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Neu bei SZ Photo: Die schwedische Fotografin Ann-Christine Jansson

Waehrungsunion Währungsunion. Das erste Westgeld wird in der Nacht zum 1. Juli herausgegeben. Berlin Alexanderplatz 1.07.1990 The East Germans receive for the first time the West German currency in the night of 1. july 1990, East Berlin

Freude über die ersten Westmark am Tag der Währungsunion, 1990  © Ann-Christine Jansson   

Wir freuen uns, Ihnen Ann-Christine Jansson als Neuzugang bei SZ Photo vorstellen zu dürfen. Die schwedische Fotoreporterin kam 1980 nach Berlin und begleitete seitdem mit einfühlsamem, oft humorvollem Blick die Umbrüche und Aufbrüche in West- wie Ost-Berlin, später auch in der wiedervereinigten Hauptstadt.

Die Schwedin dokumentierte den Alltag im geteilten Berlin, wagte den Grenzübertitt, um Proteste von Oppositionellen jenseits der Mauer zu fotografieren. Die Umbruchzeiten erlaubten ihr auch Reisen in die Ostblockstaaten. Ann-Christine Jansson erlebte und fotgrafierte den Mauerfall und die Wiedervereinigung, die Freude aber auch die Skepis der Menschen über die neuen Verhältnisse. Neben ihren zeitgeschichtlichen Arbeiten porträtierte sie zahlreiche nationale und internationale Persönlichkeiten aus Politik und Kultur wie etwa Vaclav Havel, Wolfgang Thierse, Blixa Bargeld, Anthony Hopkins oder Katharina Thalbach.

Ann-Christine Jansson arbeitete als Fotografin und Bildredakteurin sowohl für die skandinavische Presse als auch für deutsche Zeitungen und Zeitschriften wie Zeit, Stern und Spiegel. In ihrem jüngsten Fotoprojekt beschäftigte sie sich mit dem Wandel des Berliner Dragonerareals.

In unserem Webshop finden Sie ab sofort erste Fotos von Ann-Christine Jansson. Der Bestand wird nach und nach erweitert.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Demonstration fuer Meinungsfreihet und Reformen am Rande der Feier des 40 Jahrestages der DDR. Viele Festnahmen. Berlin Ost 7.10.1989 // Demonstration for freedom and reforms on the day of the celebration of the 40th anniversary of the East Germany, GDR. Many people were arrested. East Berlin 07.10.1989


Demonstration am Checkpoint Charlie 1987; Grenzsoldaten der DDR (links) stehen West-Berliner Polizisten (rechts) gegenueber. Im Vordergrund ein Demonstrant auf DDR-Gebiet, der Streifen rechts markiert die Grenze. In dieserm Jahr begingen beide Teile Berlins die 750-Jahr Feier. Demonstration at Checkpoint Charlie, the border between East Berlin and West Berlin East German border security patrols (left) vis-à-vis the police from West Berlin, foreground a demonstrant on East-Berlin ground, the border is marked by a white stripe (right). Both parts of Berlin, East and West, celebratet their own 750 anniversary. Berlin 8.08.1987

DDR-

Blixa Bargeld, Musiker, Mitbegründer und Sänger der Band Einstürzende Neubauten, West-Berlin, 1985 Blixa Bargeld, the German underground musician and performer. In 1980 he founded the musical group Einstürzende Neubauten, West Berlin, 1985

Blixa Bargeld, 1985  

Anthony Hopkins britischer Schauspieler und Oscar Preisträger sowie mit dem Europäischen Filmpreis 2021 als bester Darsteller ausgezeichnet. Weltweit bekannt u.a. durch die Hauptrolle in dem Film Das Schweigen der Lämmer. Berlin 24.02.1991 Anthony Hopkins British actor and Oscar winner and winner of the 2021 European Film Award for Best Actor. Known worldwide, among other things, for the lead role in the film The Silence of the Lambs. Berlin February 24th, 1991

Anthony Hopkins in Berlin, 1991   

Wolfgang Thierse eh Präsident des Deutschen Bundestages vor seinem Büro Prenzlauer Berg. German politician Wolfgang Thierse. He joined the dissident movement Neues Forum in 1989 and the East German Social Democratic Party in 1990. Thierse was named president of the German Parliament in 1998 and has been its vice-president from 2005 - 2013. Outside his office, Prenzlauer Berg, East Berlin, 1991


Vietnamesische Frau mit ihrem Kind im Ostberliner Stadtteil Marzahn. Über 59.000 vietnamesische Arbeiter waren vor dem Fall der Mauer in ostdeutschen Fabriken beschäftigt. Diese sogenannten Vertragsarbeiter lebten von der ostdeutschen Bevölkerung getrennt. Nach der Wiedervereinigung verloren sie ihre Arbeitsplätze und Vietnam war nicht bereit, sie zurückzunehmen, Berlin-Marzahn, ehemals Ost Berlin 1993 Vietnamese woman with her child in the East Berlin suburb of Marzahn. More than 59,000 Vietnamese workers were employed in East German factories before the fall of the Wall. These so-called contract workers were segregated from the German population. They lost their jobs after reunification and had nowhere to go, as Vietnam was reluctant to take them back. Former East Berlin, 1993

, 1993  

Protest gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf, 1986 Aufgrund der Proteste wurde die Anlage nie fertiggestellt. Protest against the reprocessing plant Wackersdorf, WAA, Bavaria 1986. Because of protests the plant was never completed Foto

 

Guenter Günter Grass 1927-2015 (Mitte),Schriftsteller und Nobelpreisträger mit Volker Schlöndorff Schloendorff (2 v.li), Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent und Oscarpreisträger in einer Menschenkette gegen die Stationierung von Pershing-II Raketen, Mutlangen 2.09.1983 The German writer Guenter Günter Grass 1927-2015 (center). Grass was awarded the Nobel Prize for Literature in 1999. Here with Volker Schlöndorff Schloendorff (2nd from left), film director, screenwriter, film producer and Oscar winner in a human chain against the deployment of Pershing II rockets, Mutlangen, Germany September 2, 1983

Günter Grass & Volker Schlöndorff auf Demo gegen , 1983  

Leningrad Cowboys aus Finnland and Alexandrow Ensemble from the Red Army. Open air Concert at Lustgarten. Berlin 18.06.1994Leningrad Cowboys und Alexandrow Ensemble, Konzert im Berliner Lustgarten, 1994

SZ Photo Zeitgeschehen: Unser neuer Place in my-picturemaxx

Aktuelle Pressefotografie aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur finden Sie ab sofort gebündelt in unserem neuen Place bei my-picturemaxx SZ Photo Zeitgeschehen.

Bundestagswahl, Corona, Klimawandel, soziale Ungleichheit: Unsere Presse- und Reportagefotograf*innen liefern täglich aktuelles Bildmaterial zu den drängenden politischen und sozialen Themen unserer Zeit. Sie begleiten Politiker:innen und Proteste, besuchen Brennpunkte im In- und Ausland. Dazu: Aktuelle Bildberichterstattung aus den Bereichen Wirtschaft und Kultur. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Zeitgeschehen in München und Berlin.

