die fröhlich in den Ersten Weltkrieg ziehen: Ein berührendes Foto, in dem die Tragödie des Ersten Weltkriegs so deutlich wird. Wird der Soldat, der mit Kreide an den Waggon bemalt, wieder zurückkommen? Werden die Eltern ihren Sohn noch einmal wiedersehen? Vermutlich nicht.

 

Bademode 1950er Jahre© Fotoarchiv Otfried Schmidt

Meine Lieblingsbilder gefallen mir, weil Sie mich “berühren”. Ich habe mich einfach an meinen Beginn beim SV-Bilderdienst erinnert und wie es dazu kam. Als damaliger freier Bildredakteur, hatte es sich etabliert, dass man beim SV-Bilderdienst historische Bilder recherchierte. Daher ist mein Schwerpunkt auch bei den historischen Bildern und unseren “Oldtimern” unter den Reportagefotografen wie Hannes Betzler (ID 00095712), Otfried Schmidt (ID 00833052, ID 02385860), Kurt Schraudenbach (ID 00107705). Außerdem gefallen mir die Fotos von Regina Schmeken gefallen mir die DDR-Mauerfall-Fotos sehr gut (ID 00269483). Meine Auswahl ist nun komplett S/W-lastig, aber das ist bei mir einfach so rausgekommen…

 

Pro-Vietcong Demonstration im Fußballstadion, 1967

© ap/dpa/picture alliance

Diese Aufnahme von 1967 ist mein Favorit. Die Bildqualität ist zwar nicht die Allerbeste, aber der Kontrast zu den heutigen Fußballfans doch überaus bemerkenswert.

 

Woman in front of red wall

© Olaf Schülke

Vorsicht: Farbschock! Vielleicht unser Bild mit den sattesten Farben und gerade deshalb auch mein Lieblingsfoto. Das Arrangement an Details – Flaggen, Wäscheleine, Fenstergitter, Graffiti – ist beeindruckend stimmig. Und die Frau im Vordergrund: Ihre Mimik und Gestik strahlen absolute Zufriedenheit und Ruhe aus – dabei hat Olaf Schülke diese Straßenszene im chaotischen Kalkutta eingefangen.

 

In unserer Datenbank finden Sie alle 75 Lieblingsbilder unserer Mitarbeiter.

60 Jahre Süddeutsche Zeitung Photo

Die Anfänge und Meilensteine der Bildagentur der Süddeutschen Zeitung seit 1956

Anfangszeiten SZ Photo

© Dagmar Wiede, Rudolf Betz

Schon seit ihrem ersten Erscheinungstag am 6. Oktober 1945 archivierte die Süddeutsche Zeitung alle abgedruckten Fotos. Die Infrastruktur dafür stammte noch vom Vorgängerverlag Knorr & Hirth, ebenso wie der Grundstock an Bildern: Einige Tausend Fotos, die den Bombenhagel über München im Jahr 1944 überstanden hatten. “Schmeißen Sie das ganze Zeug in den Mülleimer”, hatte ein US-Offizier noch 1945 beim Anblick der doch sehr von nationalsozialistischer Symbolik und Propaganda geprägten Bilder befohlen. Ernest Langendorf, der umsichtige Presseoffizier der amerikanischen Besatzungsmacht, der auch der SZ die Lizenz Nr. 1 erteilt hatte, verhinderte einst die Vernichtung dieses “Zeugs” – ein Glücksfall.

So kurz nach dem Krieg lief jedoch vieles noch provisorisch in den Archivräumen in der Sendlinger Straße. Im Jahr 1954 wurde Ulrich Frodien damit beauftragt ein professionelles Pressebildarchiv für die SZ und die Münchner Illustrierte aufzubauen. Wieder war das Glück mit von der Partie, als Frodien per Handschlag und “für ein Butterbrot” einen Teil des renommierten Bildarchivs des Berliner Scherl-Verlags für den Süddeutschen Verlag erwarb. Hunderttausende Pressefotos aus den Jahren zwischen 1860 und 1945 wurden in 650 Kisten in einem alliierten Transportflugzeug aus Berlin in die Bundesrepublik nach Hannover geflogen und von dort im Zug nach München verfrachtet. Frodien hatte dem Verlag mit einem Schlag einen großen Bestand aus dem weltweit bedeutendsten Pressebildarchiv ins Haus geholt – und jede Menge Arbeit. Die Erschließung des unerschöpflichen Scherl-Bestands ist bis heute nicht abgeschlossen.

