Teneriffa: Verwaistes Urlaubsparadies. Eine Fotoserie von Andy Fox

Eine verlassene Bananenplantage bei Los Gigantes | An abandoned banana plantation at Los Gigantes

Eine verlassene Bananenplantage bei Los Gigantes, 2020 © Andy Fox   

Verwaiste Bananenplantagen, einsame Strände und Straßen, ein paar wenige Touristen. Die Provinz Santa Cruz auf Teneriffa wirkt in den Wintermonaten verlassen, die karge Landschaft düster und unbelebt. Unser Fotograf Andy Fox zeigt uns eine ganz stille Seite der spanischen Urlaubsinsel, die gut in die jetzige Zeit voll Distanz und Beschränkungen passt. Fernweh und Lust auf Abenteuer wird dadurch aber nur noch mehr angefacht!

Vergangenen Winter hat unser Fotograf Andy Fox die sonst so beliebte Kanareninsel besucht. Die ausdrucksstarken Bilder von einem menschenleeren Santa Cruz finden Sie bei uns. Wir haben für Sie ein paar der eindrucksvollen Fotografien zusammengestellt.
Tennisspieler am Boulevard von Playa de Las Americas | Tennis player on the boulevard of Playa de Las Americas

Tennisspieler am Boulevard von Playa de Las Americas, 2020 © Andy Fox   

Die eindrucksvolle Architektur der Hotelburgen | The impressive architecture of the hotel castles

Die eindrucksvolle Architektur der Hotelburgen, 2020 © Andy Fox   

Zwei Damen auf einem roten Teppich am Boulevard von Playa de las Americas | Two ladies on a red carpet on the boulevard of Playa de las Americas

Zwei Damen am Boulevard von Playa de las Americas, 2020 © Andy Fox   

Blicke auf den Vulkan El Teide | Views to the volcano El Teide

Blicke auf den Vulkan El Teide, 2020 © Andy Fox   

Ein Mann auf dem Weg zur Strandpromenade | A man on his way to the beach boulevard

Ein Mann auf dem Weg zur Strandpromenade, 2020 © Andy Fox   

Die Muster einer Brandung | The patterns of a shore break

Die Muster einer Brandung, 2020 © Andy Fox   

Eine Strasse zum Vulkan | A road to the volcano

Eine Strasse zum Vulkan, 2020 © Andy Fox   

Die Bucheralm bei Kreuth. Eine Fotoreportage von Johannes Simon

Sennerin Anna Fauth auf der Bucheralm bei Kreuth.

Buttern auf der Bucheralm bei Kreuth, 2014 © Johannes Simon   

“Auf der Alm da gibt’s koa Sünd!” so der Titel einer österreichischen Filmkomödie von 1950. Ob das auf der Bucheralm bei Kreuth auch der Fall ist, konnten wir nicht abschließend klären. Wobei wir uns aber sicher sind: Auf dieser Alm gibt es keine Probleme fern ab von Großstadt und Hektik die Ruhe zu genießen. Als Sennerin kann man das sogar einen ganzen Sommer lang. “Die da unten schuften, und ich habe den schönsten Arbeitsplatz der Welt”, sagt Anna Fauth. Dazu gehört auch das Alleinsein. Vielleicht gerade jetzt gar keine so schlechte Idee.

Unser Fotograf Johannes Simon hat Anna Fauth auf der Bucheralm besucht. Für alle, die sich visuell inspirieren lassen möchten, haben wir eine kleine Auswahl an Bildern zusammengestellt:

Die Bucheralm bei Kreuth im Sommer.

Bucheralm bei Kreuth, 2014 © Johannes Simon   

Die Sennerin Anna Fauth in der Bucheralm bei Kreuth, 2014 © Johannes Simon   

Gefäß mit frischer Butter auf der Bucheralm bei Kreuth.

Buttern auf der Bucheralm bei Kreuth, 2014 © Johannes Simon   

Schuhe auf der von Sennerin Anna Fauth betreuten Bucheralm bei Kreuth im Wald.

Das richtige Schuhwerk für das Almleben, 2014 © Johannes Simon   

Tradition Maibaumaufstellen. Eine Bilderserie von Andy Fox

Traditional festivities to mark the raising of the maypole in Stecken.

