Special zu 30 Jahre Wiedervereinigung

Nach oben schaut Bundeskanzler Helmut Kohl am 3. Oktober 1990 wahrend der Feier zur Wiedervereinigung Deutschlands am Berliner Reichstag mit Aussenminister Hans-Dietrich Genscher, Hannelore Kohl und Bundespraesident Richard von Weizsäcker am 03. 10.1990. Dieses Bild erhielt beim World Press Photo Award 1991 einen Preis.

Wiedervereinigung Deutschlands mit Bundeskanzler Helmut Kohl, 1990 © Jochen Eckel   

“Für mich ist dieser Augenblick einer der glücklichsten in meinem Leben” sagte Bundesklanzler Helmut Kohl in einer Fernsehansprache am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit 1990. Unser Fotograf Jochen Eckel schaffte es bei den Feierlichkeiten am 3. Oktober 1990 genau dieses Glücksgefühl in einem Bild festzuhalten – und erhielt dafür beim World Press Photo Award 1991 eine “Honorable mention” in der Kategorie “People in the News, Singles”.

Die Aufnahme zeigt den Bundeskanzler Helmut Kohl mit seiner Frau Hannelore, Bundesaußenminister Hans Dietrich Genscher und Bundespräsident Richard von Weiszäcker. Stöbern Sie in noch mehr Bildern von den Feierlichkeiten rund um die Wiedervereinigung der zwei deutschen Staaten. In unserem Special zum Thema MAUERFALL UND WIEDERVEREINIGUNG haben wir für Sie verschiedene Aspekte der deutsch-deutschen Geschichte zusammengestellt.

Salzbergwerk Gorleben, 2014. Eine Bilderserie von Ulrich Baumgarten

DEUTSCHLAND, GORLEBEN, 30.01.2014 Die Salzstollen des Erkundungsbergwerkes Gorleben in ca. 850m Tiefe.

Salzstollen des Erkundungsbergwerkes Gorleben, 2014 © Ulrich Baumgarten   

Wohin mit radioaktiv verseuchtem Müll? Das ist eine der dringendsten Fragen, die sich Deutschlands Entscheider derzeit stellen. Die Auswahl scheint groß zu sein, rein aus geologischer Sicht kommt halb Deutschland in Frage für ein Endlager der gefährlich strahlenden Überreste aus abgeschalteten Kernkraftwerken. Was dabei aber sicher ist: der Salzstock in Gorleben wird es nicht werden. Die Beschaffenheit eignet sich nicht, um die hochgefährlichen Abfälle dauerhaft sicher zu verwahren.

Unser Fotograf Ulrich Baumgarten hat sich den Salzstock und das Transportbehälterlager in der niedersächsichen Gemeinde Gorleben 2014 angeschaut und dokumentiert. 

DEUTSCHLAND, GORLEBEN, 30.01.2014 Die Salzstollen des Erkundungsbergwerkes Gorleben in ca. 850m Tiefe. Besuchergruppe unter Tage.

Besuchergruppe im Salzstollen des Bergwerkes Gorleben, 2014 © Ulrich Baumgarten   

DEUTSCHLAND, GORLEBEN, 30.01.2014 Die Salzstollen des Erkundungsbergwerkes Gorleben in ca. 850m Tiefe. Besuchergruppe unter Tage.

Besuchergruppe im Salzstollen des Bergwerkes Gorleben, 2014 © Ulrich Baumgarten   

DEUTSCHLAND, GORLEBEN, 30.01.2014 Die Salzstollen des Erkundungsbergwerkes Gorleben in ca. 850m Tiefe. Reparatur eines Ankerbohrwagens in der Werkstatt unter Tage.

Reparatur eines Ankerbohrwagens in der Werkstatt unter Tage, 2014 © Ulrich Baumgarten   

DEUTSCHLAND, Gorleben, 16.05.2011 Atommüll-Zwischenlager Gorleben: Castor-Behälter in der Lagerhalle des Zwischenlagers.