Weil Bargeld im Verlag damals notorisch knapp war und für weitere Neuerwerbungen dringend welches benötigt wurde, entdeckte man bald die Weitervermarktung des Archivmaterials an andere Verlage als Einnahmequelle. Anfang Oktober 1956 wurde so der SV-Bilderdienst aus der Taufe gehoben.

Früher SZ Photo

© Rudolf Herkner, Fritz Neuwirth

Zum Agenturbestand kamen im Lauf der Jahre die Arbeiten der Fotografen der Süddeutschen Zeitung und Münchner Illustrierten, Fotos von freien Bildjournalisten sowie Bestände von nationalen und internationalen Partneragenturen wie Rue des Archives, Science & Society Picture Library, Forum und Imagno hinzu. Exklusiv vermarktet die Agentur die Arbeiten der Künstlerin Regina Schmeken, die im Herbst 1986 auf Initiative der Chefredaktion als Fotografin zur SZ kam.

Der Bilderdienst wurde 1998 Teil der neugegründeten Dokumentations- und InformationsZentrum München GmbH, einer Archivkooperation der Süddeutschen Zeitung und des Bayerischen Rundfunks. In diesen Jahren hielt auch das digitale Zeitalter endgültig Einzug und veränderte die Arbeitsweise des Bildarchivs und Bilderdiensts – bis dahin ein analoger Ausleihdienst – grundlegend. Es wurden Scanner angeschafft und die erste interne Datenbank aufgebaut. 2004 wurde diese auch nach außen geöffnet.

Da der SV-Bilderdienst international ohnehin mit der Süddeutschen Zeitung gleichgesetzt wurde und das DIZ auch verstärkt als Contentvermarkter der SZ auftrat, nahm man die Zeitung 2008 in den neuen Agenturnamen mit auf: Süddeutsche Zeitung Photo, die Bildagentur der Süddeutschen Zeitung.

Neben dem klassischen Agenturgeschäft hat Süddeutsche Zeitung Photo bereits mehrere eigene Fotoausstellungen zu verschiedenen Themen konzipiert und durchgeführt. Mit der historischen Fotocommunity Timeline Images wurde im Jahr 2009 außerdem ein Marktplatz für historische Fotografien geschaffen, der private Anbieter und Käufer historischer Fotos zusammenbringt, um außergewöhnliche Motive aus Fotosammlungen oder kleinen Fotoarchiven zu finden und zu veröffentlichen.

Gegenwart SZ Photo

© Martin Hangen, Natalie Neomi Isser

Als Agentur für Pressefotografie und Bildreportagen bietet Süddeutsche Zeitung Photo in seiner Datenbank unter www.sz-photo.de heute über 1,2 Millionen Bilder zur Lizenzierung für redaktionelle Verwendungen an. SZ Photo wird zudem von renommierten Bildagenturen, wie laif, picture alliance oder ullstein bild sowie Alamy und Bridgeman, im In- und Ausland vertreten. Zeitgeschichte, Persönlichkeiten und ein Blick auf München von einst bis heute bilden die inhaltlichen Schwerpunkte des Portfolios. Besonders geschätzt wird in Bildredaktionen und Institutionen die Kompetenz der Bildagentur bei der Aufarbeitung und Recherche historischer Bildthemen.

Seit nunmehr sechs Jahrzehnten steht Süddeutsche Zeitung Photo für hervorragende Fotografie.

SZ Photo Ikonen: Die Demütigung des jüdischen Anwalts Siegel, 1933

Unter den Bildern, die Süddeutsche Zeitung Photo seit nun 60 Jahren vertreibt, finden sich einige weltberühmte Fotos. In unserem Blog präsentieren wir für Sie unsere großen Bildikonen und ihre Hintergründe.

Der jüdische Anwalt Michael Siegel wird durch München geführt

 Der jüdische Anwalt Siegel wird von SA und SS am 10. März 1933 durch die Prielmayerstraße in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs getrieben © Heinrich Sanden/Scherl

Das Bild des jüdischen Anwalts Dr. Michael Siegel, der am 10. März 1933 von der SS und SA durch die Münchner Innenstadt getrieben und öffentlich gedemütigt wurde, ist weltberühmt. Unzählige Male wurde es in Schullehrbüchern und Ausstellungen abgebildet. Das Foto gilt weltweit als Dokument und Symbol für den Terror und die Willkür des Nazi-Regimes.