In unserem Place SZ Photo Zeitgeschehen finden Sie täglich brandneue Bildstrecken unserer jungen #candid-Fotograf*innen, der SZ Fotograf*innen und weiterer renommierter Bildjournalist*innen.

Suchen Sie unter “my Media Suppliers” nach SZ Photo Zeitgeschehen und fügen Sie den Place zu Ihren Favoriten in my-picturemaxx hinzu.

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Beachten Sie auch unsere Angebote aus SZ Photo Zeitgeschehen unter “my Offers”:
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Eine täglich aktualisierte Auswahl an neuen Fotoserien zum Zeitgeschehen finden Sie auch auf unserer Website

 

Neu bei SZ Photo: Moderner Fotojournalismus von Political Moments

Aktuell, 29.06.2021, Duisburg, Olaf Scholz Bundesfinanzminister und SPD Kanzlerkandidat zu Gast im Huettenwerk Krupp Mannesmann in Duisburg

Olaf Scholz zu Gast in den Hüttenwerken Krupp Mannesmann, 2021 © Political Moments  

Weitere Verstärkung für unser Portfolio im Bereich des politischen Zeitgeschehens: Die junge Kölner Agentur Political Moments um Fotojournalistin Jutta Prechtel beliefert uns seit Kurzem mit aktuellem Bildmaterial aus dem Berliner und nordrhein-westfälischen Politikbetrieb. Der Name ist hier Programm: Politcal Moments überzeugt mit moderner Bildsprache und spannenden Perspektiven auf politische Akteur*innen und Augenblicke.

Political Moments wurde 2019 von der bis dato freiberuflichen Fotografin Jutta Prechtel als Bildagentur mit den Schwerpunkten Politik und Symbolfotografie gegründet. Seit Beginn unserer Zusammenarbeit im März 2021 haben wir für Sie in unseren Webshop fast 2.000 aktuelle Fotos von Political Moments insbesondere aus dem Bundestagswahlkampf und aus der Landespolitik Nordrhein-Westfalens – zugänglich gemacht.

Hier ein Auszug:

Aktuell, 09.08.2021, Hildesheim, Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock im Portrait gruen eingefaerbt beim Wahlkampfauftakt und Start der Wahlkampftour "Bereit, weil ihr es seid" von Buendnis 90/Die Gruenen am Marktplatz in Hildesheim

Annalena Baerbock beim Start der Wahlkampftour “Bereit, weil ihr es seid” in Hildesheim, 2021   

11.04.2021, Berlin, Armin Laschet MdL, Ministerpraesident von Nordrhein-Westfalen, Vorsitzender der CDU gemeinsam mit Dr. Markus Soeder Ministerpraesident des Freistaat Bayern auf dem Weg zur Pressekonferenz zur Klausurtagung des Geschaeftsfuehrenden Vorstands der CDU/CSU in der Paul-Loebe-Haus in Berlin

Laschet und Söder bei der Klausurtagung des Vorstands der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, 2021  

Aktuell, 07.09.2021, Berlin, Paul Ziemiak im Portrait bei seiner Rede Vereinbarte Debatte zur Situation in Deutschland bei der 239. Sitzung des Deutschen Bundestag in Berlin

Paul Ziemiak (CDU) in der 239. Sitzung des Deutschen Bundestag in Berlin, 2021   

Aktuell, 05.07.2021, Berlin, Bundesministerin der Verteidigung Annegret Kramp-Karrenbauer und Verteidigungsminister des Grossherzogtum Luxemburg Francois Bausch bei der Kranzniederliegung am Ehrenmal der Bundeswehr beim offiziellem Besuch im Bundesverteidigungsministerium in Berlin

Kramp-Karrenbauer empfaengt den Verteidigungsminister Luxemburgs, 2021   

Aktuell, 10.06.2021, Berlin, Dr. Alice Weidel an der Stimmkartenwand bei der namentlichen Abstimmung zum Thema Verfassungsschutzrecht bei der 233. Sitzung des Deutschen Bundestag in Berlin


Aktuell, 02.07.2021, Duesseldorf, Andreas Scheuer Bundesverkehrsminister nimmt eine kurzes Statement fuer Social-Media auf um die zur Uebergabe des Aktionsplan Westdeutsche Kanaele vom Bund an das Land Nordrhein-Westfalen auf dem Restaurantschiff "Weisse Flotte MS Allegra" in Duesseldorf zu dokumentieren

Verkehrsminister Scheuer bei der Übergabe des Aktionsplans Westdeutsche Kanäle an NRW, 2021  

Aktuell, 25.06.2021, Duesseldorf, Ministerpraesident Armin Laschet (CDU) von Nordrhein-Westfalen, CDU-Vorsitzender und Kanzlerkandidat gemeinsam mit Sophia Thomalla die Schauspielerin, Moderatorin und Investorin bei der Ankunft in der Landesgeschaeftsstelle Nordrhein-Westfalen bei dem Termin Facebook live 'Armin Laschet trifft Sophia Thomalla"

Armin Laschet trifft Sophia Thomalla, 2021  

Die Sammlung Berliner Verlag bei SZ Photo: Über 30.000 historische Bilder

Das "Haus des Lehrers" am Alexanderplatz, aufgenommen 1969 in Ost-Berlin. Foto: Berliner Verlag / Archiv

Paar vor dem “Haus des Lehrers” am Alexanderplatz, 1969 © Sammlung Berliner Verlag/Archiv    

Seit nunmehr einem Jahr bereichern mehr als 30.000 Bilder aus der Sammlung Berliner Verlag unseren historischen Bildbestand und finden seitdem großen Anklang bei unseren Bildkäufer*innen.

Der professionell dokumentierte Archivbestand reicht von Aufnahmen aus der Kaiserzeit, dem Ersten Weltkrieg und der Weimarer Republik über Propagandafotos aus dem Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg bis hin zu nostalgischen Farbfotos aus der DDR.

Das analoge Archiv der Sammlung Berliner Verlag umfasst noch eine halbe Million weitere Motive. Nachschub ist also garantiert!

Ein kleiner Eindruck aus der Sammlung:

Novemberrevolution 1918/1919: Regierungstreue Soldaten errichten eine Straßensperre mit dem Warnschild "Halt! Wer weitergeht, wird erschossen." auf der Hansabrücke in Berlin Moabit während der Straßenkämpfe im März 1919. [Bildvorlage war retuschiert.] Foto: Berliner Verlag / Archiv -

Straßensperre während der Novemberrevolution auf der Hansabrücke in Berlin Moabit, März 1919   

Das Motiv aus der nationalsozialistischen Propaganda zeigt Panzerkampfwagen und Soldaten der deutschen Wehrmacht beim Angriff auf ein sowjetisches Dorf, aufgenommen im Juli 1941 nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion. Die nationalsozialistische Berichterstattung schreibt am 15.07.1941 auf der Rückseite des Bildes: "Das Nest wird ausgeräuchert." Foto: Sammlung Berliner Verlag Archiv