Maibaum-Fest in Stecken, 2007 © Andy Fox   

Weiß-blau ragt er in den Himmel an fast jedem bayerischen Dorfplatz: der Maibaum. Das traditionelle Dorffest rund um’s Aufstellen des festlichen geschmückten Baumes mit Prozession, Blaskapelle, Bier und Steckerlfisch wird es dieses Jahr wie so viele andere Feierlichkeiten wohl nicht geben. Dabei haben die Bayern aber noch Glück: nicht überall muss der Baum neu aufgestellt werden, bleibt er im Süden Deutschlands doch mehrere Jahre stehen. In anderen Teilen der Republik dagegen wird der Stamm jährlich gewechselt. Wie das in Corona-Zeiten gehandhabt wird, ist unterschiedlich. In manchen Gemeinden wird der Baum heimlich aufgerichtet, in anderen im Schnellverfahren mit Kran oder aber auch ganz weggelassen.

Unser Fotograf Andy Fox war vor ein paar Jahren beim Maibaumfest in Stecken bei Garching an der Alz dabei und ermöglicht uns so auch heute einen detaillierten Einblick rund um die Maibaum-Tradition. Noch mehr Bilder von Maibäumen finden Sie bei uns.

Traditional festivities to mark the raising of the maypole in Stecken.

Maibaum-Fest in Stecken, 2007 © Andy Fox  

Traditional festivities to mark the raising of the maypole in Stecken.

Maibaum-Fest in Stecken, 2007 © Andy Fox  

Traditional festivities to mark the raising of the maypole in Stecken.

Maibaum-Fest in Stecken, 2007 © Andy Fox  

Traditional festivities to mark the raising of the maypole in Stecken.

Maibaum-Fest in Stecken, 2007 © Andy Fox  

Illustrative Fotos zur Spargelsaison

Erntehelfer auf Spargelfeldern beim traditionellen Beginn der Spargelsaison 2020 im Beelitzer Ortsteil Schäpe

Spargelfeld in Beelitz, 2020 © snapshot/Future Image/Friedrich Bungert   

Spargel. Das vielleicht meist beachtete Gemüse in Deutschland wird wieder geerntet, die Saison ist offiziell eröffnet. Neben den aktuellen politischen Diskussionen rund um Erntehelfer und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Felderträge, finden wir, dass sich auch ein Blick auf die Spargelfelder direkt lohnt. Von oben sehen die streng gezogenen Linien und die Arbeiter nämlich ganz besonders schön aus. Und auch die Spargelfrauen und Spargelkönigin haben sich anlässlich des Erntebeginns mit traditionellen Gewändern und Hauben herausgeputzt.

Hier haben wir haben für Sie einen kleinen Vorgeschmack auf unsere über 600 Bilder zum Thema Spargel zusammengestellt. 

Erntehelfer auf Spargelfeldern beim traditionellen Beginn der Spargelsaison 2020 im Beelitzer Ortsteil Schäpe

Spargelernte auf einem Spargelfeld in Beelitz, 2020 © F. Bungert   

Spargelkönigin Gina Luise Schrey und die Spargelfrauen beim traditionellen Beginn der Spargelsaison 2020 im Beelitzer Ortsteil Schäpe

Spargelkönigin in Beelitz, 2020 © F. Bungert   

Spargelfrauen beim traditionellen Beginn der Spargelsaison 2020 im Beelitzer Ortsteil Schäpe

Spargelfrauen in den Feldern bei Beelitz, 2020 © F. Bungert   

Zahlreiche Spargelfelder sind entlang der Spargelstraße bei Beelitz. Durch die Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus ist es schwierig für die Landwirte Erntehelfer zu finden. Ausländische Arbeiter dürfen nicht oder nur unter komplizierten Auflagen einreisen.

Blick von oben auf die Spargelfelder bei Beelitz, 2020 © F. Bungert   

Schlafende Betonriesen. Die Fotoserie “Parkhäuser in München” von Juri Gottschall

Karstadt-Parkhaus am Nordbad in München, 2014 © Juri Gottschall  

Der Stillstand des öffentlichen Lebens in Zeiten von Corona sorgt überall für menschenleere Innenstädte. Leere in der Stadt, das ist auch das Thema der Fotoserie, die wir Ihnen heute vorstellen. In seiner Strecke “Parkhäuser in München” (2014) beleuchtet der jetzt-Fotograf Juri Gottschall das paradoxe Zusammenspiel der weiten und leeren Flächen öffentlicher Parkhäuser und dem engen städtischen Raum in München.

Kälte und Anonymität, Freiheit und Ordnung – mit einem ungewöhnlichen Blick vermittelt der Fotograf eine ganz eigenwillige, völlig reduzierte Schönheit dieser “architektonischen Sonderlinge”, die ihrerseits bisher unbekannte Perspektiven auf die Landeshauptstadt eröffnen.