Castorbehälter im Bergwerk in Gorleben, 2014 © Ulrich Baumgarten   

DEUTSCHLAND, Gorleben, 16.05.2011 Atommüll-Zwischenlager Gorleben: Kontrollraum in der Lagerhalle für die Castoren. Die grünen Lämpchen zeigen die mit Atommüllfässern besetzten Stellen in der Halle.

Kontrollraum in der Lagerhalle für die Castoren im Bergwerk Gorleben, 2014 © Ulrich Baumgarten  

75 Jahre Süddeutsche Zeitung

Inserenten warten vor der Anzeigenannahmestelle der Süddeutschen Zeitung im Färbergraben, um Annoncen aufzugeben. Rechts und links des Eingangs sind Bekanntmachungen der Stadt München plakatiert, die sich u.a. an Wohnungssuchende und ehemalige politische Gefangene richten und an die Pockenschutzimpfung erinnern.

Anzeigenannahmestelle der Süddeutschen Zeitung, 1945 © SZ Photo   

Am 6. Oktober 1945 erschien die erste Ausgabe der Süddeutschen Zeitung. Acht Seiten dick, 20 Pfennig teuer. Einen großen Aufmacher gab es nicht, trotzdem standen die Menschen Schlange. Nach Beendigung des zweiten Weltkriegs und nationalsozialistischer Herrschaft stand die SZ für freien Journalismus und Abkehr vom Nazi-Regime: “Die ‘Süddeutsche Zeitung’ ist nicht das Organ einer Regierung oder einer bestimmten Partei, sondern ein Sprachrohr für alle Deutschen, die einig sind in der Liebe zur Freiheit, im Haß gegen den totalen Staat, im Abscheu gegen alles, was nationalsozialistisch ist.” Wir gratulieren ganz herzlich zu 75 Jahren, liebe SZ!

Wer mehr über die Geschichte der Zeitung erfahren möchte, kann auf der Jubiläumswebsite nachlesen. Und mehr Bilder von den ersten Tagen der Zeitung gibt es natürlich bei uns.

Titelseite der SZ Nr. 1 vom 6.10.1945. Die Ausgabe hatte nur acht Seiten. Aufgrund des großen Papiermangels erschien die Süddeutsche Zeitung noch jahrelang mit vergleichsweise geringem Seitenumfang.

Die Süddeutsche Zeitung Nr. 1 vom 6.10.1945 © SZ Photo   

License No. 1 - Lizenz Nr.1 vom 6. Oktober 1945 für die Gründung der Süddeutsche Zeitung.

Lizenz für die Gründung der Süddeutschen Zeitung, 1945 © Francé   

Lebkuchenmanufaktur Düll in Nürnberg, 2018. Eine Reportage von Luise Aedtner

Fertige Lebkuchen in der Auslage der Bäckerei Düll.

Lebkuchen in der Nürnberger Lebküchnerei Düll, 2018 © Luise Aedtner   

So it begins: Die ersten Lebkuchen liegen in den Supermärkten! Dabei hätten jetzt normalerweise höchstens die Lebkuchenherzen auf der Wiesn Konjunktur… In der Lebkuchen-Hauptstadt Nürnberg gilt sie als eine der besten Adressen für das Weihnachtsgebäck: die Lebküchnerei Düll. Hier werden seit über 75 Jahren Elisenlebkuchen von Hand gemacht. Ohne künstliche Geschmacksstoffe, ohne chemische Konservierungsmittel. Dafür mit feinster belgischer Schokolade, selbstgerösteten Nüssen und viel Liebe.

Luise Aedtner hat sich die Manufaktur von Bäckermeister Holger Düll vor zwei Jahren angesehen. Ihre Bilder sind Teil unserer jungen Kollektion #candid.

Schokolade wird für die Glasur der Lebkuchen angerührt.

