Tag Archives: Zeitgeschichte

Neu bei SZ Photo: Die schwedische Fotografin Ann-Christine Jansson

Waehrungsunion Währungsunion. Das erste Westgeld wird in der Nacht zum 1. Juli herausgegeben. Berlin Alexanderplatz 1.07.1990 The East Germans receive for the first time the West German currency in the night of 1. july 1990, East Berlin

Freude über die ersten Westmark am Tag der Währungsunion, 1990  © Ann-Christine Jansson   

Wir freuen uns, Ihnen Ann-Christine Jansson als Neuzugang bei SZ Photo vorstellen zu dürfen. Die schwedische Fotoreporterin kam 1980 nach Berlin und begleitete seitdem mit einfühlsamem, oft humorvollem Blick die Umbrüche und Aufbrüche in West- wie Ost-Berlin, später auch in der wiedervereinigten Hauptstadt.

Die Schwedin dokumentierte den Alltag im geteilten Berlin, wagte den Grenzübertitt, um Proteste von Oppositionellen jenseits der Mauer zu fotografieren. Die Umbruchzeiten erlaubten ihr auch Reisen in die Ostblockstaaten. Ann-Christine Jansson erlebte und fotgrafierte den Mauerfall und die Wiedervereinigung, die Freude aber auch die Skepis der Menschen über die neuen Verhältnisse. Neben ihren zeitgeschichtlichen Arbeiten porträtierte sie zahlreiche nationale und internationale Persönlichkeiten aus Politik und Kultur wie etwa Vaclav Havel, Wolfgang Thierse, Blixa Bargeld, Anthony Hopkins oder Katharina Thalbach.

Ann-Christine Jansson arbeitete als Fotografin und Bildredakteurin sowohl für die skandinavische Presse als auch für deutsche Zeitungen und Zeitschriften wie Zeit, Stern und Spiegel. In ihrem jüngsten Fotoprojekt beschäftigte sie sich mit dem Wandel des Berliner Dragonerareals.

In unserem Webshop finden Sie ab sofort erste Fotos von Ann-Christine Jansson. Der Bestand wird nach und nach erweitert.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Demonstration fuer Meinungsfreihet und Reformen am Rande der Feier des 40 Jahrestages der DDR. Viele Festnahmen. Berlin Ost 7.10.1989 // Demonstration for freedom and reforms on the day of the celebration of the 40th anniversary of the East Germany, GDR. Many people were arrested. East Berlin 07.10.1989


Demonstration am Checkpoint Charlie 1987; Grenzsoldaten der DDR (links) stehen West-Berliner Polizisten (rechts) gegenueber. Im Vordergrund ein Demonstrant auf DDR-Gebiet, der Streifen rechts markiert die Grenze. In dieserm Jahr begingen beide Teile Berlins die 750-Jahr Feier. Demonstration at Checkpoint Charlie, the border between East Berlin and West Berlin East German border security patrols (left) vis-à-vis the police from West Berlin, foreground a demonstrant on East-Berlin ground, the border is marked by a white stripe (right). Both parts of Berlin, East and West, celebratet their own 750 anniversary. Berlin 8.08.1987

DDR-

Blixa Bargeld, Musiker, Mitbegründer und Sänger der Band Einstürzende Neubauten, West-Berlin, 1985 Blixa Bargeld, the German underground musician and performer. In 1980 he founded the musical group Einstürzende Neubauten, West Berlin, 1985

Blixa Bargeld, 1985  

Anthony Hopkins britischer Schauspieler und Oscar Preisträger sowie mit dem Europäischen Filmpreis 2021 als bester Darsteller ausgezeichnet. Weltweit bekannt u.a. durch die Hauptrolle in dem Film Das Schweigen der Lämmer. Berlin 24.02.1991 Anthony Hopkins British actor and Oscar winner and winner of the 2021 European Film Award for Best Actor. Known worldwide, among other things, for the lead role in the film The Silence of the Lambs. Berlin February 24th, 1991

Anthony Hopkins in Berlin, 1991   

Wolfgang Thierse eh Präsident des Deutschen Bundestages vor seinem Büro Prenzlauer Berg. German politician Wolfgang Thierse. He joined the dissident movement Neues Forum in 1989 and the East German Social Democratic Party in 1990. Thierse was named president of the German Parliament in 1998 and has been its vice-president from 2005 - 2013. Outside his office, Prenzlauer Berg, East Berlin, 1991


Vietnamesische Frau mit ihrem Kind im Ostberliner Stadtteil Marzahn. Über 59.000 vietnamesische Arbeiter waren vor dem Fall der Mauer in ostdeutschen Fabriken beschäftigt. Diese sogenannten Vertragsarbeiter lebten von der ostdeutschen Bevölkerung getrennt. Nach der Wiedervereinigung verloren sie ihre Arbeitsplätze und Vietnam war nicht bereit, sie zurückzunehmen, Berlin-Marzahn, ehemals Ost Berlin 1993 Vietnamese woman with her child in the East Berlin suburb of Marzahn. More than 59,000 Vietnamese workers were employed in East German factories before the fall of the Wall. These so-called contract workers were segregated from the German population. They lost their jobs after reunification and had nowhere to go, as Vietnam was reluctant to take them back. Former East Berlin, 1993