Straßenszene zum Kriegsende in Berlin 1945. Foto: Berliner Verlag / Archiv

Straßenszene zum Kriegsende in Berlin, 1945   

Die Gruppe "Puhdys" bei einem Auftritt um 1977. V.l.n.r.: Peter Meyer, Dieter Hertrampf, Gunther Wosylus, Dieter Birr, Harry Jeske. Foto: Berliner Verlag Archiv / Schorsch

Konzert der Ostrock-Band “Puhdys”, um 1977     

Jugendliche aus der Wohnstadt Süd in Halle, aufgenommen im Mai 1983. Foto: Berliner Verlag / Archiv

Jugendliche aus der Wohnstadt Süd in Halle, Mai 1983    

Zwei Jungen spielen mit einem Spielzeugschiff an einer Pfütze auf einer Straße in Berlin, aufgenommen um 1957. Foto: Berliner Verlag / Archiv

Zwei Jungen spielen mit einem Spielzeugschiff an einer Pfütze in Berlin, um 1957    

Kleine Kinder sitzen in Kinderwagen auf dem Hof einer Kinderkrippe in einem Neubauviertel mit Plattenbauten, aufgenommen in den 1970er Jahren. Foto: Berliner Verlag / Archiv

   

Motoball in Aktion, aufgenommen in den 1970er Jahren. Foto: Berliner Verlag / Archiv

Ein Motoball-Spiel in der DDR, 70er Jahre   

Ab sofort bei SZ Photo: Mehr als 50.000 Fotos von Stefan Boness

DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 15.03.2019 Demonstranten mit Haenden Our Future In Your Hands auf der Demonstration von Schuelerinnen und Schueler der weltweiten Bewegung FridaysForFuture unter dem Motto Wir Streiken Bis Ihr Handelt in Berlin. Die Schueler und Studenten protestieren und streiken fuer einen radikalen Wandel der Klimapolitik, den Klimaschutz, der Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels und dem Ausstieg aus der Kohlepolitik. Student Environmental activists with Hands Our Future In Your Hands during the worldwide movement FridaysForFuture, Fridays for Future, or Global Strike for Future climate protest, on March 15th, 2019 in Berlin, Germany. The protest is in favour for a radical climate change, against coal-based energy policy and the failure of older generations to address the destruction of the planet. The awareness-raising for global warming issues, born around the charismatic figure of the climate activist Greta Thunberg, a young Swedish student. Her movement gained attention from students all around the world and has been growing in size.

Protest von Fridays for Future in Berlin, 2019 © Stefan Boness/IPON   

Großer Zuwachs für unser Portfolio im Bereich Zeitgeschehen: Ab sofort beliefert uns der renommierte Berliner Fotojournalist Stefan Boness mit seinen aktuellen Arbeiten. Über 50.000 Bilder des Fotografen stehen schon jetzt für Sie in unserer Datenbank zur Bebilderung Ihrer aktuellen Berichterstattung bereit.

Seit vielen Jahren fotografiert Boness den Politikbetrieb der Haupstadt – mit all seinen wechselnden und bleibenden Akteuren. Als Politikwissenschaftler sind seine Beobachtungen der politischen Entwicklungen in der Bundesrepublik besonders genau und kenntnisreich. Durch seine Erfahrungen als Fotoredakteur bei verschiedenen Bildagenturen weiß er, welche Motive in den Redaktionen gefragt sind. Der Fotograf Boness ist immer auf der Suche nach neuen Perspektiven, nach dem “anderen Foto”.

Für seine fotojournalistischen Arbeiten ist Stefan Boness vielfach ausgezeichnet worden, u. a. mit dem 3. Preis beim World Press Photo 2002, in der Kategorie Science/Technology oder mit dem Peace Photo of the Year 2019 beim Global Peace Photo Award (Foto oben).

Ein Vorgeschmack auf das Portfolio von Stefan Boness bei SZ Photo:

DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 17.09.2017 Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, nach seiner Rede auf dem ausserordentlichen Bundesparteitag der FDP unter dem Slogan Warten wir nicht laenger und Denken Wir Neu zum Abschluss vom Wahlkampf in Berlin. Die Kampagne ist Teil vom Bundestagswahlkampf fuer die Bundestagswahl am 24. September 2017. Christian Lindner, head of the German Free Democratic Party, Freie Demokratische Partei FDP, during the party convent of the FDP at end of the election campaign in Berlin, Germany. This campaign is part for the federal elections of the German Bundestag scheduled for September 24 2017

Christian Lindner auf dem Bundesparteitag der FDP in Berlin, 2017   

DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 10.12.2014 Frank-Walter Steinmeier, Bundesaussenminister, SPD, im Aussenministerium in Berlin. Bundespolitik, Deutsche Politik, Politiker, Portrait, Portraet, 2014, Frank Walter. Frank-Walter Steinmeier, German Foreign minister SPD, in Berlin. Politics, Germany, political, Politician.

, 2014   

DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 10.02.2021Bundeskanzlerin Angela Merkel und Markus Soeder, Ministerpraesident von Bayern CSU, waehrend der Pressekonferenz nach der Telefonschaltkonferenz mit den Regierungschefs der Laender zu Massnahmen zur Eindaemmung der Covid-19 Epidemie im Bundeskanzleramt in Berlin.

Angela Merkel und Markus Söder nach einer weiteren MPK zur Corona-Lage, 2021   

DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 24.09.2017 Plakat von Alexander Gauland, Spitzenkandidat der AfD, und Alice Weidel, Spitzenkandidatin der AfD (v.l.n.r.), auf der Toilette auf der Wahlparty der Partei AfD, Alternative fuer Deutschland, am Wahlabend im Traffic Club in Berlin. Wahl fuer die Bundestagswahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 in Deutschland. Poster of Alexander Gauland, candidate AfD for the general election, and Alice Weidel, candidate AfD for the general election (f.l.t.r.), on the mens toilet at the celebration on election night of the right-wing party AfD, Alternative fuer Deutschland, Alternative for Germany, at the Traffic Club in Berlin, Germany. Germans federal elections of the German Bundestag on September 24, 2017

Auf der Bundestagswahlparty der AfD, 2017   

DEU, Deutschland, Germany, Hoyerswerda, Sachsen, 1903.2011 Plattenbau im Wohnkomplex V in Hoyerswerda Neustadt. Aus der Serie ' Hoyerswerda - Die Schrumpfende Stadt '. Hoyerswerda-Neustadt mit seinen zehn Wohnkomplexen WK I-X war einst die sozialistische Vorzeigemetropole der DDR. Gekennzeichnet durch die in industrieller Bauweise gefertigten gleichfoermigen Plattenbauten galt es als Modell fuer eine funktionale Stadt der Moderne. Gut Zwanzig Jahre nach demMauerfall, ist Hoyerswerda die am staerksten schrumpfende Stadt in Deutschland und Vorreiter fuer einen erfolgreichen Stadtumbau. Zerstoerung, Umwandlung, Rueckbau, Abriss, Abrissgelaende, Hochhaeuser, Plattenbau, Plattenbauten, Platte, Leerstand, Ostdeutschland, NBL, Neue Bundeslaender, Stadtlandschaft, Abriss, Stadtplanung, schrumpfende, Stadtansicht, Stadtbild, Stadtplanung, Staedtebau, Architektur, Raumplanung, Raumordnung, Siedlung, Ost, Wegzug, wohnen, schrumpfen, sterbende stadt, Lebensraum, Europa, 2011. Pre-fabricated tower block at Wohnkomplex V in Hoyerswerda Neustadt. Once a socialist model of the former GDR, Hoyerswerda-Neustadt is now the most shrinking city in Germany. Development, landscape, demolition, demolish, city view, town planning, property, Urban Landscape, Development of urban building, Architecture, Infrastructure, View to the city, town planning, townscape, city redevelopment, economy, East Germany, German, GDR, Saxony, Europe

Die schrumpfende Stadt: Hoyerswerda, 2011   

ERI, Eritrea, Asmara, 01.06.2004 Portrait Story ASMARINOS II Buru Tekle, 82 years Speaks Italian: very little. "In 1941 I was participating in the war on the side of the Italians against the British Empire. But the British defeated us." "Eritreans dressing system is totally influenced by Italians."