In der Nürnberger Lebküchnerei Düll, 2018 © Luise Aedtner   

Nürnberger Lebküchnerei Düll, 2018 © Luise Aedtner   

In der Mühle für Nüsse liegt eine Haselnuss.

Nussmühle für Nüsse in der Nürnberger Lebküchnerei Düll, 2018 © Luise Aedtner   

Holger Düll vor seiner Nürnberger Lebküchnerei Düll, 2018 © Luise Aedtner   

Baku – Stadt der schlagenden Winde, 2008. Eine Fotoreportage von Sebastian Burger

Straßenszene in Baku, Herbst 2008

Straßenszene in Baku im Herbst 2008 © Sebastian Burger   

Metropole am Kaspischen Meer, eine Altstadt, die zum Weltkulturerbe gehört und eine Mischung aus Tradition und moderner Lebensart. Das ist Baku aus dem Reiseführer. Unser Fotograf Sebastian Burger hat 2008 eine andere Seite der Stadt dokumentiert. Entstanden ist dabei das Buch “Baku – Stadt der schlagenden Winde”, in dem er eine Stadt zeigt, die, wie er sagt, “stellvertretend für die globalisierte Entwicklung vieler Staaten des ehemaligen Ostblocks” steht. Mit seinen Bildern möchte er die “ästhetischen Auswirkungen der sozioökonomischen Veränderung Bakus” zeigen. Wie wir finden, ist ihm das gelungen.

Ostblockcharme versprühende Hochhäuser, Modernisierungen neben Überbleibseln der Sowjet-Zeit. Sebastian Burger hat neben der Architektur der Stadt auch Innenansichten von Wohnungen und öffentlichen Gebäuden eingefangen. Alle Bilder der Reportage gehören zu unserer neuen Kollektion #candid.

Russin in ihrem, vor dem Abriss stehenden Wohnraum. Baku, Herbst 2008

Russin in ihrem, vor dem Abriss stehenden Wohnraum in Baku, 2008 © Sebastian Burger   

Wohnsituation und Hausbau in Baku, 2008 © Sebastian Burger   

Kindergarten im Ölboom-Viertel. Baku, Herbst 2008

Kindergarten im Ölboom-Viertel in Baku, 2008 © Sebastian Burger   

Wohngebäude in Baku, 2008 © Sebastian Burger   

Mikrokosmen der Hofhäuser. Baku, Herbst 2008.

Hofhäuser in Baku, 2008 © Sebastian Burger   

Loaded Ladas als mobile Kaufläden, Herbst 2008

Ladas als mobile Kaufläden in Baku, 2008 © Sebastian Burger   

Karl Lagerfeld in Paris, 1972. Fotoreportage von Max Scheler

Karl Lagerfeld in seiner Wohnung in Paris mit seiner weltberühmten Sammlung von Art Deco Möbeln. Urhebervermerk: Max Scheler/SZ Photo. In diesem Jahr wurde er für seine Deco-Kollektion mit Schwarz-Weiß-Drucken gefeiert.

Karl Lagerfeld in seiner Wohnung in Paris, 1972 © Max Scheler   

Na, erkennen Sie ihn? So ganz ohne weiß gepuderten Mozartzopf, extrahohen Vatermörderkragen und die obligatorische schwarze Sonnenbrille? Richtig, das ist Karl Lagerfeld. Wir nehmen Sie mit auf eine Zeitreise zurück in das Jahr 1972. In das Jahr, in dem Lagerfeld – damals noch ohne seine späteren Markenzeichen – mit seiner legendären Deco-Kollektion für Chloé international für Furore sorgte.

Der Fotograf Max Scheler besuchte den Modezar Lagerfeld damals in Paris, begleitete ihn bei der Arbeit im Atelier, in seine Privatwohnung, auf Partys und inszenierte ein Fotoshooting mit dem Designer und seinen Models vor der Kulisse des Eiffelturms. Ein echter Klassiker aus unserem Archiv!