Einst nützlich und innovativ, weichen die Betonriesen heute mehr und mehr Einkaufszentren, Hotels oder anderen Bauprojekten. Das Parkhaus in München ist längst ein aussterbendes architektonisches Phänomen.

Alle Bilder von Juri Gottschall finden Sie bei uns. Einige Impressionen der verlassenen Parkhäuser haben wir hier für Sie  zusammengestellt.

Parkhaus Petuelring in München, 2014 © Juri Gottschall  

Parkhäuser in München, 2014 © Juri Gottschall  

Parkhaus Marktkauf in Unterföhring, 2014 © Juri Gottschall  

Parkhäuser in München, 2014 © Juri Gottschall  

Parkhaus Olympia-Einkaufszentrum in München, 2014 © Juri Gottschall  

Parkhäuser in München bei Nacht, 2014 © Juri Gottschall  

Das Drama um die Oberammergauer Passionspiele 2020. Eine Fotoreportage von Sebastian Beck

Frederick Mayet (Jesus) bei einer Probehängung am Kreuz.

Vorbereitungen Passionsspiele in Oberammergau, 2020 © Sebastian Beck  

Alle zehn Jahre führen die Einwohner von Oberammergau die Passion Jesu Christi auf. 2020 hätte es wieder so weit sein sollen. Hätte. Seit fast eineinhalb Jahren liefen die Vorbereitungen auf den Ausnahmezustand im Dorf, das nur etwa 5.500 Einwohner zählt. Knapp 2.500 davon wirken bei der Passion mit, als Darsteller, Bühnenbildner oder Kartenabreißer. Nicht wenige in Mehrfachfunktion. 109 Vorstellungen sollte es geben. Für ein halbe Millionen Besucher aus aller Welt. Gigantisch, fast größenwahnsinnig. Das sind die Passionsspiele.

Spielleiter Christian Stückl, selbst eine bayerische Urgewalt, lebt die Passion vor. Im Oktober 2018 vergibt er die Hauptrollen, reist mit dem Tross an Laienschauspielern 2019 nach Israel, ins Heilige Land, um den meist jungen Darstellern die Geschichte von den letzten Tagen Jesu nahe zu bringen. An Kostümen und Bühnenbild wird da bereits gewerkelt. Im Dezember 2019 findet die erste Leseprobe statt. Es ist Januar, als es zum Proben zum ersten Mal auf die Bühne geht und in den Medien immer öfter von einem neuartigen Virus in China berichtet wird.

Seit fast 400 Jahren gibt es die Passionsspiele von Oberammergau. 1633 gelobten die Oberammergauer gegenüber Gott, die Geschichte von Jesus Leidensweg und Tod am Kreuz regelmäßig aufzuführen, wenn er sie doch nur erlösen würde von der schrecklichen Seuche: die Pest wütete damals in Europa. Das Dorf blieb nach dem Gelübde verschont und die Oberammergauer hielten Wort. 400 Jahre später hält eine neue Seuche die Welt in Atem. Die Oberammergauer Passion 2020 ist eines der Opfer des Coronavirus.

Christiane Lutz und Sebastian Beck von der Süddeutschen Zeitung besuchten die Truppe um Christian Stückl in den letzten 17 Monaten immer wieder, begleiteten sie nach Israel und bei den Proben in Oberammergau. Im Buch Zwei der SZ vom 20. März 2020 können Sie das ganze Drama nachlesen. Bei uns finden Sie alle Fotos von Sebastian Beck aus dieser Langzeitreportage. Einige Impressionen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Performers of the Oberammergau Passion Plays 2020 at the Dead Sea in front of the Masada Fortress. [automated translation]

Schauspieler der Oberammergauer Passionsspiele in Israel, 2019 © Sebastian Beck  

Christian Stöckl, director of the Oberammergau Passion Plays 2020 during a rest at Lake Genezareth. [automated translation]

Spielleiter Christian Stöckl am See Genezareth, 2019 © Sebastian Beck  

Aufbau der Bühne.

Bühnenaufbau für die Passionsspiele in Oberammergau, 2020 © Sebastian Beck  

Schreinerarbeiten auf der Bühne.

Schreinerarbeiten auf der Bühne, 2020 © Sebastian Beck  

Veronika Hecht, Holzbildhauerin beim Ausarbeiten des Goldenen Kalbs.