, 1993  

Protest gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf, 1986 Aufgrund der Proteste wurde die Anlage nie fertiggestellt. Protest against the reprocessing plant Wackersdorf, WAA, Bavaria 1986. Because of protests the plant was never completed Foto

 

Guenter Günter Grass 1927-2015 (Mitte),Schriftsteller und Nobelpreisträger mit Volker Schlöndorff Schloendorff (2 v.li), Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent und Oscarpreisträger in einer Menschenkette gegen die Stationierung von Pershing-II Raketen, Mutlangen 2.09.1983 The German writer Guenter Günter Grass 1927-2015 (center). Grass was awarded the Nobel Prize for Literature in 1999. Here with Volker Schlöndorff Schloendorff (2nd from left), film director, screenwriter, film producer and Oscar winner in a human chain against the deployment of Pershing II rockets, Mutlangen, Germany September 2, 1983

Günter Grass & Volker Schlöndorff auf Demo gegen , 1983  

Leningrad Cowboys aus Finnland and Alexandrow Ensemble from the Red Army. Open air Concert at Lustgarten. Berlin 18.06.1994Leningrad Cowboys und Alexandrow Ensemble, Konzert im Berliner Lustgarten, 1994

Die Sammlung Berliner Verlag bei SZ Photo: Über 30.000 historische Bilder

Das "Haus des Lehrers" am Alexanderplatz, aufgenommen 1969 in Ost-Berlin. Foto: Berliner Verlag / Archiv

Paar vor dem “Haus des Lehrers” am Alexanderplatz, 1969 © Sammlung Berliner Verlag/Archiv    

Seit nunmehr einem Jahr bereichern mehr als 30.000 Bilder aus der Sammlung Berliner Verlag unseren historischen Bildbestand und finden seitdem großen Anklang bei unseren Bildkäufer*innen.

Der professionell dokumentierte Archivbestand reicht von Aufnahmen aus der Kaiserzeit, dem Ersten Weltkrieg und der Weimarer Republik über Propagandafotos aus dem Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg bis hin zu nostalgischen Farbfotos aus der DDR.

Das analoge Archiv der Sammlung Berliner Verlag umfasst noch eine halbe Million weitere Motive. Nachschub ist also garantiert!

Ein kleiner Eindruck aus der Sammlung:

Novemberrevolution 1918/1919: Regierungstreue Soldaten errichten eine Straßensperre mit dem Warnschild "Halt! Wer weitergeht, wird erschossen." auf der Hansabrücke in Berlin Moabit während der Straßenkämpfe im März 1919. [Bildvorlage war retuschiert.] Foto: Berliner Verlag / Archiv -

Straßensperre während der Novemberrevolution auf der Hansabrücke in Berlin Moabit, März 1919   

Das Motiv aus der nationalsozialistischen Propaganda zeigt Panzerkampfwagen und Soldaten der deutschen Wehrmacht beim Angriff auf ein sowjetisches Dorf, aufgenommen im Juli 1941 nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion. Die nationalsozialistische Berichterstattung schreibt am 15.07.1941 auf der Rückseite des Bildes: "Das Nest wird ausgeräuchert." Foto: Sammlung Berliner Verlag Archiv


Straßenszene zum Kriegsende in Berlin 1945. Foto: Berliner Verlag / Archiv

Straßenszene zum Kriegsende in Berlin, 1945   

Die Gruppe "Puhdys" bei einem Auftritt um 1977. V.l.n.r.: Peter Meyer, Dieter Hertrampf, Gunther Wosylus, Dieter Birr, Harry Jeske. Foto: Berliner Verlag Archiv / Schorsch

Konzert der Ostrock-Band “Puhdys”, um 1977     

Jugendliche aus der Wohnstadt Süd in Halle, aufgenommen im Mai 1983. Foto: Berliner Verlag / Archiv

Jugendliche aus der Wohnstadt Süd in Halle, Mai 1983    

Zwei Jungen spielen mit einem Spielzeugschiff an einer Pfütze auf einer Straße in Berlin, aufgenommen um 1957. Foto: Berliner Verlag / Archiv

Zwei Jungen spielen mit einem Spielzeugschiff an einer Pfütze in Berlin, um 1957    

Kleine Kinder sitzen in Kinderwagen auf dem Hof einer Kinderkrippe in einem Neubauviertel mit Plattenbauten, aufgenommen in den 1970er Jahren. Foto: Berliner Verlag / Archiv

   

Motoball in Aktion, aufgenommen in den 1970er Jahren. Foto: Berliner Verlag / Archiv

Ein Motoball-Spiel in der DDR, 70er Jahre   

75 Jahre Süddeutsche Zeitung

Inserenten warten vor der Anzeigenannahmestelle der Süddeutschen Zeitung im Färbergraben, um Annoncen aufzugeben. Rechts und links des Eingangs sind Bekanntmachungen der Stadt München plakatiert, die sich u.a. an Wohnungssuchende und ehemalige politische Gefangene richten und an die Pockenschutzimpfung erinnern.