Karl Lagerfeld trägt Tracht und posiert in der Art-Deco Damentoilette von Maison Chloe . Urhebervermerk: Max Scheler/SZ Photo. In diesem Jahr wurde er für seine Deco-Kollektion mit Schwarz-Weiß-Drucken gefeiert.

Karl Lagerfeld in trägt Tracht in Paris, 1972 © Max Scheler   

Der gefeierte Modedesigner Karl Lagerfeld mit Models auf der Esplanade du Trocadero in Paris. Urhebervermerk: Max Scheler/SZ Photo. In diesem Jahr wurde er für seine Deco-Kollektion mit Schwarz-Weiß-Drucken gefeiert.

Karl Lagerfeld und Models in Paris, 1972 © Max Scheler   

Karl Lagerfeld mit Art Director Antonio Lopez, Muse und Model Eija (links), sowieso Model Amina und Liebhaber Jacques de Bascher (rechts) im 'La Coupole' in Paris. Urhebervermerk: Max Scheler/SZ Photo.

Karl Lagerfeld feiert in Paris, 1972 © Max Scheler   

Karl Lagerfeld passt einen Hut an seinem Model Eija an. Urhebervermerk: Max Scheler/SZ Photo. In diesem Jahr wurde er für seine Deco-Kollektion mit Schwarz-Weiß-Drucken gefeiert.

Karl Lagerfeld und Model Eija in Paris, 1972 © Max Scheler   

Modedesigner Karl Lagerfeld mit seinen Modellen in der Damentoilette im Maison Chloe in Paris. Urhebervermerk: Max Scheler/SZ Photo. In diesem Jahr wurde er für seine Deco-Kollektion mit Schwarz-Weiß-Drucken gefeiert.

Karl Lagerfeld mit seinen Modellen im Maison Chloé in Paris, 1972 © Max Scheler   

Modedesigner Karl Lagerfeld, Art Director Antonio Lopez (rechts), Muse Eija mit Pagenläppi (links) und Liebhaber Jacques de Bascher (Hintergrund rechts)bei Maison Chloe in Paris. Urhebervermerk: Max Scheler/SZ Photo. In diesem Jahr wurde er für seine Deco-Kollektion mit Schwarz-Weiß-Drucken gefeiert.

Karl Lagerfeld im Maison Chloé in Paris, 1972 © Max Scheler   

Flüchtlingskatastrophe in Moria im Februar 2020. Eine Fotoreportage von Michael Trammer

Blick über wildes Hüttenlager im Sonnenuntergang. - Moria ist das größte Lager für Geflüchtete in Europa. Auf der griechischen Ägäisinsel Lesbos wurde ein so genannter Hotspot eingerichtet, an dem Asylverfahren bearbeitet und entschieden werden sollen. Nach und nach wird das Camp immer voller und mittlerweile hat sich ein wildes Areal mit kleinen Hütten aus Palletten und Plane gebildet. Zehntausende wohnen und warten hier. Es gibt nur unregelmässig fliessendes Wasser. Schwere Krankheiten gehen um. Im Februar 2020 ist die Lage besonders prekär.

Lebensumstände im Flüchtlingslager Moria im Februar, 2020 © Michael Trammer   

Eine Tragödie mit Ansage: Das Flüchtlingslager Moria brennt. Eben noch war ein flächendeckender Ausbruch des Coronavirus im Camp die größte Befürchtung, nachdem es dort die ersten bestätigten Fälle gab. Nun ist es ein Flammeninferno. Moria soll zu 99 Prozent abgebrannt sein. Schon davor spielte sich eine humanitäre Katastrophe im heillos überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos ab. Und Europa schaute zu – trotz aller Warnungen von Hilfsorganisationen. Jetzt sind über 12.000 BewohnerInnen obdachlos…

Unser Fotograf Michael Trammer war noch im Februar auf Lesbos und hat die menschenunwürdigen Lebensumstände in Moria dokumentiert – wie auch die Ablehnung und Gewalt der Inselbewohner gegenüber den Geflüchteten und ihm als Journalisten.