Veronika Hecht, Holzbildhauerin beim Ausarbeiten des Goldenen Kalbs, 2020 © Sebastian Beck  

Bühnenarbeiten im Passionstheater.

Bühnenarbeiten im Passionstheater in Oberammergau, 2020 © Sebastian Beck  

Spielleiter Christian Stückl bei der ersten Bühnenprobe für die Passionsspiele 2020 in Oberammergau.

Christian Stückl bei Probe für Passionsspiele in Oberammergau, 2020 © Sebastian Beck  

Spielleiter Christian Stückl in der Kulisse für die Passionsspiele 2020 in Oberammergau.

Spielleiter Christian Stückl in der Kulisse der Passionsspiele, 2019 © Sebastian Beck  

Beginn des Massentourismus: Die Reisewelle nach Italien in den 1950er Jahren in Bildern

Deutsche Touristen auf dem Bahnhof von Ruhpolding, die von dort aus weiter nach Italien reisen. Urhebervermerk: Max Scheler/SZ Photo.

Deutsche Touristen auf dem Weg nach Italien, 1950er Jahre © Max Scheler  

Dolce Vita, lange Strände, warme Nächte: In den 50er Jahren strömten massenhaft deutsche Urlauber nach Italien. Die Anreise, ob per Zug nach Riva und Jesolo oder mit dem Auto über enge Bergstraßen, war bei der Zahl an Touristen zum Teil etwas beschwerlich. Am Ziel angelangt, wurden die Urlauber dann mit Ruhezonen im alpinen Südtirol belohnt, andere bekamen viel Aufmerksamkeit durch “Papagalli” am Strand oder konnten ihre schicken Kleider bei einem Bummel durch die Altstadt von Venedig vorführen.

Die Fotografen der Münchner Illustrierten waren allesamt mit Themen der großen Reisewelle nach Italien beschäftigt. In unserem kleinen Reisebericht hier sehen Sie Aufnahmen von verschiedenen Fotografen der Münchner Illustrierten. Auf unserer Website finden Sie das gesamte Repertoire der hier vorgestellten Fotografen Max Scheler, Alfred Strobel und Hannes Betzler.

Hier ein kleiner Einstieg:

Touristenautos am Grenzübergang zwischen Österreich und Italien, dem Brenner.

 Stau am Brenner-Grenzübergang zwischen Österreich und Italien, 1959 © Alfred Strobel 

Zweisprachiges Schild am Ortseingang St. Ulrich-Ortisei in Südtirol. Auf dem Schild steht "Zona del Silenzio" (italienisch) und "Schweigezone" (deutsch). Undatierte Aufnahme, vermutlich in den 1970er Jahren.

 Zweisprachiges Schild am Ortseingang in St. Ulrich-Ortisei, 1970er Jahre © Hannes Betzler 

Am Strand der Adria flirten Papagalli mit ausländischen Touristinnen.

 Papagalli mit ausländischen Touristinnen am Strand der Adria, 1959 © Alfred Strobel 

Touristinnen in Venedig, 1959

 Junge Touristinnen auf dem Markusplatz in Venedig, 1959 © Hannes Betzler 

Frau posiert im Bikini am Strand von Viareggio.

 Eine Frau posiert am Strand von Viareggio in einer künstlichen Muschel, 1958 © Alfred Strobel 

Adriastrand in Italien, 1958

 Touristen am Strand der italienischen Adriaküste, 1958 © Alfred Strobel 

Ein Autofahrer in seinem Fiat in der Gegend des Gardasees.

 Tourist in seinem Fiat vor einer Hoteleinfahrt am Gardasee, 1950er Jahre © Hannes Betzler 

Ans Licht geholt: Heinz Hering – Fotograf der Münchner Illustrierten

Ein Kriegsinvalide mit seiner ebenfalls kriegsversehrten Tochter in einer Neubausiedlung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Kriegsinvalide mit seiner ebenfalls kriegsversehrten Tochter, 1951 © Heinz Hering  

Die 1950er Jahre in Deutschland waren geprägt durch Gegensätze. Auf der einen Seite waren die Nachkriegswehen noch deutlich zu spüren, auf der anderen Seite entdeckten die Menschen Ihre Möglichkeiten und neu gewonnene Freiheit. Die Bilder des Münchner Illustrierten-Fotografs Heinz Hering zeigen genau dieses breite Spektrum: Kinder im Flüchtlingslager Allach, Kriegsversehrte, GIs in ihrer Freizeit, unbeschwerte Jugendliche, Schlagerfeste und Menschen auf der Suche nach neuen Lebensräumen.