Anzeigenannahmestelle der Süddeutschen Zeitung, 1945 © SZ Photo   

Am 6. Oktober 1945 erschien die erste Ausgabe der Süddeutschen Zeitung. Acht Seiten dick, 20 Pfennig teuer. Einen großen Aufmacher gab es nicht, trotzdem standen die Menschen Schlange. Nach Beendigung des zweiten Weltkriegs und nationalsozialistischer Herrschaft stand die SZ für freien Journalismus und Abkehr vom Nazi-Regime: “Die ‘Süddeutsche Zeitung’ ist nicht das Organ einer Regierung oder einer bestimmten Partei, sondern ein Sprachrohr für alle Deutschen, die einig sind in der Liebe zur Freiheit, im Haß gegen den totalen Staat, im Abscheu gegen alles, was nationalsozialistisch ist.” Wir gratulieren ganz herzlich zu 75 Jahren, liebe SZ!

Wer mehr über die Geschichte der Zeitung erfahren möchte, kann auf der Jubiläumswebsite nachlesen. Und mehr Bilder von den ersten Tagen der Zeitung gibt es natürlich bei uns.

Titelseite der SZ Nr. 1 vom 6.10.1945. Die Ausgabe hatte nur acht Seiten. Aufgrund des großen Papiermangels erschien die Süddeutsche Zeitung noch jahrelang mit vergleichsweise geringem Seitenumfang.

Die Süddeutsche Zeitung Nr. 1 vom 6.10.1945 © SZ Photo   

License No. 1 - Lizenz Nr.1 vom 6. Oktober 1945 für die Gründung der Süddeutsche Zeitung.

Lizenz für die Gründung der Süddeutschen Zeitung, 1945 © Francé   

Die Nacht von Rom: Deutschland wird Weltmeister 1990. Das WM-Finale in Bildern aus dem WEREK-Sportfotoarchiv

Fussball Weltmeisterschaft Italien 1990 Finale in Rom 08.07.1990 Deutschland - Argentinien 1:0 Schlussjubel Deutschland mit WM Pokal; Torschuetze zum 1-0 Andreas Brehme, Pierre Littbarski und Lothar Matthaeus (v.li.)

Schlussjubel der deutschen Nationalspieler bei der WM 1990 in Rom © Werek  

“Magische Nächte” prophezeite Gianna Nannini in der Hymne der Fußball-WM 1990 in Italien. Und ganz besonders magisch wurde die Nacht von Rom am 8. Juli vor 30 Jahren: Im Stadio Olimpico trifft die Deutsche Nationalmannschaft im Finale auf Argentinien um Diego Maradona. Der Superstar wird von Guido Buchwald über die ganze Spieldauer komplett abgemeldet. Doch vorne will das Tor einfach nicht fallen. Bis zur 85. Spielminute: Im Strafraum geht Rudi Völler zu Boden. Elfmeter. Umstritten, aber den Videobeweis gibt es damals noch längst nicht. Der Italien-Legionär Andi Brehme schreitet zum Punkt, legt sich den Ball zurecht. Ihm gegenüber steht Elferkiller Sergio Goycochea. Dann gibt der mexikanische Schiedsrichter den Ball frei und Brehme läuft an. Er schießt – mit rechts flach links aufs Tor. Goycochea ist im richtigen Eck. Aber der Ball ist drin. Es ist das goldene Tor! Deutschland bringt den Sieg über die Ziellinie und wird Weltmeister. Bittere Tränen bei Maradona. Grenzenloser Jubel bei Matthäus, Klinsmann & Co. Und der “Kaiser” und Teamchef Beckenbauer begibt sich auf seinen legendären einsamen Spaziergang über den römischen Rasen.

Zum 30. Jahrestag des WM-Titels schwelgen wir mit diesen Fotos vom Finale aus dem Sportfotoarchiv von WEREK in Erinnerungen. Mehr Bilder von der Fußball-WM 1990

Fußball-Weltmeisterschaft Italia 1990, 08.07.1990 Finale Deutschland - Argentinien 1:0 Guido BUCHWALD (li, Deutschland) gegen , Diego MARADONA (Mitte, Argentinien) beobachtet von Juergen KOHLER (re, Deutschland)

Andreas Brehme schießt den entscheidenden Elfmeter © Werek  

Fussball Weltmeisterschaft Italien 1990 Finale in Rom 08.07.1990 Deutschland - Argentinien 1:0 Jubel Deutschland; Torschuetze zum 1-0 Andreas BREHME (li) und Juergen KLINSMANN (re) beobachtet von Juan Simon (hinten Mitte, Argentinien) Juan Simon (Mitte hinten, Argentinien)