Koloniales Erbe: Ein Asmarino mit italienischem Lifestyle in der Haupstadt Eritreas, 2004   

ERI, Eritrea, Dresa, 23.12.2001 Arzt gibt Kind eine Polio Schluckimpfung im Rahmen des Gesundheitsprogramm "Kick Polio out of Eritrea". Im Ort Dresa siedeln sich ehemals eritreische Fluechtlinge an, von denen viele bis zu ueber 30 Jahren Exils in Camps im Sudan verbrachten. Die Rueckkehr, organisiert von der UN Fluechtlingsorganisation UNHCR und den lokalen Behoerden, umfasst eine der aeltesten Fluechtlingsgemeinden der Welt. Afrikanisch, Dritte Welt, Gesundheit, Gesundheitswesen, Therapie, Entwicklungshilfe, Horn von Afrika. Dieses Bild erhielt beim World Press Photo Award 2002 in der Kategorie Wissenschaft & Technik, Singles, den 3. Preis

Polio-Impfung in Eritrea, 2001 (ausgezeichnet beim World Press Photo 2002)  

ITA, ITALY, Predappio, 28.04.2002 Neo fascists with Nazi salute in front of the San Cassiano Cemetery in Predappio. Predappio, near Bologna, is the birth place and burial place of Benito Mussolini, leader of the Italian Fascism, "Il Duce del Fascismo". Every year at the day of the death of Mussolini neo fascist and other right-wing radicals rally together on their pilgrimage to this fascist shrine and popular tourist site. Fascism, Neo-Fascism, Skinheads, Fascist Symbol, right-wing radicalism, Far Right, Europe, Italy, Neofascist, extreme right, radical, right wing, rightwing, neo-nazism, neo-fascism, nationalism, Politics, neofacism, racism. Rechte Gruppe, Symbol, Symbolbild, Symbolfoto, symbolisch, Faschismus, Nationalismus, Neofaschismus, Rechtsradikal, Extremismus, Rechtsradikalismus, Neo-Faschismus, Faschisten, Nazi, Nazis, Neonazis, Neonazi, Neonazismus, rechts, Rechte Gruppierung, rechtspopulismus, rechtsextrem, Rechtsextremist, Rechtsextreme, Rechtsextremisten, Rechtsradikalismus, Politik, Europa, Italien

Pilgerstätte Predappio: Neonazis im Geburts- und Begräbnisort von Benito Mussolini, 2002   

Stille Momente. Impressionen aus Berlin von Peer Kugler

Empty streetcar during the coronavirus lockdown in Berlin.

Leere U-Bahn der BVG in Berlin, 2020 © Peer Kugler   

Stille Momente in Berlin: Unser Fotograf Peer Kugler hat die sonst so pulsierende Metropole im Corona-Jahr 2020 von einer ganz anderen Seite gesehen und fotografisch festgehalten. Entstanden sind Bilder von einsamen Straßen, menschenleeren Shopping-Centern oder verlassenen Bars.

Wennunsere neuer Fotograf Peer Kugler nicht auf einsamen Straßen unterwegs ist, hört und fotografiert er gerne Jazzmusik(er), fährt Zug oder fängt anderswo besondere Momente mit seiner Kamera ein. Mehr Impressionen von ihm zur aktuellen Corona-Situation in Berlin finden Sie bei uns. Peer Kuglers Fotos sind Teil unserer Kollektion candid

Noch mehr aktuelle Bilder finden Sie auf unserer Website unter Zeitgeschehen

A woman siting a window smoking a cigarette in the Covid-19 summer in Berlin-Mitte.

Eine Frau einsam am Fenster in einem Haus in Berlin, 2020 © Peer Kugler   

An older woman with a face mask taking an escalator at the almost empty main train station in Berlin during the Coronavirus pandemic.

Menschenleerer Berliner Hauptbahnhof, 2020 © Peer Kugler   

Signs in the window of a closed bar during the 2nd lockdown in Berlin-Neukölln.

Geschlossene Bar in Berlin, 2020 © Peer Kugler   

A man walking through a street during the coronavirus lockdown in Berlin, while a woman in a window watches the snow.

Verlassene Straßen in Berlin, 2020 © Peer Kugler   

A bench at a walkway along the Spree River in the Government district of Berlin.

Parkbank nahe der Spree, 2020 © Peer Kugler   

Corona-Testzentrum in Berlin-Kreuzberg. Eine Bilderserie von Jan Scheunert

Germany, Berlin, November 30, 2020: A medical staff member holds a negative Covid 19 test at a Covid-19 Quick Test Center in Berlin Kreuzberg. Corona case numbers in Germany remain almost unchanged despite the "lockdown light" in place since November 2, 2020. From November 23, 2020 up to 500 people are to be tested for the corona virus daily under medical supervision of Dr. Dietmar Peikert und Sevim Saygin at the Covid-19 test facility in Prinzessinnenstraße 14, operated by KDP BioMed GmbH.

Negativer Covid-Test in einem Schnelltestzentrum in Berlin-Kreuzberg, 2020 © Jan Scheunert   

Was früher die Pop-Up Bars waren, sind aktuell die Pop-Up Testzentren: Es gibt sie in jeder größeren Stadt und die Schlangen davor sind lang. Neuerdings gibt es auch solche, in denen man sich einem Schnelltest unterziehen kann und das Ergebnis über das Vorhandensein einer Covid-19 Infektion dann binnen weniger Minuten aufs Mobiltelefon bekommt. Fotograf Jan Scheunert war in einem solchen Zentrum in Berlin-Kreuzberg und hat das Prozedere dokumentiert.

Die ganze Bildstrecke aus dem Covid-19 Schnelltestzentrum in Berlin von Jan Scheunert finden Sie in unserem Webshop. Als einer von 17 neuen Fotografen bereichert Jan Scheunert außerdem unsere Kollektion candid. Stöbern Sie außerdem in knapp 1000 Bildern über andere deutschlandweite Testzentren.