Trammer ist einer der ersten Fotografen unserer neuen Kollektion #candid

Blick über wildes Hüttenlager im Sonnenuntergang. - Moria ist das größte Lager für Geflüchtete in Europa. Auf der griechischen Ägäisinsel Lesbos wurde ein so genannter Hotspot eingerichtet, an dem Asylverfahren bearbeitet und entschieden werden sollen. Nach und nach wird das Camp immer voller und mittlerweile hat sich ein wildes Areal mit kleinen Hütten aus Palletten und Plane gebildet. Zehntausende wohnen und warten hier. Es gibt nur unregelmässig fliessendes Wasser. Schwere Krankheiten gehen um. Im Februar 2020 ist die Lage besonders prekär.

Lebensumstände im Flüchtlingslager Moria im Februar, 2020 © Michael Trammer   

Ein Olivenbaum wurde angezündet und brennt nahe dem wilden Camp Moria. - Moria ist das größte Lager für Geflüchtete in Europa. Auf der griechischen Ägäisinsel Lesbos wurde ein so genannter Hotspot eingerichtet, an dem Asylverfahren bearbeitet und entschieden werden sollen. Nach und nach wird das Camp immer voller und mittlerweile hat sich ein wildes Areal mit kleinen Hütten aus Palletten und Plane gebildet. Zehntausende wohnen und warten hier. Es gibt nur unregelmässig fliessendes Wasser. Schwere Krankheiten gehen um. Im Februar 2020 ist die Lage besonders prekär.

Brennender Olivenbaum im Flüchtlingslager Moria im Februar, 2020 © Michael Trammer   

Provisorische Toilette am Rand von wilden Hüttencamp. - Moria ist das größte Lager für Geflüchtete in Europa. Auf der griechischen Ägäisinsel Lesbos wurde ein so genannter Hotspot eingerichtet, an dem Asylverfahren bearbeitet und entschieden werden sollen. Nach und nach wird das Camp immer voller und mittlerweile hat sich ein wildes Areal mit kleinen Hütten aus Palletten und Plane gebildet. Zehntausende wohnen und warten hier. Es gibt nur unregelmässig fliessendes Wasser. Schwere Krankheiten gehen um. Im Februar 2020 ist die Lage besonders prekär.

Lebensumstände im Flüchtlingslager Moria im Februar, 2020 © Michael Trammer   

Bach in der Mitte des Lagers gefüllt mit Müll während Starkregen. - Moria ist das größte Lager für Geflüchtete in Europa. Auf der griechischen Ägäisinsel Lesbos wurde ein so genannter Hotspot eingerichtet, an dem Asylverfahren bearbeitet und entschieden werden sollen. Nach und nach wird das Camp immer voller und mittlerweile hat sich ein wildes Areal mit kleinen Hütten aus Palletten und Plane gebildet. Zehntausende wohnen und warten hier. Es gibt nur unregelmässig fliessendes Wasser. Schwere Krankheiten gehen um. Im Februar 2020 ist die Lage besonders prekär.

Lebensumstände im Flüchtlingslager Moria im Februar, 2020 © Michael Trammer   

Lebensumstände im Flüchtlingslager Moria im Februar, 2020 © Michael Trammer   

Vrindavan – die Stadt der Witwen. Eine Reportage von Caroline Pankert

Eine indische witwe sitzt im Garten und kämmt ihre Haare, während eine andere Frau neben ihr liegt, am 7. Juni 2013 in Vrindavan, Indien.

Zwei indische Witwen im Garten in Vrindavan, 2013 © Caroline Pankert   

Vrindavan – die Stadt der Witwen. Seit mehr als 500 Jahren ziehen hinduistische Witwen aus ganz Indien in die heilige Stadt im Norden des Landes, die als Geburtsort des Gottes Krishna gilt. Ihm wollen sie dienen und so Erlösung finden, denn mit dem Tod des Ehemannes haben die Frauen ihren Platz in dessen Familie und in der Gesellschaft verloren. 15.000, 20.000 – so viele Witwen sollen in Vrindavan leben. Es ist ein Leben in bitterer Armut und Einsamkeit.