Andreas Brehme und Jürgen Klinsmann jubeln © Werek  

Fussball Weltmeisterschaft Italien 1990 Finale in Rom 08.07.1990 Deutschland - Argentinien 1:0 Jubel Deutschland; Torschuetze zum 1-0 Andreas BREHME (unten re), Juergen KLINSMANN (unten li), Rudi VOELLER (re), Stefan REUTER (Mitte) und Pierre LITTBARSKI (li)

Jubelnde Spieler der deutschen Nationalmannschaft nach dem Tor durch Brehme © Werek  

Fussball Weltmeisterschaft Italien 1990 Finale in Rom 08.07.1990 Deutschland - Argentinien 1:0 Diego MARADONA (li, Argentinien) gegen Guido BUCHWALD (li, Deutschland)

Diego Maradona gegen Guido Buchwald im WM-Finale 1990 © Werek  

Fussball Weltmeisterschaft Italien 1990 Finale in Rom 08.07.1990 Deutschland - Argentinien 1:0 Enttaeuschung Argentinien; Diego Maradona nach der Siegerehrung

Enttäuschter Diego Maradona bei der Siegerehrung nach dem verlorenen Finale © Werek  

Fussball Weltmeisterschaft Italien 1990 Finale in Rom 08.07.1990 Deutschland - Argentinien 1:0 Schlussjubel Deutschland; Jubel des Weltmeister Teams um ihren Teamchef Franz BECKENBAUER (Mitte) Andreas MOELLER, Klaus AUGENTHALER, Frank MILL, Hans PFLUEGLER, Franz BECKENBAUER, Rudi VOELLER und Andreas Koepke (v.li.)

Teamchef Franz Beckenbauer umgeben von seinen Mannen © Werek  

Fussball Weltmeisterschaft Italien 1990 Finale in Rom 08.07.1990 Deutschland - Argentinien 1:0 Mannschaftsbild Deutschland; Co Trainer Holger OSIECK, Teamchef Franz BECKENBAUER, Klaus AUGENTHALER, Stefan REUTER, Juergen KLINSMANN, Frank MILL, Guido BUCHWALD, Karl-Heinz RIEDLE, Paul STEINER, Thomas BERTHOLD, Torwart Andreas KOEPKE, Juergen KOHLER, Andreas MOELLER (hinten v.li.) Pierre LITTBARSKI, Olaf THON, Torwarttrainer Sepp MAIER, Andreas BREHME, Lothar MATTHAEUS mit WM Pokal, Torwart Bodo ILLGNER, Uwe BEIN, Guenter HERMANN, Rudi VOELLER, Thomas HAESSLER (vorn v.li.)

Mannschaftsfoto mit dem WM-Pokal © Werek  

Beginn des Massentourismus: Die Reisewelle nach Italien in den 1950er Jahren in Bildern

Deutsche Touristen auf dem Bahnhof von Ruhpolding, die von dort aus weiter nach Italien reisen. Urhebervermerk: Max Scheler/SZ Photo.

Deutsche Touristen auf dem Weg nach Italien, 1950er Jahre © Max Scheler  

Dolce Vita, lange Strände, warme Nächte: In den 50er Jahren strömten massenhaft deutsche Urlauber nach Italien. Die Anreise, ob per Zug nach Riva und Jesolo oder mit dem Auto über enge Bergstraßen, war bei der Zahl an Touristen zum Teil etwas beschwerlich. Am Ziel angelangt, wurden die Urlauber dann mit Ruhezonen im alpinen Südtirol belohnt, andere bekamen viel Aufmerksamkeit durch “Papagalli” am Strand oder konnten ihre schicken Kleider bei einem Bummel durch die Altstadt von Venedig vorführen.

Die Fotografen der Münchner Illustrierten waren allesamt mit Themen der großen Reisewelle nach Italien beschäftigt. In unserem kleinen Reisebericht hier sehen Sie Aufnahmen von verschiedenen Fotografen der Münchner Illustrierten. Auf unserer Website finden Sie das gesamte Repertoire der hier vorgestellten Fotografen Max Scheler, Alfred Strobel und Hannes Betzler.

Hier ein kleiner Einstieg:

Touristenautos am Grenzübergang zwischen Österreich und Italien, dem Brenner.

 Stau am Brenner-Grenzübergang zwischen Österreich und Italien, 1959 © Alfred Strobel 

Zweisprachiges Schild am Ortseingang St. Ulrich-Ortisei in Südtirol. Auf dem Schild steht "Zona del Silenzio" (italienisch) und "Schweigezone" (deutsch). Undatierte Aufnahme, vermutlich in den 1970er Jahren.