Noch mehr aktuelle Pressefotos zu den wichtigsten Themen des Zeitgeschehens

Germany, Berlin, November 30, 2020: A medical staff member tests a person for coronavirus at a Covid-19 Quick Test Center in Berlin Kreuzberg. Corona case numbers in Germany remain almost unchanged despite the "lockdown light" in place since November 2, 2020. From November 23, 2020 up to 500 people are to be tested for the corona virus daily under medical supervision of Dr. Dietmar Peikert und Sevim Saygin at the Covid-19 test facility in Prinzessinnenstraße 14, operated by KDP BioMed GmbH.

Nasenabstrich im Schnelltestzentrum in Berlin-Kreuzberg, 2020 © Jan Scheunert   

Germany, Berlin, November 30, 2020: A medical staff member drips a sample of a test into a reader at a Covid-19 Quick Test Center in Berlin Kreuzberg. Corona case numbers in Germany remain almost unchanged despite the "lockdown light" in place since November 2, 2020. From November 23, 2020 up to 500 people are to be tested for the corona virus daily under medical supervision of Dr. Dietmar Peikert und Sevim Saygin at the Covid-19 test facility in Prinzessinnenstraße 14, operated by KDP BioMed GmbH.

Testgerät im Schnelltestzentrum in Berlin-Kreuzberg, 2020 © Jan Scheunert   

Germany, Berlin, November 30, 2020: Medical staff scans a QR code of a test person in the entrance area at a Covid-19 Quick Test Center in Berlin Kreuzberg. Corona case numbers in Germany remain almost unchanged despite the "lockdown light" in place since November 2, 2020. From November 23, 2020 up to 500 people are to be tested for the corona virus daily under medical supervision of Dr. Dietmar Peikert und Sevim Saygin at the Covid-19 test facility in Prinzessinnenstraße 14, operated by KDP BioMed GmbH.

Scannen eines QR-Codes im Schnelltestzentrum in Berlin Kreuzberg, 2020 © Jan Scheunert   

Germany, Berlin, November 30, 2020: Test persons waiting at the reception at a Covid-19 Quick Test Center in Berlin Kreuzberg. Corona case numbers in Germany remain almost unchanged despite the "lockdown light" in place since November 2, 2020. From November 23, 2020 up to 500 people are to be tested for the corona virus daily under medical supervision of Dr. Dietmar Peikert und Sevim Saygin at the Covid-19 test facility in Prinzessinnenstraße 14, operated by KDP BioMed GmbH.

Schnelltestzentrum in Berlin-Kreuzberg, 2020 © Jan Scheunert   

Germany, Berlin, November 30, 2020: Instructions on hygiene in the test station area can be seen at a Covid-19 Quick Test Center in Berlin Kreuzberg. Corona case numbers in Germany remain almost unchanged despite the "lockdown light" in place since November 2, 2020. From November 23, 2020 up to 500 people are to be tested for the corona virus daily under medical supervision of Dr. Dietmar Peikert und Sevim Saygin at the Covid-19 test facility in Prinzessinnenstraße 14, operated by KDP BioMed GmbH.

Schnelltestzentrum in Berlin-Kreuzberg, 2020 © Jan Scheunert   

Das Berliner Fotografen-Urgestein Paul Glaser – ab sofort bei SZ Photo

Berlin-City / Mitte / DDR / 6 / 1988 Potsdamer Platz: DDR-Grenzer schauen nach Westberlin. Dort haben junge Leute ein Stueck Niemandsland besetzt. Es liegt im Westen gehoert aber zum Osten. Die Westberliner Polizei ist gerade dabei zu raeumen. Der DDR-Grenzer weiss nicht, was auf der West-Seite der Mauer steht: -God loves you- // DDR-Mauer / Geschichte / Kommunismus / DDR-Staat

DDR-Grenzer blickt über die Mauer am Potsdamer Platz nach West-Berlin, 1988 © Paul Glaser  

Wie wird man eigentlich Pressefotograf? So zum Beispiel:

In Berlin habe ich an der Freien Universität Philosophie studiert, das Studium abgebrochen während der Demo-Zeit 1967. Dann habe ich viele Schulden angehäuft nach einer Pleite mit einer Kneipe. Der Gerichtsvollzieher hat mir dann empfohlen, einen Job zu machen, bei dem ich so wenig verdiente, dass er nicht pfänden musste. Da war die Arbeit als Pressefotograf gut geeignet, nach dem Motto: ein Pressefotograf hat zwei Kameras und eine Frau, die die Miete verdient.

So beginnt die fotografische Laufbahn von Paul Glaser (*1941). Über vier Jahrzehnte dokumentiert er von da an das Leben in Berlin, in der Stadt “zwischen Weltpolitik und Kiezproblemen”. Ab sofort vertritt SZ Photo die Berliner Institution. Nach und nach übernehmen wir Paul Glasers eindrucksvolles zeitgeschichtliches Fotoarchiv in unseren Bildbestand.

Rechtzeitig zum 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer finden Sie dort bereits jetzt über 3.000 Glaser-Fotos aus der DDR und den neuen Bundesländern aus den Jahren unmittelbar nach der Wende – von seltenen Einblicken in die volkseigenen Betriebe (VEB), in Bergbau und Atomkraftwerke, über Köpfe der SED und natürlich den Mauerfall bis hin zum Verfall von Städten und Wirtschaft in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Glaser wurde gewissermaßen zum Chronisten des Untergangs der DDR.

Hier geht’s zu unserem Special Mauerfall und Wiedervereinigung

Mit dem Zusammenbruch der DDR tritt ein anderes Problem offen zutage: Früher als viele andere erkennt Glaser das Aufkeimen rechtsradikaler Gruppierungen in den Ost-Bundesländern. Er fotografiert Aufmärsche von Neonazis mit über 20.000 Teilnehmern.

Einen besonderen Blick hat der Pressefotograf auch für die Migranten in Berlin. Glaser interessiert sich für ihre Tradtionen und Religion, begleitet sie auf Familienfeste, in die Moschee oder in in die Arbeit. Schon immer begreift er Berlin als Einwanderungsstadt, als weltoffene und bunte Metropole.

“Überhaupt habe ich nur politische Themen bearbeitet, keine Schauspieler, keine Schlagersänger, außer sie haben für irgendwas kandidiert”, erklärt Paul Glaser. So ziehen sich Fotos von Politikern, etwa von Hans-Jochen Vogel während seiner Berliner Zeit, oder Bilder verschiedener Demonstrationen durch sein Portfolio.

Glaser blieb immer selbstständig. Zu seinen Auftraggebern gehörten u.a. die taz, die Süddeutsche Zeitung oder Parteizeitungen von SPD und CDU. 1990 fotografierte er im Auftrag des langjährigen SZ-Chefredakteurs Dieter Schröder regelmäßig für das Wochenblatt “Diese Woche”, das die Süddeutsche Zeitung damals speziell für ostdeutsche Leserinnen und Leser herausgab.

Update (22.03.2022): Paul Glaser ist am 10. März 2022 in Berlin an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben.

