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Keine A49: Die Räumungsarbeiten im Dannenröder Forst. Fotos von Jannis Große und Björn Kietzmann

Weil sich ein Polizeifahrzeug im sogenannten "Junglecamp" am Dannenröder Forst im Schlamm festgefahren hatte, kam es am 20. November zu einem Polizeieinsatz am Camp in Dannerod. Zunächst fuhr ein Sonderfahrzeug der Polizei, oft Räumpanzer genannt, ins Camp und musste wieder rückwärts zurück fahren, da Aktivist*innen den Weg blockierten und den Räumpanzer besetzten. Aktivist*innen beklebten das Fahrzeug, warfen Laub auf die Scheiben und schraubten einzelne Schrauben ab. Die Polizei zog einen Wasserwerfer und mehrere BFE-Einheiten nach, mit denen sie durch das Camp stürmten, um das erste Fahrzeug aus dem Schlamm zu befreien. Dabei wurden Blockaden den Aktivist*innen aggresiv mit Zwang geräumt und auch gezielt Personen geschubst - darunter auch Journalist*innen. Im Dannenröder Forst wird seit dem 10. November die Besetzung gegen den Ausbau der Autobahn A49 geräumt, da diese den Rodunungen für den Ausbau der Autobahn im Wege steht.

Polizeieinsatz im Dannenröder Camp, 2020 © Jannis Große  

Seit über einer Woche läuft die Räumung des Protestcamps im Dannenröder Forst, die Rodungsarbeiten für den Weiterbau der A49 haben begonnen. Doch die Aktivist*innen des Aktionsbündnisses “Keine A49” wehren sich weiter. Nur mühsam gelingt es den Sondereinsatzkräften, die Waldbesetzer von den Bäumen zu bekommen. Während die Polizei von “verhältnismäßigem” Vorgehen spricht, werfen Protestierende und Beobachter den Einsatzkräften und Rodungsarbeitern Gefährdung der Menschen im Wald vor.

Unsere neuen Fotografen Jannis Große und Björn Kietzmann bereichern unsere neue Kollektion #candid und begleiten die Geschehnisse im hessischen Wald. Mehr Bilder aus dem Dannenröder Forst gibt es in unserem Webshop.

Noch mehr aktuelles Bildmaterial zu den wichtigsten Themen des Zeitgeschehens

Seit dem 10. November 2020 wird die Kernbesetzung im Dannenröder Wald geräumt, um den Ausbau der Autobahn A49 zu ermöglichen. Gegen diesen Ausbau und die dafür notwendige Rodung von mehreren Waldflächen protestieren seit September 2019 Klimaaktivist*innen mit einer Waldbesetzung. Im Oktober 2020 begannen die Rodungs- und Räumungsarbeiten in umliegenden Wäldern. Am Nachmittag des 16. November zog die Polizei durch drei Barrios im südlichen Teil des Waldes, um dem SEK eine Begehung zu ermöglichen und die Strukturen zu dokumentieren. Dabei wurden auch Materialen und Strukturen zerstört.

Räumung im Dannenröder Forst, 2020 © Jannis Große  

Aktivist*innen warten im Barrio "Woanders" im südlichen Teil des Dannenröder Walds auf Baumhäusern und Bäumen, während die Polizei räumt und weiter südlich gerodet wird. Seit dem 10. November 2020 wird die Kernbesetzung im Dannenröder Wald geräumt, um den Ausbau der Autobahn A49 zu ermöglichen. Gegen diesen Ausbau und die dafür notwendige Rodung von mehreren Waldflächen protestieren seit September 2019 Klimaaktivist*innen mit einer Waldbesetzung. Im Oktober 2020 begannen die Rodungs- und Räumungsarbeiten in umliegenden Wäldern.