 Zweisprachiges Schild am Ortseingang in St. Ulrich-Ortisei, 1970er Jahre © Hannes Betzler 

Am Strand der Adria flirten Papagalli mit ausländischen Touristinnen.

 Papagalli mit ausländischen Touristinnen am Strand der Adria, 1959 © Alfred Strobel 

Touristinnen in Venedig, 1959

 Junge Touristinnen auf dem Markusplatz in Venedig, 1959 © Hannes Betzler 

Frau posiert im Bikini am Strand von Viareggio.

 Eine Frau posiert am Strand von Viareggio in einer künstlichen Muschel, 1958 © Alfred Strobel 

Adriastrand in Italien, 1958

 Touristen am Strand der italienischen Adriaküste, 1958 © Alfred Strobel 

Ein Autofahrer in seinem Fiat in der Gegend des Gardasees.

 Tourist in seinem Fiat vor einer Hoteleinfahrt am Gardasee, 1950er Jahre © Hannes Betzler 

Ans Licht geholt: Heinz Hering – Fotograf der Münchner Illustrierten

Ein Kriegsinvalide mit seiner ebenfalls kriegsversehrten Tochter in einer Neubausiedlung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Kriegsinvalide mit seiner ebenfalls kriegsversehrten Tochter, 1951 © Heinz Hering  

Die 1950er Jahre in Deutschland waren geprägt durch Gegensätze. Auf der einen Seite waren die Nachkriegswehen noch deutlich zu spüren, auf der anderen Seite entdeckten die Menschen Ihre Möglichkeiten und neu gewonnene Freiheit. Die Bilder des Münchner Illustrierten-Fotografs Heinz Hering zeigen genau dieses breite Spektrum: Kinder im Flüchtlingslager Allach, Kriegsversehrte, GIs in ihrer Freizeit, unbeschwerte Jugendliche, Schlagerfeste und Menschen auf der Suche nach neuen Lebensräumen.

Alle Bilder von Heinz Hering finden Sie im Webshop

Hier ein kleiner Überblick:

Gegensätzliches Nachkriegsdeutschland, 1950er Jahre

 Unterschiedliche Kindheiten im Nachkriegsdeutschland, 1950er Jahre © Heinz Hering 

Zwei Soldaten der US-Armee in ihrer Freizeit in Stuttgart.

 Soldaten der US-Armee in ihrer Freizeit vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof, 1951 © Heinz Hering 

Jugend im Nachkriegsdeutschland, 1959

 Neue Freiheiten und Möglichkeiten im Nachkriegsdeutschland der 1950er Jahre © Heinz Hering 

Schüler (Abiturienten) eines Münchner Gymnasiums sitzen im Kreis auf ihren Tischen und Stühlen im Klassenzimmer.

 Abiturienten eines Münchner Gymnasiums, 1956 © Heinz Hering 

Deutsches Schlagerfestival in Wiesbaden, 1959

 Deutsches Schlagerfestival in Wiesbaden, 1959 © Heinz Hering  

Jugendliche "Halbstarke" in einem Klub.

 Jugendliche in einem Berliner Club, 1960 © Heinz Hering  

Neuer Wohnraum im Nachkriegsdeutschland, 1950er Jahre

 Neuer Wohnraum im Nachkriegsdeutschland, 1959 © Heinz Hering  

Ans Licht geholt: Jenö Kovacs – Fotograf der Münchner Illustrierten

Italienische Gastarbeiter an einer Imbissbude in München.

Italienische Gastarbeiter in München, 1960 © Jenö Kovacs  

“Für 60 Mark einen Italiener” titelte die Münchner Illustrierte am 26. März 1960 und zeigte eine Reportage über den Weg von italienischen Gastarbeitern nach München. Gemeint waren hier die Kosten von 60 DM, die die anwerbenden Firmen für den Transfer eines Arbeiters investieren mussten. Für die Münchner Illustrierte begleitete der Fotograf Jenö Kovacs die Reise der Gastarbeiter im Zug von Rom nach München und hielt dabei die ausgelassene Stimmung der Italiener und den freundlichen Empfang am Münchner Hauptbahnhof eindrucksvoll fest.

All unsere Bilder von Jenö Kovacs finden Sie in unserem Webshop.

Ein Auszug aus seiner Gastarbeiter-Reportage:

Arbeitnehmer aus Italien bei der Ankunft auf dem Hauptbahnhof in München.

  Italienische Gastarbeiter bei der Ankunft am Münchner Hauptbahnhof, 1960 © Jenö Kovacs  

Italienische Gastarbeiter beim ausladen ihres Gepäcks aus dem Zug.

 Italienische Gastarbeiter beim Ausladen ihres Gepäcks, 1960 © Jenö Kovacs  

Arbeitnehmer aus Italien bei der Ankunft auf dem Hauptbahnhof in München.

 Gastarbeiter aus Italien nach der Ankunft am Münchner Hauptbahnhof, 1960 © Jenö Kovacs  

In Italien angeworbene Gastarbeiter kommen mit ihrem Gepäck in Deutschland an. Blick auf ihre Begrüßung.