Ein kleiner Vorgeschmack auf die vielen Tausend Fotos von Paul Glaser, die wir schrittweise in unserer Datenbank bereitstellen werden:

Sachsen-Anhalt / DDR-Land / Dezember 1989 Bitterfeld,Stadtansichten: Brehnaer / Hallesche Strasse, ein Trabi im Vordergrund, Wintertag // / Bundeslaender /

 Trabi in Bitterfeld, Dezember 1989 © Paul Glaser  

Berlin / Kreuzberg / 17.10.1980DeTeWe: In dem Betrieb werden Schaltschraenke fuer die Post hergestellt. Die Frauen produzieren Teile in der Vorfertigung. In der naechsten Generation der Technik werden diese Arbeiten von Automaten gemacht.Frau an der Galvanik. In den Reihen von Chemikalien-Baedern werden Leiterplaten geaetzt. Die Frau legt die Platten auf Transport-Baender.// Frauen-Arbeit / Industrie-Geschichte /

Arbeiterin in der Fertigung von DeTeWe in Berlin-Kreuzberg, 1988 © Paul Glaser  

Sachsen-Anhalt / DDR-Land / Wirtschaft / Dez. 1989 Bitterfeld, Arbeiterviertel am Bahngelaende des Braunkohlen-Kombinats. Puschkinstrasse // Altstadt / Bundeslaender // Menschen /

Mann im Arbeiterviertel von Bitterfeld, 1989 © Paul Glaser  

Bundeslaender / DDR-Land / Oktober 1989 Sachsen-Anhalt: Aschersleben: Altstadt //

Altstadt von Aschersleben, Oktober 1989 © Paul Glaser  

Sachsen-Anhalt / DDR-Land/ November 1989 Bitterfeld, eine alte Frau schaufelt Braunkohlen-Briketts in den Keller. In der DDR war es ueblich, den Kunden die Kohlen vor das Haus zu schuetten. Wohnsiedlung am Eisenbahn-Gelaende. // Menschen / Energie / Bundeslaender / Frauen

Eine alte Frau schaufelt Braunkohle-Briketts in den Keller, Bitterfeld, 1983 © Paul Glaser  

Berlin-Spandau / Nazis / rechte Gruppen 20.8.1987Vor dem Kriegsverbrechergefaengnis in Spandau, Rudolf Hess ist gerade gestorben. Die Rechten versammeln sich zur Trauer.Junger Rechtsradikaler Michael Wendt (rechts) mit Reichskriegsflagge und dem Kuehnen-Gruss, einer Abwandlung des Hitlergrusses, der verboten war. Ein Polizist erkundigt sich, was das alles soll. Vorne Blumen fuer Hess.// Nazi / Faschismus / *** Local Caption *** The Prison for war criminals in Berlin-Spandau. The last prisoner, Rudolf Hess, just died after 46 years in the prison shown in the background. Right wing people are gathering for mourning. Young right wing Michael Wendt with the war flag of the Reich and a modified Hitler Salutation, because the original was forbidden.

 Junge Rechtsradikale bei einer Trauerveranstaltung für Rudolf Heß, Berlin, 1980 © Paul Glaser  

Berlin-Wedding / Industrie / Metall / 23.8.1982 Die AEG im Wedding soll geschlossen werden. Die Belegschaft wird zu einer Betriebs-Versammlung gerufen auf dem Hof der Fabrik. Auslaendische Frauen kommen aus den Hallen, es sind meist Frauen aus Jugoslawien. // Betrieb / Auslaender / Europa / Mehr Infos? Bitte nach Bild-Nr. suchen s39-3144. 1888 baute die AEG einen grossen Industrie-Komplex in Wedding an der Ackerstrasse, der schon bald zu klein war. Sie uebernahmen ein noch groesseres Gelaende an der Voltastrasse. In den riesigen Fabriken wurde fast alles hergestellt, was die AEG verkaufte: Kleinmotoren und Riesen-Turbinen, Gluehlampen und Gross-Maschinen. Als auch das Gelaende zu klein wurde, baute die AEG in Oberschoeneweide weitere grosse Fabriken. 1978 wurde der Komplex Ackerstrasse geschlossen, 1983 auch die Fabriken an der Voltastrasse. 1990 und danach wurden alle Fabriken an der Wilhelminenhofstrasse geschlossen. *** Local Caption *** AEG factory in Berlin-Wedding, Brunnenstrasse. employees meeting. The factory will be closed. Workers leaving their production halls an gathering in the yard to listen to the shop steward. AEG mill in Wedding was built in 1888, producing small motors an big turbines. More than 6000 workers and energy plants. Since 1990 all facilities in Berlin were closed.

Ausländische Arbeiterinnen vor dem AEG-Werk Berlin-Wedding, 1982 © Paul Glaser  

Berlin / Anti-Raketen-Demos / 13.9.1981 Demo waehrend des Besuchs des amerikanischen Verteidigungs-Ministers Haig in Berlin. Fuer die Linke ist Haig ein Kriegstreiber. Nach der Demonstration kommt es am Winterfeldtplatz zu Krawallen mit brennenden Barrikaden und vielen Verletzten. Hier verbrennen Demonstranten an der Winterfeldtstrasse eine amerikane Fahne // Amerika / Ruestung / Friedensbewegung / Alliierte

Demonstration gegen den Besuch des US-Verteidigungsministers Haig, Berlin, 1982 © Paul Glaser  

Berlin / SPD / 1985 Hans Jochen Vogel, SPD // Galerie / Portraet

SPD-Politiker Hans-Jochen Vogel bei einer Rede in Berlin, 1985 © Paul Glaser  

SZ Photo Ikonen: Das Foto der Kommune 1 (1967) von Thomas Hesterberg

Der Rückenakt der Mitglieder der Kommune 1 von Thomas Hesterberg ist das berühmteste Exklusivbild von SZ Photo – und eine der großen Fotoikonen der 68er-Bewegung und der deutschen Zeitgeschichte.

Mitglieder der Kommune 1, 1967

Ein Schlüsselbild der Zeitgeschichte: Die Kommune 1, 1967 © Thomas Hesterberg  

In einer Sechseinhalb-Zimmer-Wohnung in der Kaiser-Friedrich-Straße 54a am Stuttgarter Platz im Berliner Rotlichtviertel entsteht im Juni 1967 das K1-Foto. Der Fotograf und Künstler Thomas Hesterberg ist von der Kommune 1 um seinen alten Freund aus Münchner Tagen Dieter Kunzelmann und Rainer Langhans für eine Fotoaktion einbestellt worden. Es sind die heißen Wochen nach dem schicksalhaften 2. Juni 1967, an dem der Student Benno Ohnesorg vom Polizisten Karl-Heinz Kurras während der Proteste gegen den Besuch des persischen Schahs mit einem Schuss in den Hinterkopf getötet wurde. Die deutsche Studentenbewegung hatte seitdem Fahrt aufgenommen, die Töne und Maßnahmen wurden immer radikaler.

Die Mitglieder der Kommune 1 gelten mit ihren provokanten Happenings und Aktionen zum damaligen Zeitpunkt als Popstars der Protestbewegung. Hunderte Sympathisanten protestieren in diesem Sommer vor dem Schöneberger Rathaus für die Freilassung des Kommunarden Fritz Teufel, der seit dem 2. Juni wegen eines Steinwurfs bei einer Demonstration gegen den Schah in Untersuchungshaft sitzt. Die Kommune 1 sieht sich und ihre Generation zunehmender Polizeigewalt ausgesetzt und in ihrer Privatsphäre massiv eingeschränkt. Mit einer Broschüre soll auf die Missstände aufmerksam gemacht werden, der 30-jährige Tom Hesterberg soll das Titelfoto dafür schießen.