Die Fotografin Caroline Pankert war 2011 und 2013 in der Stadt der Witwen, um das Schicksal dieser verstoßenen Frauen zu dokumentieren. Entstanden ist diese einfühlsame Reportage mit dem Titel “Humble Mothers. Indische Witwen am Rande der Gesellschaft”. Alle Bilder daraus sind Teil unserer neuen Kollektion #candid

Portrait einer Witwe in Vrindavan, 2013 © Caroline Pankert   

Indische Frauen (Witwen) stehen neugierig am EIngang eines Hauses in Vrindavan, Indien, am 8. Dezember 2011.

Witwen vor dem Ashram-Eingang in Vrindavan, 2011 © Caroline Pankert   

Zwei indische Frauen unterhalten sich beim gehen im Ma Dham Ashram in Vrindavan, Indien, am 9. Dezember 2011.

Zwei indische Frauen unterhalten sich in Vrindavan, 2011 © Caroline Pankert   

Eine ältere Inderin liest ein Buch auf dem Balkon des Ma Dham Ashram in Vrindavan, Indien am 12. Dezember 2011.

Lesende Inderin im Ma Dham Ashram in Vrindavan, 2013 © Caroline Pankert   

Eine indische Witwe geht durch den Garten des Ma Dham Ashram an einem offenen Fenster vorbei, am 9. Dezember 2011 in Vrindavan, Indien.

Indische Witwe geht durch den Garten des Ma Dham Ashram in Vrindavan, 2011 © Caroline Pankert   

Indische Witwen hören der Krankenschwester zu während eines Arztbesuchs im Ma Dham ashram in Vrindavan, Indien, am 11. Juni 2013.

Indische Frauen beim Arzt in Vrindavan, 2013 © Caroline Pankert   

Eine Bewohnerin des Ma Dham Ashrams sitzt auf dem Dach und betet in der Abenddämmerung in Vrindavan, Indien am 5. Juni 2013.

Indische Frau betet im Ma Dham Ashram in Vrindavan, 2013 © Caroline Pankert   

Charlie Hebdo – Terror in Paris, 2015. Eine Reportage von Regina Schmeken

Frankreich, Paris, 11.01.2015, Solidaritätskundgebung mit den Opfern der Terroranschläge vom 7. bis 9. Januar, u.a. auf die Satirezeitung Charlie Hebdo und den koscheren Supermarkt. Hunderttausende demonstrieren in Paris und trauern mit den Angehörigen der Opfer.

Solidaritätskundgebung nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo, Paris, 2015 © Regina Schmeken   

Im Januar 2015 verübten Anhänger der Al-Quaida einen islamistisch motivierten Terroranschlag auf die Redaktionsräume der französischen Satirezeitschrift “Charlie Hebdo”. Mehr als fünf Jahre später, beginnt nun in Paris der Prozess gegen die mutmaßlichen Unterstützer der Tat.

Die Fotokünstlerin Regina Schmeken war 2015 am Tatort und dokumentierte die Solidaritätskundegebungen in der französischen Hauptstadt. Frankreich, Paris, 11.01.2015, Solidaritätskundgebung mit den Opfern der Terroranschläge vom 7. bis 9. Januar, u.a. auf die Satirezeitung Charlie Hebdo und den koscheren Supermarkt. Hunderttausende demonstrieren in Paris und trauern mit den Angehörigen der Opfer. Hier eine Demonstrant mit einer französischen Flagge und einem Schild mit der Aufschrift "Je suis Charlie".

© Regina Schmeken   

Frankreich, Paris, 11.01.2015, Solidaritätskundgebung mit den Opfern der Terroranschläge vom 7. bis 9. Januar, u.a. auf die Satirezeitung Charlie Hebdo und den koscheren Supermarkt. Hunderttausende demonstrieren in Paris und trauern mit den Angehörigen der Opfer. Hier ein überdimensionaler Bleistift mit der Aufschrift "Not afraid".