Räumung im Dannenröder Forst, 2020 © Jannis Große  

Am 19. November wurde das große Baumhaus im Barrio "Woanders" geräumt und konnte am Abend abgerissen werden. Seit dem 10. November 2020 wird die Kernbesetzung im Dannenröder Wald geräumt, um den Ausbau der Autobahn A49 zu ermöglichen. Gegen diesen Ausbau und die dafür notwendige Rodung von mehreren Waldflächen protestieren seit September 2019 Klimaaktivist*innen mit einer Waldbesetzung. Im Oktober 2020 begannen die Rodungs- und Räumungsarbeiten in umliegenden Wäldern.

Räumung im Dannenröder Forst, 2020 © Jannis Große  

Dannenrod, Germany - 11.11.2020Mit einem Großeinsatz setzt die Polizei die Räumungen im Dannenröder Wald in Hessen fort. Seit Oktober 2019 besetzen Umwelt- & Klimaschützer den Dannenröder Forst um eine Rodung zugunsten der geplanten A49-Trasse zu verhindern. Vor 1 1/2 Monaten begann die Polizei damit Baumhäuser und Barrikaden im nahegelegenden Maulbacher Wald und im Herrenwald zu räumen. Seit dem sind fast täglich bis zu 2000 Polizisten im Einsatz um die Rodungsarbeiten zu ermöglichen. Im Dannenröder Wald wo die Räumung am Vortag Begann gibt es inzwischen hunderte Baumhäuser, Plattformen und Barrikaden.

Aktivist im Dannenröder Forst, 2020 © Björn Kietzmann  

Dannenrod, Germany - 11.11.2020Mit einem Großeinsatz setzt die Polizei die Räumungen im Dannenröder Wald in Hessen fort. Seit Oktober 2019 besetzen Umwelt- & Klimaschützer den Dannenröder Forst um eine Rodung zugunsten der geplanten A49-Trasse zu verhindern. Vor 1 1/2 Monaten begann die Polizei damit Baumhäuser und Barrikaden im nahegelegenden Maulbacher Wald und im Herrenwald zu räumen. Seit dem sind fast täglich bis zu 2000 Polizisten im Einsatz um die Rodungsarbeiten zu ermöglichen. Im Dannenröder Wald wo die Räumung am Vortag Begann gibt es inzwischen hunderte Baumhäuser, Plattformen und Barrikaden.

Polizeiliche Räumung im Dannenröder Forst, 2020 © Björn Kietzmann  

Dannenrod, Germany - 10.11.2020 Mit einem Großeinsatz beginnt die Polizei mit den Räumungen im Dannenröder Wald in Hessen. Seit Oktober 2019 besetzen Umwelt- & Klimaschützer den Dannenröder Forst um eine Rodung zugunsten der geplanten A49-Trasse zu verhindern. Vor 1 1/2 Monaten begann die Polizei damit Baumhäuser und Barrikaden im nahegelegenden Maulbacher Wald und im Herrenwald zu räumen. Seit dem sind fast täglich bis zu 2000 Polizisten im Einsatz um die Rodungsarbeiten zu ermöglichen. Im Dannenröder Wald wo die Räumung heute Begann gibt es inzwischen hunderte Baumhäuser, Plattformen und Barrikaden.

Polizei auf einem Feld am Dannenröder Forst, 2020 © Björn Kietzmann  

Dannenrod, Germany - 10.11.2020 Mit einem Großeinsatz beginnt die Polizei mit den Räumungen im Dannenröder Wald in Hessen. Seit Oktober 2019 besetzen Umwelt- & Klimaschützer den Dannenröder Forst um eine Rodung zugunsten der geplanten A49-Trasse zu verhindern. Vor 1 1/2 Monaten begann die Polizei damit Baumhäuser und Barrikaden im nahegelegenden Maulbacher Wald und im Herrenwald zu räumen. Seit dem sind fast täglich bis zu 2000 Polizisten im Einsatz um die Rodungsarbeiten zu ermöglichen. Im Dannenröder Wald wo die Räumung heute Begann gibt es inzwischen hunderte Baumhäuser, Plattformen und Barrikaden.