Hesterberg selbst hat die Idee für das einer Polizeirazzia nachempfundenen Nacktfoto. Chef-Provokateur und Patriarch Dieter Kunzelmann, Gertrud Hemmer, Volker Gebbert, Dagmar Seehuber (oder Antje Krüger), APO-It-Boy Rainer Langhans, Dorothea Ridder, Hans Magnus’ Bruder Ulrich Enzensberger und der kleine Sohn von Gertrud Hemmer, eines der beiden Kommune-Kinder, reihen sich nackt, mit ausgestreckten Armen und gespreizten Beinen an der ebenso nackten Wand des Frühstückszimmers der berühmtesten deutschen Wohngemeinschaft auf.

Bisher weitgehend unveröffentlichte Bilder von Hesterberg geben nun einen Einblick in den Tag, an dem das legendäre Foto der Kommune 1 entstanden ist.

Mitglieder der Kommune 1 beim Shooting zur Ikone, 1967

Das ‘Making-of’ einer Ikone © Thomas Hesterberg  

Nicht alle Kommunarden sind begeistert von dieser Idee. Schnell muss es also gehen, denn alle sind froh, sich wieder anziehen zu können. Ein paar Versuche benötigt Hesterberg trotzdem, bis das Foto im Kasten ist. Ausgewählt wird schließlich die Aufnahme, bei der der Hemmer-Sohn in die Kamera blickt (s.o.).

Vor allem die Nachher-Bilder vermitteln ein deutlich anderes Bild von der öffentlich als “Sex- und Drogen-WG” wahrgenommen Kommune 1. Schnell werden nach dem Fotoshooting wieder dicke Wollpullover übergestreift und bei Jasmintee Mao und Marcuse zitiert. So war die Revolution im Rotlichtviertel noch nie zu sehen.

Mitglieder der Kommune 1 nach dem berühmten Foto, 1967

Greifbares Unbehagen: Die Kommunarden nach dem Fotoshooting © Thomas Hesterberg  

Die Kommune 1 inszeniert sich nach außen gekonnt als radikaler Gegenentwurf zur bürgerlichen Gesellschaft, die Mitglieder pflegen für die Öffentlichkeit und die Medien ihr Image als Tabubrecher. Tatsächlich kommen Sex- und Drogenexperimente erst später, als mit dem Münchner Model Uschi Obermaier der Hedonismus in die bis dato eher durchorganisierte, verklemmte, regelrecht spießige Kommune einzieht. Hesterbergs provokative Ikone trug maßgeblich zur frühen Entstehung dieses Mythos bei.

“Die Zeitschrift Quick wollte das Foto damals unbedingt drucken, es gab da ein richtiges Wettrennen. Schließlich hat es der Spiegel als erstes gedruckt”, erzählt Lisa Rheingans, die Witwe von Tom Hesterberg. Die Version des Spiegel wurde jedoch retuschiert: Die männlichen Geschlechtsteile sollten den Lesern nicht zugemutet werden.

Seitdem wurde das Foto von Thomas Hesterberg im kollektiven Gedächtnis zu einer der ikonischen Schlüsselbilder der deutschen Zeitgeschichte. Es ist eines der markantesten Bilddokumente der 68er-Bewegung in Deutschland und der weltweiten Jugendrevolte der 60er Jahre, zugleich Symbolbild für die sexuelle Revolution.

Am 17. Juni 2017 widmeten die Süddeutsche Zeitung und Redakteur Christian Mayer dem Fotografen Thomas Hesterberg und seinen Bildern einen großen Artikel.

Mehr Informationen über Thomas Hesterberg erfahren Sie in unserem Blog-Artikel – mit weiteren unveröffentlichten Bildern.

Alle Bilder von Thomas Hesterberg aus der Kommune 1 finden Sie exklusiv bei SZ Photo.

Dossiers und Bildstrecken zur 68er-Bewegung erwarten Sie in unserem Ereignis-Special.

 

Ans Licht geholt: Thomas Hesterberg

Thomas Hesterberg bei SZ PhotoDer Fotograf hinter der Kamera (1968) und Bilder aus seinem Werk © Thomas Hesterberg  

Wer war der Fotograf, der 1967 das legendäre Foto der Kommune 1 machte? 50 Jahre nach dem Enstehen des K1-Fotos beschäftigte sich die Süddeutsche Zeitung am 17. Juni 2017 in einem ganzseitigen Artikel mit dem Fotografen Thomas Hesterberg. Süddeutsche Zeitung Photo vermarktet das Magnum Opus von Hesterberg seit vielen Jahren exklusiv. Anlässlich der Jahrestage rund um die Kommune 1 und die 68er-Bewegung haben wir nun bisher weitgehend unveröffentlichte Bilder des Fotografen erschlossen und “ans Licht geholt”.

Thomas Christian Hesto Hesterberg wurde am 4. Dezember 1936 in Berlin-Charlottenburg geboren. Er stammte aus einer Künstlerfamilie, sein Vater war Kunstmaler, seine Tante Trude Hesterberg seit der Weimarer Republik eine berühmte Schauspielerin und Sängerin. Nach dem Krieg besuchte Thomas Hesterberg das Internat Burg Nordeck in Hessen. Mit 16 wurde er für ein Austauschstipendium in Kalifornien ausgewählt. Anschließend zog es ihn nach München, wo er Kontakt zu berühmt-berüchtigten und schrillen Größen der Schwabinger Künstlerszene pflegte und sich erstmals selbst künstlerisch betätigte. Auf Treffen der Künstlergruppe SPUR und bei der Situationistischen Internationalen lernte er einige Jahre später – Anfang der 60er Jahre – auch den späteren Chef-Provokateur der Kommune 1 und ewigen Revoluzzer Dieter Kunzelmann kennen.

Nach einem Gastspiel in Hamburg studierte Hesterberg zwischenzeitlich in Berlin Amerikanistik, Germanistik und Religionswissenschaften. In Berlin entdeckte Hesterberg das Prinzip Collage als “adäquate Form der ästhetischen Äußerung” für sich und kombinierte Fotos, Texte, Malereien. Aktfotografien ziehen sich durch sein komplettes künstlerisches Schaffen. Mit Rosa von Praunheim betrieb er in Berlin am Savignyplatz sogar kurzzeitig eine Kellergalerie mit dem Namen “Galerie Klo” – “Ein totales Fiasko. Aber lustig”, urteilte Hesterberg in der Rückschau.

“So ging es dann weiter mit Ausbrüchen und Aussetzern, mit Abschweifungen und Ausschweifungen und längeren Tramp-Fahrten, da war man schon mal Tellerwäscher in Stockholm, war Fremdenführer in Istanbul oder Paris, so wie viel früher mal Kupferstichkolorist in Wien und viel später mal Hausmeister in Tanger…”, so skizziert Thomas Hesterberg sein unstetes und aufregendes Leben, eine ewige Suche nach künstlerischer Inspiration.