© Regina Schmeken   

Frankreich, Paris, 11.01.2015, Solidaritätskundgebung mit den Opfern der Terroranschläge d vom 7. bis 9. Januar, u.a. auf die Satirezeitung Charlie Hebdo und den koscheren Supermarkt. Hunderttausende demonstrieren in Paris und trauern mit den Angehörigen der Opfer. Hier eine Demonstrantin, die sich den Schriftzug "Je suis Charlie" auf die Strin geschrieben hat.

© Regina Schmeken   

Frankreich, Paris, 11.01.2015, nach dem Anschlag auf die Redaktionsräume der Satirezeitschrift 'Charlie Hebdo' ist der Tatort in der Rue Nicolas Appert weiträumig abgeriegelt. Am Zaun bildet sich ein Meer aus Blumen und Beileidsbekundungen für die Opfer.

  © Regina Schmeken   

Demonstrationen für die Freiheit in Belarus. Eine Fotoreportage von Denis Vejas aus Minsk

Präsidentschaftswahl in Weißrussland - Nachdem sich der Amtsinhaber Lukaschenko trotz des Verdachts von massivem Wahlbetrug zum Sieger erklärt hat, kommt es noch in der Wahlnacht zu Massenprotesten und schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Minsk, Minskaja Oblast, Belarus, 09.08.2020

Unruhen in Minsk nach der Präsidentschaftswahl in Belarus, 2020 © Denis Vejas/est&ost/JOKER   

Seit Tagen demonstrieren Zehntausende in Belarus friedlich gegen das Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl letzte Woche. Menschen aller Gesellschaftsschichten dort kämpfen für Freiheit und gegen den angeblich wiedergewählten Präsidenten Alexander Lukaschenko. Während dieser eine Neuwahl ablehnt und mit massiver Gewalt gegen die Proteste vorgeht, stellt sich das Ausland zunehmend auf die Seite der Protestierenden.

Der Fotograf Denis Vejas dokumentierte die Proteste in der Wahlnacht in der Hauptstadt Minsk. Seine Bilder sind Teil unserer Kollektion #candid. Hier ein erster Auszug:

Präsidentschaftswahl in Weißrussland - Nachdem sich der Amtsinhaber Lukaschenko trotz des Verdachts von massivem Wahlbetrug zum Sieger erklärt hat, kommt es noch in der Wahlnacht zu Massenprotesten und schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Minsk, Minskaja Oblast, Belarus, 09.08.2020

© Denis Vejas/est&ost/JOKER   

Präsidentschaftswahl in Weißrussland - Nachdem sich der Amtsinhaber Lukaschenko trotz des Verdachts von massivem Wahlbetrug zum Sieger erklärt hat, kommt es noch in der Wahlnacht zu Massenprotesten und schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Minsk, Minskaja Oblast, Belarus, 09.08.2020

© Denis Vejas/est&ost/JOKER  

Präsidentschaftswahl in Weißrussland - Nachdem sich der Amtsinhaber Lukaschenko trotz des Verdachts von massivem Wahlbetrug zum Sieger erklärt hat, kommt es noch in der Wahlnacht zu Massenprotesten und schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Minsk, Minskaja Oblast, Belarus, 09.08.2020

© Denis Vejas/est&ost/JOKER  

Präsidentschaftswahl in Weißrussland - Nachdem sich der Amtsinhaber Lukaschenko trotz des Verdachts von massivem Wahlbetrug zum Sieger erklärt hat, kommt es noch in der Wahlnacht zu Massenprotesten und schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei kommt auch zum Einsatz akustischer Störgeräusche durch die Sicherheitskräfte. Minsk, Minskaja Oblast, Belarus, 09.08.2020

© Denis Vejas/est&ost/JOKER