Meditierende Aktivistin am Dannenröder Forst, 2020 © Björn Kietzmann  

Seit dem 10. November 2020 wird die Kernbesetzung im Dannenröder Wald geräumt, um den Ausbau der Autobahn A49 zu ermöglichen. Gegen diesen Ausbau und die dafür notwendige Rodung von mehreren Waldflächen protestieren seit September 2019 Klimaaktivist*innen mit einer Waldbesetzung. Im Oktober 2020 begannen die Rodungs- und Räumungsarbeiten in umliegenden Wäldern. Aktivist*innen besetzen in den frühen Morgenstunden immer wieder Bäume in der geplanten Rodungschneise, um eine Rodung der Bäume zu verhidnern oder zumindest zu verzögern. Oft harren sie über Stunden in den Bäumen und warten auf die Polizei.

Aktivist im Dannenröder Forst, 2020 © Jannis Große  

“Kein Lockdown für Bembeltown” – Querdenken-Demo in Frankfurt am Main. Eine Fotoreihe von Hannes P. Albert

Am Samstag den 14.11.2020, demonstrierten rund 600 Querdenken 69 Anhänger unter dem Motto "Kein Lockdown für Bembeltown" gegen die Corona Maßnamen. 300 Gegendemonstranten stellten sich der Demonstration entgegen. Die Polizei ging mit Wasserwerfer und Schlagstockeinsatz gegen Blockaden der Gegendemonstranten vor. Am Goetheplatz wurde die Kundgebung der Querdenken 69 gegen aufgelöst jedoch setzte die Polizei diesen Beschluss nur zögerlich und erst nach 20 Minuten unter Einsatz eines Wasserwerfers durch. Zeitweise wurde die Bewegungsfreiheit und die Ausübung der Bereichterstattung der Presse durch die Polizei stark eingeschränkt

Mit Wasserwerfer gegen Demonstrierende in Frankfurt am Main, 2020 © Hannes P. Albert  

2020 wird wohl als das “Corona-Jahr” in die Geschichte eingehen. Und als Jahr der Proteste, so scheint es zumindest. Die Beweggründe, die die Menschen auf die Straße treiben sind sehr unterschiedlich. Die einen kämpfen gegen Rassismus, die anderen für das Recht auf Selbstbestimmung bei Abtreibungen und nochmal andere für ihre Freiheit, die sie durch Maßnahmen zur Eindämmung der weltweiten Corona-Pandemie beschnitten sehen. So wie die Demonstranten in unseren Bildern vom Wochenende aus Frankfurt am Main. Den rund 600 “Querdenkern”, stellten sich 300 Gegendemonstranten gegenüber. Dazwischen Polizei, Schlagstöcke und Wasserwerfer.

Hannes P. Albert ist ein Neuzugang bei uns und verstärkt unsere Kollektion #candid mit Reportagen aus den Bereichen Street, Konflikte und People. Momentan konzentriert er sich hauptsächlich auf aktuelles Geschehen in Frankfurt und Hessen. Auf der Querdenken-Demonstration in Frankfurt hat er eindrucksvolle Momente festgehalten. Eine größere Auswahl an Bilder von Hannes P. Albert finden Sie bei uns.

Am Samstag den 14.11.2020, demonstrierten rund 600 Querdenken 69 Anhänger unter dem Motto "Kein Lockdown für Bembeltown" gegen die Corona Maßnamen.300 Gegendemonstranten stellten sich der Demonstration entgegen. Die Polizei ging mit Wasserwerfer und Schlagstockeinsatz gegen Blockaden der Gegendemonstranten vor.Am Goetheplatz wurde die Kundgebung der Querdenken 69 gegen aufgelöst jedoch setzte die Polizei diesen Beschluss nur zögerlich und erst nach 20 Minuten unter Einsatz eines Wasserwerfers durch.Zeitweise wurde die Bewegungsfreiheit und die Ausübung der Bereichterstattung der Presse durch die Polizei stark eingeschränkt