Ein klassischer Pressefotograf war Thomas Hesterberg in all den Jahren nie. Mitte der 60er hatte er sich eine Rollei zugelegt, er fotografierte Straßenszenen in Berlin sowie Freunde und Künstler in seinem Umfeld, viele davon namhaft. Berliner Künstler wie Friedrich Schröder-Sonnenstern oder Jack Bilbo standen vor seiner Linse, SDS-Wortführer Rudi Dutschke begleitete er beim Familieneinkauf im Feinkostladen. “Ich habe von Anfang an keine Auftragsarbeiten angenommen”, schreibt Hesterberg, aber “Konkret, Stern, Die Zeit, Spiegel oder irgendwelche kurzlebigen Untergrundpublikationen und Anarchoblätter ebenso wie künstlerisch orientierte Buchverlage veröffentlichten mich ab und zu.”

Rudi Dutschke beim Einkaufen, 1968Ganz bürgerlich: Dutschke beim Einkaufen und vor seinem Haus, 1968 © Thomas Hesterberg  

Durch Kunzelmann hatte Hesterberg besten Kontakt zur Kommune 1 und so kam es, dass er im Juni 1967 in der Kaiser-Friedrich-Straße 54a seine Idee des kollektiven Rückenakts mit den K1-Mitgliedern umsetzte und damit eine spektakuläre Fotoikone der deutschen Zeitgeschichte schaffen sollte. Die ganze Geschichte zum K1-Foto von Thomas Hesterberg finden Sie ebenfalls in unserem Blog – mit weiteren unveröffentlichten Bildern.

Mitglieder der Kommune 1 nach Entstehen des berühmten Kommune-1-Nacktbildes, 1967Die Kommunarden ziehen sich nach dem Nacktfoto schnell wieder an © Thomas Hesterberg  

Hesterberg war im geschichtsträchtigen Sommer 1967 fast immer dabei und fotografierte viele der turbulenten Ereignisse: die gewaltsamen Proteste nach dem Tod von Benno Ohnesorg oder die Demonstrationen für die Freilassung von Fritz Teufel vor dem Schöneberger Rathaus. “Man spürt die Nähe zu den Akteuren, die der damals 30-jährige Berliner bei seinen Streifzügen durch seine geteilte Stadt begleitete, als eine Art Chronist der Protestbewegung”, so beschreibt Christian Mayer in der Süddeutschen Zeitung den Fotografen und seine Bilder aus den späten 60er Jahren. “Er konnte einfach sehr gut mit Leuten umgehen, und die haben ihm dann vertraut”, erzählt seine Frau Lisa Rheingans.

Demonstration gegen Polizeigewalt, 1967Proteste gegen die Polizeigewalt nach dem 2. Juni 1967 © Thomas Hesterberg  

Dutschke auf Demo gegen Polizeigewalt, Demonstrant wird festgenommen, 1967Dutschke auf einer Demo, ein Demonstrant wird verhaftet, Berlin, 1967 © Thomas Hesterberg  

Demonstration für die Freilassung von Fritz Teufel, 1967Proteste für die Freilassung von Fritz Teufel in Berlin, 1967 © Thomas Hesterberg  

Der wortgewandte Hesterberg fasst seine Erfahrungen in der wilden Zeit der 68er folgendermaßen zusammen: “Ich hatte das ‘Don’t trust anyone over thirty’-Alter erreicht… Ja, 1967/1968/1969, das waren Jahre der Transition, euphemistisch gesprochen: die Jahre der Konsolidierung – it was a time for change –, was danach kam ist ja geradezu ‘seriös’ zu nennen…”

Hesterberg ging nach Köln, um dort für den Kölner Stadt-Anzeiger seriös als Film- und Kunstkritiker zu schreiben. Künstlerisch blieb er der Collage treu, fertigte u.a. „paroxystische Postkarten“ an. Fotografisch konzentriert er sich auf sein persönliches Umfeld, aber auch auf Filmschaffende, wie Schlöndorff, Fassbinder oder Dietl, sowie auf Musiker- und Konzertaufnahmen, allen voran von den Kölner Krautrockern Can um den kürzlich verstorbenen Drummer Jaki Liebezeit.

Hesterberg bleibt bis zum Schluss bestens vernetzt in der Kölner Künstlerszene, macht Ausstellungen – später sogar in Bangkok und Taipeh – und arbeitet an Filmproduktionen mit.

Auf die Frage, ob er noch einmal denselben Weg wählen würde, antwortet Hesterberg: “Man schwimmt nie zweimal durch den gleichen Fluss – heißt es schon in einem alten Sanskrit-Text – und ähnlich bei Heraklit. Trotzdem: Die hypothetische Antwort auf die hypothetische Frage ist: Ja – besonders, weil man in diesem Fall eine eindeutige Wahl hat. Der Unterschied wäre nur: Jetzt kennt man nicht bloß den Weg, sondern auch die Hauptstraße – und neben den Sackgassen auch die Abkürzungen und den Freeway.”

Thomas Hesterberg verstarb im Jahr 2011.

Exklusiv bei SZ Photo finden Sie ab jetzt neue, bisher weitgehend unveröffentlichte zeithistorische Bilder von Thomas Hesterberg.

Das Bildarchiv von Thomas Hesterberg wird von uns nach und nach weiter erschlossen, digitalisiert und zur Lizenzierung angeboten.

Hier weitere Bilder aus seinem Portfolio:

Ein Demonstrant widersetzt sich einem Polizisten auf einer Demonstration des SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) in Berlin anlässlich des Berlin-Besuchs von US-Präsident Richard Nixon.

Demonstrationen gegen den Berlin-Besuch von US-Präsident Nixon, 1969 © Thomas Hesterberg  

Ein mutmaßlicher Demonstrant beobachtet Polizisten, die eine Kundgebung des SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) in Berlin anlässlich des Berlin - Besuchs von US - Präsident Richard Nixon.

Demonstrant und Polizeiaufgebot bei den Protesten gegen Nixon © Thomas Hesterberg  

Ein Teilnehmer einer Demonstration des SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) anlässlich des Deutschland-Besuches von Richard Nixon in Berlin wischt sich mit einem Taschentuch Blut aus dem Gesicht.

Verletzter Demonstrant bei den Protesten gegen den Nixon-Besuch © Thomas Hesterberg  

Joseph Beuys bei einer Aktion. Das Happening mit dem Titel 'Klavierspiel nach Sauerkraut auf dem Notenhalter' war ein Protest gegen die Polizeirepressionen anlässlich des Berlin-Besuches des US-Präsidenten Richard Nixon.

Joseph Beuys bei einem Happening gegen den Nixon in Berlin, 1969 © Thomas Hesterberg 

Dieter Kunzelmann war einer der Mitbegründer der Kommune 1, Kopf der Terrorgruppe Tupamaros West-Berlin und später Abgeordneter der Alternativen Liste im Berliner Abgeordnetenhaus.

Dieter Kunzelmann nach dem Enstehen des K1-Fotos, 1967 © Thomas Hesterberg