Alle Bilder von Heinz Hering finden Sie im Webshop

Hier ein kleiner Überblick:

Gegensätzliches Nachkriegsdeutschland, 1950er Jahre

 Unterschiedliche Kindheiten im Nachkriegsdeutschland, 1950er Jahre © Heinz Hering 

Zwei Soldaten der US-Armee in ihrer Freizeit in Stuttgart.

 Soldaten der US-Armee in ihrer Freizeit vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof, 1951 © Heinz Hering 

Jugend im Nachkriegsdeutschland, 1959

 Neue Freiheiten und Möglichkeiten im Nachkriegsdeutschland der 1950er Jahre © Heinz Hering 

Schüler (Abiturienten) eines Münchner Gymnasiums sitzen im Kreis auf ihren Tischen und Stühlen im Klassenzimmer.

 Abiturienten eines Münchner Gymnasiums, 1956 © Heinz Hering 

Deutsches Schlagerfestival in Wiesbaden, 1959

 Deutsches Schlagerfestival in Wiesbaden, 1959 © Heinz Hering  

Jugendliche "Halbstarke" in einem Klub.

 Jugendliche in einem Berliner Club, 1960 © Heinz Hering  

Neuer Wohnraum im Nachkriegsdeutschland, 1950er Jahre

 Neuer Wohnraum im Nachkriegsdeutschland, 1959 © Heinz Hering  

“Sagen Sie jetzt nichts”-Fotointerview mit den Münchner OB-Kandidaten

Münchner OB-Kandidaten im Fotointerview, Fotos: Alessandra Schellnegger

© Alessandra Schellnegger   

Am 15. März 2020 finden die Kommunalwahlen in Bayern statt. In München fordern Katrin Habenschaden von den Grünen und Kristina Frank (CSU) den amtierenden Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) heraus. Die Süddeutsche Zeitung hat die OB-Kandidaten zum Interview ohne Worte gebeten und sie u.a. nach ihren wildesten Rockstar-Posen und Stress-Gesichtern in der vollen U-Bahn befragt. Unsere Fotografin Alessandra Schellnegger hat die Antworten der drei Kontrahenten festgehalten. Auf unserem Instagram-Account finden Sie einige der schönsten Fotos aus dem Interview und in unserer Datenbank die ganze Bildstrecke von Alessandra Schellnegger.

Zum SZ-Interview

Weitere aktuelle Bilder aus dem Münchner Kommunalwahlkampf

Ans Licht geholt: Jenö Kovacs – Fotograf der Münchner Illustrierten

Italienische Gastarbeiter an einer Imbissbude in München.

Italienische Gastarbeiter in München, 1960 © Jenö Kovacs  

“Für 60 Mark einen Italiener” titelte die Münchner Illustrierte am 26. März 1960 und zeigte eine Reportage über den Weg von italienischen Gastarbeitern nach München. Gemeint waren hier die Kosten von 60 DM, die die anwerbenden Firmen für den Transfer eines Arbeiters investieren mussten. Für die Münchner Illustrierte begleitete der Fotograf Jenö Kovacs die Reise der Gastarbeiter im Zug von Rom nach München und hielt dabei die ausgelassene Stimmung der Italiener und den freundlichen Empfang am Münchner Hauptbahnhof eindrucksvoll fest.

All unsere Bilder von Jenö Kovacs finden Sie in unserem Webshop.

Ein Auszug aus seiner Gastarbeiter-Reportage:

Arbeitnehmer aus Italien bei der Ankunft auf dem Hauptbahnhof in München.

  Italienische Gastarbeiter bei der Ankunft am Münchner Hauptbahnhof, 1960 © Jenö Kovacs  

Italienische Gastarbeiter beim ausladen ihres Gepäcks aus dem Zug.

 Italienische Gastarbeiter beim Ausladen ihres Gepäcks, 1960 © Jenö Kovacs  

Arbeitnehmer aus Italien bei der Ankunft auf dem Hauptbahnhof in München.

 Gastarbeiter aus Italien nach der Ankunft am Münchner Hauptbahnhof, 1960 © Jenö Kovacs  

In Italien angeworbene Gastarbeiter kommen mit ihrem Gepäck in Deutschland an. Blick auf ihre Begrüßung.

 Begrüßung italienischer Gastarbeiter in Deutschland, 1960 © Jenö Kovacs