Polizisten gegen Demonstrierende in Frankfurt am Main, 2020 © Hannes P. Albert  

Am Samstag den 14.11.2020, demonstrierten rund 600 Querdenken 69 Anhänger unter dem Motto "Kein Lockdown für Bembeltown" gegen die Corona Maßnamen.300 Gegendemonstranten stellten sich der Demonstration entgegen. Die Polizei ging mit Wasserwerfer und Schlagstockeinsatz gegen Blockaden der Gegendemonstranten vor.Am Goetheplatz wurde die Kundgebung der Querdenken 69 gegen aufgelöst jedoch setzte die Polizei diesen Beschluss nur zögerlich und erst nach 20 Minuten unter Einsatz eines Wasserwerfers durch.Zeitweise wurde die Bewegungsfreiheit und die Ausübung der Bereichterstattung der Presse durch die Polizei stark eingeschränkt

Einsatz von Wasserwerfern auf der Demo in Frankfurt am Main, 2020 © Hannes P. Albert  

Am Samstag den 14.11.2020, demonstrierten rund 600 Querdenken 69 Anhänger unter dem Motto "Kein Lockdown für Bembeltown" gegen die Corona Maßnamen.300 Gegendemonstranten stellten sich der Demonstration entgegen. Die Polizei ging mit Wasserwerfer und Schlagstockeinsatz gegen Blockaden der Gegendemonstranten vor.Am Goetheplatz wurde die Kundgebung der Querdenken 69 gegen aufgelöst jedoch setzte die Polizei diesen Beschluss nur zögerlich und erst nach 20 Minuten unter Einsatz eines Wasserwerfers durch.Zeitweise wurde die Bewegungsfreiheit und die Ausübung der Bereichterstattung der Presse durch die Polizei stark eingeschränkt

Polizisten gegen Demonstrierende in Frankfurt am Main, 2020 © Hannes P. Albert  

Am Samstag den 14.11.2020, demonstrierten rund 600 Querdenken 69 Anhänger unter dem Motto "Kein Lockdown für Bembeltown" gegen die Corona Maßnamen.300 Gegendemonstranten stellten sich der Demonstration entgegen. Die Polizei ging mit Wasserwerfer und Schlagstockeinsatz gegen Blockaden der Gegendemonstranten vor.Am Goetheplatz wurde die Kundgebung der Querdenken 69 gegen aufgelöst jedoch setzte die Polizei diesen Beschluss nur zögerlich und erst nach 20 Minuten unter Einsatz eines Wasserwerfers durch.Zeitweise wurde die Bewegungsfreiheit und die Ausübung der Bereichterstattung der Presse durch die Polizei stark eingeschränkt

Polizisten gegen Demonstrierende in Frankfurt am Main, 2020 © Hannes P. Albert  

Am Samstag den 14.11.2020, demonstrierten rund 600 Querdenken 69 Anhänger unter dem Motto "Kein Lockdown für Bembeltown" gegen die Corona Maßnamen. 300 Gegendemonstranten stellten sich der Demonstration entgegen. Die Polizei ging mit Wasserwerfer und Schlagstockeinsatz gegen Blockaden der Gegendemonstranten vor. Am Goetheplatz wurde die Kundgebung der Querdenken 69 gegen aufgelöst jedoch setzte die Polizei diesen Beschluss nur zögerlich und erst nach 20 Minuten unter Einsatz eines Wasserwerfers durch. Zeitweise wurde die Bewegungsfreiheit und die Ausübung der Bereichterstattung der Presse durch die Polizei stark eingeschränkt

Plakate gegen die Corona-Maßnahmen in Frankfurt am Main, 2020 © Hannes P. Albert  

Demonstrationen für die Freiheit in Belarus. Eine Fotoreportage von Denis Vejas aus Minsk

Präsidentschaftswahl in Weißrussland - Nachdem sich der Amtsinhaber Lukaschenko trotz des Verdachts von massivem Wahlbetrug zum Sieger erklärt hat, kommt es noch in der Wahlnacht zu Massenprotesten und schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Minsk, Minskaja Oblast, Belarus, 09.08.2020

Unruhen in Minsk nach der Präsidentschaftswahl in Belarus, 2020 © Denis Vejas/est&ost/JOKER   

Seit Tagen demonstrieren Zehntausende in Belarus friedlich gegen das Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl letzte Woche. Menschen aller Gesellschaftsschichten dort kämpfen für Freiheit und gegen den angeblich wiedergewählten Präsidenten Alexander Lukaschenko. Während dieser eine Neuwahl ablehnt und mit massiver Gewalt gegen die Proteste vorgeht, stellt sich das Ausland zunehmend auf die Seite der Protestierenden.