 Begrüßung italienischer Gastarbeiter in Deutschland, 1960 © Jenö Kovacs  

Ans Licht geholt: Kurt Schraudenbach – Fotograf der Münchner Illustrierten

Zwei ältere Männer stehen vor einer Eisdiele in New York und verspeisen ihr Eis

Zwei ältere Männer vor einer Eisdiele in New York, 1960er Jahre © Kurt Schraudenbach  

Eis, Lockenwickler und Maiskolben mit Butter in New York, Louis Armstrong an der Trompete, Hula-Hoop als Trendsport, aktuelle Damenmode, Einheimische in München oder berühmte Persönlichkeiten: Kurt Schraudenbach war einer der Fotografen, die in den 50er und 60er Jahren im Auftrag der Münchner Illustrierten weltweit unterwegs waren. Schraudenbach fotografierte dabei einzigartige Reiseberichte, Reportagen aus den Bereichen Kultur und Lifestyle und Persönlichkeiten aus aller Welt.

Hier finden Sie alle Bilder von Kurt Schraudenbach

Einen kleinen Querschnitt sehen Sie hier:

Jüdischer Prophet und Frau mit Lockenwicklern in New York

  Alltag in New York in den 1960er Jahren © Kurt Schraudenbach  

Eine Verkäuferin einer Imbissbude auf Coney Island verkauft ihren Kunden Maiskolben mit Butter.

 Imbissbude auf Coney Island © Kurt Schraudenbach  

Amerikanischer Jazz-Musiker Louis Armstrong

 Jazz-Musiker Louis Armstrong mit Trompete © Kurt Schraudenbach  

Vor der Bar "Gisela" in der Occamstraße im Münchner Stadtteil Schwabing sind die Menschen im Hula-Hoop-Fieber und schwingen die Reifen.

 Hula-Hoop-Welle in München, 1958 © Kurt Schraudenbach  

Mode in New York und München, 50er/60er Jahre

 Damenmode in New York und in München, 1950er und 60er Jahre © Kurt Schraudenbach  

Ein Mann und zwei Frauen beim Bummeln und Schauen auf dem Viktualienmarkt in München, 1952

 Kunden auf dem Viktualienmarkt in München, 1952 © Kurt Schraudenbach  

Zu einer Vorlesestunde haben sich viele Kinder unterschiedlichen Alters in der Internationalen Jugendbibliothek eingefunden. Gespannt folgenden sie dem Lesevortrag.

 Lesung in der Jugendbibliothek in München, 1959 © Kurt Schraudenbach  

Konrad Adenauer

 Konrad Adenauer beim Boulespiel und in Cadenabbia, 1959 © Kurt Schraudenbach  

Special: Das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945

US-amerikanische und sowjetische Soldaten marschieren Arm in Arm durch Torgau nach dem sowjetisch-amerikanischen Aufeinandertreffen an der Elbe.

© Süddeutsche Zeitung Photo  

6. Juni 1944: Die Alliierten der Anti-Hitler-Koalition landen an der Nordküste Frankreichs. Mit der Operation Overlord am D-Day begann schrittweise die Niederlage der Wehrmacht. Ein knappes Jahr später im April 1945 stand die Rote Armee vor Berlin. Die Westalliierten hatten den Rhein im Westen längst überquert und waren in Deutschland einmarschiert. Die Niederlage des nationalsozialistischen Deutschen Reiches und der Achsenmächte im Zweiten Weltkrieg war nun unausweichlich. Hitlers “Volkssturm” war nicht mehr als ein Himmelfahrtskommando in der Endphase des Krieges, das Konzentrationslager Auschwitz bereits am 27. Januar 1945 befreit worden. Am 29. April befreite die US-Armee auch das Lager in Dachau. Adolf Hitler erschoss sich einen Tag darauf im Führerbunker in Berlin. Mit dem beidseitigen Vordringen der Alliierten wurden Millionen von Zivilisten zu Flüchtlingen, Millionen von deutschen Soldaten gerieten in Kriegsgefangenschaft. Am 7. und 8. Mai 1945 wurde in Reims und Berlin-Karlshorst schließlich die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterzeichnet, der Krieg in Europa war endgültig vorbei. Das in Trümmern liegende Deutschland wurde auf der Potsdamer Konferenz unter Churchill, Truman und Stalin in Besatzungszonen aufgeteilt. Mit dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zwang Amerika im August 1945 dann auch Japan in die Knie. Am Ende des größten militärischen Konflikts der Menschheitsgeschichte standen weltweit 65 Millionen tote Soldaten und Zivilisten zu Buche.

Von der Befreiung der Konzentrationslager, der Schlacht um Berlin, der bedingungslosen Kapitulation und schließlich den Luftangriffen auf deutsche Städte erzählen die historischen Fotos in unserem SZ Photo Special anlässlich des 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs.