Siegel wollte sich an besagtem Tag im Auftrag eines Mandanten im Polizeipräsidium gegen Übergriffe der SA beschweren. Dort wurde der Anwalt von der SA-Schergen in einem Kellerraum brutal zusammengeschlagen. Ihm wurden Zähne ausgetreten, sein Trommelfell platzte. Anschließend jagten die Peiniger Siegel mit zerschnittener Hose, barfuß und blutend mit einem Schild um den Hals von der Ettstraße über den Stachus in die Prielmayerstraße am Münchner Hauptbahnhof. ‘Ich werde mich nie mehr bei der Polizei beschweren’, so ist es heute auf dem Schild zu lesen.

Der damals arbeitslose Pressefotograf Heinrich Sanden gilt als Urheber dieses und eines weiteren, am Stachus entstandenen Fotos des Schandspiels. Während die Münchner Zeitungen 1933 noch keine Veröffentlichung von Sandens “heißer Ware” wagten, kam es im Ausland zu einigen Abdrucken der Aufnahme, jedoch kursierten verschiedene Versionen. Sie alle unterschieden sich im Wortlaut der Schrift auf dem Schild. Auf den unbehandelten Originalabzügen war diese kaum leserlich und wurde in den Redaktionen abweichend nachbearbeitet. Weil die Schrift auf dem Schild offensichtlich nachretuschiert worden war, gab es in der Vergangenheit Zweifel an der Echtheit des Fotos. Die Geschichte vom Weg des Fotos in das Bildarchiv der SZ konnte hier etwas Aufklärung verschaffen.

Rechtsanwalt Michael Siegel in München, 1933

 Das zweite – ebenfalls retuschierte – Bild der Spießrutenhetze entstand am Stachus © Heinrich Sanden/Scherl

Zwar sahen auch die Münchner Neuesten Nachrichten 1933 vom Abdruck des Bildes ab, im Bildarchiv des Verlagshauses  Knorr & Hirth wurde der Abzug jedoch aufbewahrt – und blieb dort, bis das Archiv nach dem Krieg von der SZ übernommen wurde. Ulrich Frodien, der ab 1954 das Bildarchiv der SZ und ab 1956 den SV-Bilderdienst leitete, sagte aus, er habe nach der Wiederentdeckung des wertvollen Fotos lediglich die Anweisung an die Reproduktionsabteilung gegeben, die unleserlichen Buchstaben auf dem Foto nachzuzeichnen. Der Originaltext sei aber eindeutig entziffert worden: ‘Ich werde mich nie mehr bei der Polizei beschweren’. Auch in den Scherl-Bildern, die das SZ-Bildarchiv Mitte der 50er Jahre erwarb, ist ein Abzug der Sanden-Aufnahme dabei – mit gleichlautendem, retuschiertem Text in etwas anderer Schrift. Dass Scherl und SZ unabhängig voneinander die gleichen Worte nachretuschiert haben, ist ein starkes Indiz für die Authentizität des Textes. Es sind diese vom SV-Bilderdienst ab 1956 verbreiteten Versionen des Bildes, die nun auch in Deutschland vielfach abgedruckt und weltberühmt wurden.

Für Siegel und seine Familie war der 10. März 1933 der Anfang vom Ende ihres Lebens in Deutschland. 1940 emigrierte Siegel mit seiner Frau über Sibirien und China nach Peru. In Lima arbeitete er als Farmer und Rabbiner der jüdischen Emigrantengemeinde und wurde 1946 Vertrauensanwalt der Bundesrepublik in Lima. 1945 wäre er gerne nach München zurückgekehrt, wo ihm eine Richterstelle angeboten wurde, verzichtete aber auf Wunsch seiner Frau darauf. Dr. Michael Siegel starb 1979 hochbetagt in der peruanischen Hauptstadt.

Das Bild des Anwalts Siegel aber lebt weiter. Es hängt in Erinnerungsstätten wie Yad Vashem oder im NS-Dokumentationszentrum in München. Die Ikone ist und bleibt ein wichtiges Mahnmal gegen den NS-Terror und Teil des kollektiven kulturellen Gedächtnisses.

Zu den Bildern vom 10. März 1933 in der Datenbank

Als weitere Bilder in unserer kleinen Serie “SZ Photo Ikonen” präsentieren wir u.a. die Verweigerung des Hitlergrußes (ID ) und das K1-Foto von Thomas Hesterberg (ID ) .