Der Fotograf Denis Vejas dokumentierte die Proteste in der Wahlnacht in der Hauptstadt Minsk. Seine Bilder sind Teil unserer Kollektion #candid. Hier ein erster Auszug:

Präsidentschaftswahl in Weißrussland - Nachdem sich der Amtsinhaber Lukaschenko trotz des Verdachts von massivem Wahlbetrug zum Sieger erklärt hat, kommt es noch in der Wahlnacht zu Massenprotesten und schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Minsk, Minskaja Oblast, Belarus, 09.08.2020

© Denis Vejas/est&ost/JOKER   

Präsidentschaftswahl in Weißrussland - Nachdem sich der Amtsinhaber Lukaschenko trotz des Verdachts von massivem Wahlbetrug zum Sieger erklärt hat, kommt es noch in der Wahlnacht zu Massenprotesten und schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Minsk, Minskaja Oblast, Belarus, 09.08.2020

© Denis Vejas/est&ost/JOKER  

Präsidentschaftswahl in Weißrussland - Nachdem sich der Amtsinhaber Lukaschenko trotz des Verdachts von massivem Wahlbetrug zum Sieger erklärt hat, kommt es noch in der Wahlnacht zu Massenprotesten und schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Minsk, Minskaja Oblast, Belarus, 09.08.2020

© Denis Vejas/est&ost/JOKER  

Präsidentschaftswahl in Weißrussland - Nachdem sich der Amtsinhaber Lukaschenko trotz des Verdachts von massivem Wahlbetrug zum Sieger erklärt hat, kommt es noch in der Wahlnacht zu Massenprotesten und schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei kommt auch zum Einsatz akustischer Störgeräusche durch die Sicherheitskräfte. Minsk, Minskaja Oblast, Belarus, 09.08.2020

© Denis Vejas/est&ost/JOKER  

Proteste beim G20-Gipfel 2017 in Hamburg. Eine Fotostrecke von Gil Bartz

Ein Demonstrantin stellt sich Wasserwerfer der Polizei entgegen.

Demonstrantin vor einem Wasserwerfer, G20-Gipfel in Hamburg, 2017 © Gil Bartz   

Heute vor drei Jahren begann der G20-Gipfel in Hamburg. Schon Tage davor starteten massive Proteste gegen die Zusammenkunft der Mächtigen. 31.000 Polizeikräfte waren zur Sicherung des Gipfels vor Ort, doch Chaos beherrschte tagelang die Straßen der Hansestadt: Brandstiftungen, Plünderungen, Straßenkämpfe. Demonstranten gegen Polizei. Molotowcocktails, Böller und Eisenstangen gegen Tränengas, Schlagstöcke und Wasserwerfer.

Diese Reportage unseres Fotografen Gil Bartz wurde damals von der VICE veröffentlicht. Mehrere der Bilder wurden ausgezeichnet oder für Shortlists nominiert. Seine ganze Reportage und mehr Bilder rund um den G20-Gipfel 2017, von Protesten und Politikern, finden Sie bei uns. 

Einen ersten Eindruck von der aufgeladenen und gewalttätigen Stimmung in der Hansestadt bekommen Sie hier:

Ein Demonstrantin stellt sich alleine einem Wasserwerfer entgegen.

Demonstrantin vor einem Wasserwerfer, G20-Gipfel in Hamburg, 2017 © Gil Bartz   

Ein Demonstrantin tut so, als ob sie eine Gruppe Polizisten anführt.

Demonstrantin vor Polizeikräften, G20-Gipfel in Hamburg, 2017 © Gil Bartz   

Ein Demonstrant hält Ausschau nach Polizei.