Die thematischen Kapitel in der Übersicht:

Kämpfe an den Fronten bis zur Schlacht um Berlin

Zivilbevölkerung, Gefangenschaft und Flucht

Kapitulation und Kriegsende, 1945

Kriegsende im Pazifik

Das Berliner Fotografen-Urgestein Paul Glaser – ab sofort bei SZ Photo

Berlin-City / Mitte / DDR / 6 / 1988 Potsdamer Platz: DDR-Grenzer schauen nach Westberlin. Dort haben junge Leute ein Stueck Niemandsland besetzt. Es liegt im Westen gehoert aber zum Osten. Die Westberliner Polizei ist gerade dabei zu raeumen. Der DDR-Grenzer weiss nicht, was auf der West-Seite der Mauer steht: -God loves you- // DDR-Mauer / Geschichte / Kommunismus / DDR-Staat

DDR-Grenzer blickt über die Mauer am Potsdamer Platz nach West-Berlin, 1988 © Paul Glaser  

Wie wird man eigentlich Pressefotograf? So zum Beispiel:

In Berlin habe ich an der Freien Universität Philosophie studiert, das Studium abgebrochen während der Demo-Zeit 1967. Dann habe ich viele Schulden angehäuft nach einer Pleite mit einer Kneipe. Der Gerichtsvollzieher hat mir dann empfohlen, einen Job zu machen, bei dem ich so wenig verdiente, dass er nicht pfänden musste. Da war die Arbeit als Pressefotograf gut geeignet, nach dem Motto: ein Pressefotograf hat zwei Kameras und eine Frau, die die Miete verdient.

So beginnt die fotografische Laufbahn von Paul Glaser (*1941). Über vier Jahrzehnte dokumentiert er von da an das Leben in Berlin, in der Stadt “zwischen Weltpolitik und Kiezproblemen”. Ab sofort vertritt SZ Photo die Berliner Institution. Nach und nach übernehmen wir Paul Glasers eindrucksvolles zeitgeschichtliches Fotoarchiv in unseren Bildbestand.

Rechtzeitig zum 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer finden Sie dort bereits jetzt über 3.000 Glaser-Fotos aus der DDR und den neuen Bundesländern aus den Jahren unmittelbar nach der Wende – von seltenen Einblicken in die volkseigenen Betriebe (VEB), in Bergbau und Atomkraftwerke, über Köpfe der SED und natürlich den Mauerfall bis hin zum Verfall von Städten und Wirtschaft in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Glaser wurde gewissermaßen zum Chronisten des Untergangs der DDR.

Hier geht’s zu unserem Special Mauerfall und Wiedervereinigung

Mit dem Zusammenbruch der DDR tritt ein anderes Problem offen zutage: Früher als viele andere erkennt Glaser das Aufkeimen rechtsradikaler Gruppierungen in den Ost-Bundesländern. Er fotografiert Aufmärsche von Neonazis mit über 20.000 Teilnehmern.

Einen besonderen Blick hat der Pressefotograf auch für die Migranten in Berlin. Glaser interessiert sich für ihre Tradtionen und Religion, begleitet sie auf Familienfeste, in die Moschee oder in in die Arbeit. Schon immer begreift er Berlin als Einwanderungsstadt, als weltoffene und bunte Metropole.

“Überhaupt habe ich nur politische Themen bearbeitet, keine Schauspieler, keine Schlagersänger, außer sie haben für irgendwas kandidiert”, erklärt Paul Glaser. So ziehen sich Fotos von Politikern, etwa von Hans-Jochen Vogel während seiner Berliner Zeit, oder Bilder verschiedener Demonstrationen durch sein Portfolio.

Glaser blieb immer selbstständig. Zu seinen Auftraggebern gehörten u.a. die taz, die Süddeutsche Zeitung oder Parteizeitungen von SPD und CDU. 1990 fotografierte er im Auftrag des langjährigen SZ-Chefredakteurs Dieter Schröder regelmäßig für das Wochenblatt “Diese Woche”, das die Süddeutsche Zeitung damals speziell für ostdeutsche Leserinnen und Leser herausgab.

Update (22.03.2022): Paul Glaser ist am 10. März 2022 in Berlin an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben.

Ein kleiner Vorgeschmack auf die vielen Tausend Fotos von Paul Glaser, die wir schrittweise in unserer Datenbank bereitstellen werden:

Sachsen-Anhalt / DDR-Land / Dezember 1989 Bitterfeld,Stadtansichten: Brehnaer / Hallesche Strasse, ein Trabi im Vordergrund, Wintertag // / Bundeslaender /

 Trabi in Bitterfeld, Dezember 1989 © Paul Glaser  

Berlin / Kreuzberg / 17.10.1980DeTeWe: In dem Betrieb werden Schaltschraenke fuer die Post hergestellt. Die Frauen produzieren Teile in der Vorfertigung. In der naechsten Generation der Technik werden diese Arbeiten von Automaten gemacht.Frau an der Galvanik. In den Reihen von Chemikalien-Baedern werden Leiterplaten geaetzt. Die Frau legt die Platten auf Transport-Baender.// Frauen-Arbeit / Industrie-Geschichte /

Arbeiterin in der Fertigung von DeTeWe in Berlin-Kreuzberg, 1988 © Paul Glaser  

Sachsen-Anhalt / DDR-Land / Wirtschaft / Dez. 1989 Bitterfeld, Arbeiterviertel am Bahngelaende des Braunkohlen-Kombinats. Puschkinstrasse // Altstadt / Bundeslaender // Menschen /

Mann im Arbeiterviertel von Bitterfeld, 1989 © Paul Glaser  

Bundeslaender / DDR-Land / Oktober 1989 Sachsen-Anhalt: Aschersleben: Altstadt //

Altstadt von Aschersleben, Oktober 1989 © Paul Glaser  

Sachsen-Anhalt / DDR-Land/ November 1989 Bitterfeld, eine alte Frau schaufelt Braunkohlen-Briketts in den Keller. In der DDR war es ueblich, den Kunden die Kohlen vor das Haus zu schuetten. Wohnsiedlung am Eisenbahn-Gelaende. // Menschen / Energie / Bundeslaender / Frauen

Eine alte Frau schaufelt Braunkohle-Briketts in den Keller, Bitterfeld, 1983 © Paul Glaser  

Berlin-Spandau / Nazis / rechte Gruppen 20.8.1987Vor dem Kriegsverbrechergefaengnis in Spandau, Rudolf Hess ist gerade gestorben. Die Rechten versammeln sich zur Trauer.Junger Rechtsradikaler Michael Wendt (rechts) mit Reichskriegsflagge und dem Kuehnen-Gruss, einer Abwandlung des Hitlergrusses, der verboten war. Ein Polizist erkundigt sich, was das alles soll. Vorne Blumen fuer Hess.// Nazi / Faschismus / *** Local Caption *** The Prison for war criminals in Berlin-Spandau. The last prisoner, Rudolf Hess, just died after 46 years in the prison shown in the background. Right wing people are gathering for mourning. Young right wing Michael Wendt with the war flag of the Reich and a modified Hitler Salutation, because the original was forbidden.

 Junge Rechtsradikale bei einer Trauerveranstaltung für Rudolf Heß, Berlin, 1980 © Paul Glaser  

Berlin-Wedding / Industrie / Metall / 23.8.1982 Die AEG im Wedding soll geschlossen werden. Die Belegschaft wird zu einer Betriebs-Versammlung gerufen auf dem Hof der Fabrik. Auslaendische Frauen kommen aus den Hallen, es sind meist Frauen aus Jugoslawien. // Betrieb / Auslaender / Europa / Mehr Infos? Bitte nach Bild-Nr. suchen s39-3144. 1888 baute die AEG einen grossen Industrie-Komplex in Wedding an der Ackerstrasse, der schon bald zu klein war. Sie uebernahmen ein noch groesseres Gelaende an der Voltastrasse. In den riesigen Fabriken wurde fast alles hergestellt, was die AEG verkaufte: Kleinmotoren und Riesen-Turbinen, Gluehlampen und Gross-Maschinen. Als auch das Gelaende zu klein wurde, baute die AEG in Oberschoeneweide weitere grosse Fabriken. 1978 wurde der Komplex Ackerstrasse geschlossen, 1983 auch die Fabriken an der Voltastrasse. 1990 und danach wurden alle Fabriken an der Wilhelminenhofstrasse geschlossen. *** Local Caption *** AEG factory in Berlin-Wedding, Brunnenstrasse. employees meeting. The factory will be closed. Workers leaving their production halls an gathering in the yard to listen to the shop steward. AEG mill in Wedding was built in 1888, producing small motors an big turbines. More than 6000 workers and energy plants. Since 1990 all facilities in Berlin were closed.

Ausländische Arbeiterinnen vor dem AEG-Werk Berlin-Wedding, 1982 © Paul Glaser  

Berlin / Anti-Raketen-Demos / 13.9.1981 Demo waehrend des Besuchs des amerikanischen Verteidigungs-Ministers Haig in Berlin. Fuer die Linke ist Haig ein Kriegstreiber. Nach der Demonstration kommt es am Winterfeldtplatz zu Krawallen mit brennenden Barrikaden und vielen Verletzten. Hier verbrennen Demonstranten an der Winterfeldtstrasse eine amerikane Fahne // Amerika / Ruestung / Friedensbewegung / Alliierte

Demonstration gegen den Besuch des US-Verteidigungsministers Haig, Berlin, 1982 © Paul Glaser  

Berlin / SPD / 1985 Hans Jochen Vogel, SPD // Galerie / Portraet

SPD-Politiker Hans-Jochen Vogel bei einer Rede in Berlin, 1985 © Paul Glaser