Demonstrant beim G20-Gipfel in Hamburg, 2017 © Gil Bartz   

Ein Demonstrant überquert eine Straße im Schanzenviertel.

Demonstrant mit seinem Fahrrad beim G20-Gipfel in Hamburg, 2017 © Gil Bartz   

Eine Gruppe Polizisten im Rauch mehrerer Bengalos.

Polizisten im Rauch mehrerer Bengalos beim G20-Gipfel in Hamburg, 2017 © Gil Bartz   

Szenen der Solidarität – Fotografien von Regina Schmeken aus Paris und Berlin

Solidaritätkundgebung in Paris, 2015
© Regina Schmeken

Die islamistischen Terroranschläge auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo und einen jüdischen Supermarkt in Paris schockierten die Welt zu Beginn des Jahres 2015. Überall auf dem Globus gingen Menschen auf die Straße, um ihre Solidarität mit den Opfern und ihren Angehörigen zu bekunden, um für das Recht auf freie Meinungsäußerung einzutreten – vereint unter dem Slogan “Je suis Charlie”. Und doch gab es kaum Worte, um das Geschehene zu erklären und zu verarbeiten.

Wo immer Worte fehlen, verleiht der fotografische Scharfblick von Regina Schmeken unserem Zeitgeschehen eine differenzierte, poetische und zu jeder Zeit angemessene Kommentierung. Als sich noch am Abend des Anschlags auf Charlie Hebdo vom 7. Januar, Berliner Bürger spontan zur Solidaritätsbekundung auf dem Pariser Platz versammeln, ist Regina Schmeken mit der Kamera vor Ort. Schmeken reist in den folgenden Tagen nach Paris zum großen Trauermarsch auf dem Place de la République am 11. Januar und zu den Tatorten der Terrororanschläge. Zur großen Mahnwache “Zusammenstehen – Gesicht zeigen” vor dem Brandenburger Tor am 13. Januar ist sie zurück in Berlin. In Paris und Berlin entstehen eindrucksvolle und einfühlsame Bilder, die Zeugnis ablegen von der Fassunglosigkeit, der Trauer, vor allem aber auch von der Entschlossenheit der Menschen, nicht einzuknicken vor dem Terror und der Bedrohung für die Meinungsfreiheit.

Alle Bilder von Regina Schmeken aus Paris und Berlin finden Sie hier.

Zum gesamten Portfolio von Regina Schmeken auf Süddeutsche Zeitung Photo.

Hier erfahren Sie mehr zur Bestellung von druckfähigen Dateien, zu Nachdruckrechten und Preisen:

Süddeutsche Zeitung Photo
Telefon: +49 89 2183 – 302
E-Mail: service@sz-photo.de

Regina Schmeken – Aufstände in Istanbul

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Regierungskritiker kurz vor einer Polizeiattacke, 2013 © Regina Schmeken

Tausende Demonstranten versammelten sich in den letzten Wochen am Taksim Platz und Gezi Park
in der Istanbuler Innenstadt, um gegen die Regierung und die Umgestaltung des Parks zu protestieren.
Mit ausgesprochener Härte wurde dagegen vorgegangen und die Situation eskalierte. Unsere Fotografin Regina Schmeken war vor Ort und hat das Geschehen in beeindruckenden schwarz-weiß Aufnahmen dokumentiert.

Demonstrationen in Istanbul – Regina Schmeken

Christian Tragni – Gewaltsame Proteste in Sao Paulo

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Demonstranten in Sao Paulo, 2013 © Christian Tragni

In brasilianischen Städten verschärft sich der Protest der Bürger gegen die Investitionen der Regierung in die anstehende Fußball-WM. In den letzten Tagen kam es  – unter anderem in Sao Paulo – zu gewaltsamen Konfrontationen zwischen Demonstranten und Polizei.
Aufstände in Sao Paulo
Unser neuer Fotograf Christian Tragni, gebürtiger Italiener, lebt und arbeitet in der brasilianischen Großstadt und dokumentiert dort öffentliches Leben und Missstände in der Gesellschaft.

Mehr Reportagen von Christian Tragni

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